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Wohnen und Stadtplanung

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Wohnen und Stadtplanung”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

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Mittwoch, 30. Januar 2019

Große Chance für die Mitte von Farmsen

Wohnungsbau und soziale Einrichtungen auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes vorgesehen

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition hat am 22. Januar im Planungsausschuss beschlossen, auf einem Großteil des Geländes des Berufsförderungswerkes an der August-Krogmann-Straße neue Wohnungen zu bauen, bestehende soziale Einrichtungen zu sichern und neue Einrichtungen zu schaffen, die wichtig für Farmsen sind.

Anja Quast, die Vorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Das ist eine große Chance für Farmsen, wir haben die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn günstige Wohnungen zu bauen. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes ansässigen sozialen Einrichtungen auch in den neuen Gebäuden Platz finden und dass der Stadtteil z.B. eine neue Kindertagesstätte erhält. Uns ist es besonders wichtig, dass die neue Bebauung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Institutionen vor Ort geplant wird.“

Nach dem Verkauf des Geländes soll in einem Wettbewerb die Entwicklung der Fläche mit dem Investor festgelegt werden und anschließend ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger und die ansässigen Vereine und Institutionen zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren durch einen Planungsworkshop intensiv eingebunden.
Besonderes Augenmerk hat die Koalition darauf, dass auf der Fläche günstige Wohnungen errichtet werden, deswegen sollen 30% der Wohnungen im ersten Förderweg entstehen und zusätzlich 30 Wohnungen für Auszubildende realisiert werden. Die restlichen Wohneinheiten sind frei finanzierte Mietwohnungen und Eigentumswohnungen, dabei sollen die Wohnungen unterschiedliche Größen haben, um für viele Wohnungssuchende attraktiv zu sein.

Für die Einrichtungen, wie z.B. das Kinder- und Familienzentrum, die derzeit auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes beheimatet sind, sollen für die Bauzeit Zwischenlösungen gefunden werden, damit der Betrieb ohne Unterbrechung weiterlaufen kann. Auf dem Gelände sind eine Kindertagesstätte mit 120 Plätzen und ein Quartiersbüro mit einem Versammlungsraum geplant. Die beiden Schwimmbecken in den Gebäuden des Berufsförderungswerkes werden durch ein neues Lehrschwimmbecken ersetzt, das möglichst eine Wasserfläche von 12,5×25 Metern haben soll, so können die zur Zeit stattfindenden Schwimmangebote durch zahlreiche Vereine erhalten bleiben.

Die neu entstehenden Gebäude sollen mit Gründächer und Photovoltaikanlagen ausgestattet werden und es soll mindestens der Energiestandard kfw55 umgesetzt werden. Bei der Gestaltung der Außenflächen soll weniger Fläche versiegelt werden als bei der jetzigen Bebauung und falls Bäume gefällt werden müssen, sollen sie im Verhältnis 1:1,5 durch heimische Gewächse ersetzt werden. Mit Ausnahme der Auszubildendenwohnungen soll für das Quartier mindestens ein Stellplatzschlüssel von 0,8 erreicht werden.

Quast weiter: „In der Mitte von Farmsen wird ein attraktives Quartier entstehen, wir machen uns dafür stark, dass hier 30% geförderte Wohnungen entstehen und gleichzeitig hohe energetische und ökologische Standards umgesetzt werden. Wir wollen erreichen, dass die soziale Infrastruktur mitwächst, im neuen Quartier wird es eine Kindertagesstätte mit 120 Plätzen und ein Quartiersbüro mit Veranstaltungsraum geben – das ist gut für den Stadtteil.“

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wandsbeker Chaussee soll sicherer und ruhiger werden

Die Wandsbeker Wandsbeker Chaussee kommt nicht aus den Schlagzeilen – Autorennen, Unfälle mit Verletzten und Toten und rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr. Deswegen hat sich die rot-grüne Koalition das Ziel gesetzt, dass die Wandsbeker Chaussee wieder sicherer und ruhiger wird.

Dazu Patrick Martens, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Nach dem die Wandsbeker Chaussee wiederholt als Unfallort in den Medien erschienen ist, möchten wir erreichen, dass die Straße wieder sicherer und ruhiger wird. Wir wollen prüfen lassen ob verstärkte Kontrollen oder auch eine Reduzierung auf nur zwei Fahrbahnen pro Richtung zu mehr Sicherheit und Ruhe auf der Straße und damit auch für den Stadtteil beitragen.“

Joachim Nack, Fachsprecher für Verkehr der Wandsbeker Grünen Fraktion: „Die Lebensqualität in Eilbek liegt uns GRÜNEN sehr am Herzen. Dazu gehört neben der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auch die Reduzierung des Verkehrslärms auf der Wandsbeker Chaussee. Eine Verringerung der Fahrspuren kann      durch geschickte Planung wie vor dem Quarree sowohl zu einer Tempo- als auch einer Lärmreduzierung führen. Nebenbei erhält die Chaussee durch breitere Gehwege, zeitgemäße Radfahrstreifen und die Pflanzung von Bäumen mehr Aufenthaltsqualität.“

Der verstärkte Einsatz von zivilen Einsatzkräften der Polizei, z.B. aus der Gruppe Autoposer ist ein erster Schritt, um den privaten Autorennen und den sonstigen Verstößen gegen die Verkehrsregeln zu Einhalt zu gebieten. Weitere Maßnahmen, die zu mehr Sicherheit führen könnten, sollen jetzt geprüft werden, wie verstärkte (Geschwindigkeits-) Kontrollen oder bauliche Veränderungen an der Straße.

Schon vor einiger Zeit hatte die Bezirksversammlung mit der Drucksache 19/3055  beschlossen, dass ein möglicher Weg zur Lärmreduzierung und zur Aufwertung des Stadtteils eine Reduzierung auf zwei Fahrbahnen pro Richtung zwischen den Bahnhöfen Ritterstraße und Wandsbeker Chaussee sein könnte. Bei der Umgestaltung der Verkehrsader, dort wo es städtebaulich sinnvoll und aufgrund des Verkehrsflusses möglich ist, soll die Eilbeker Bevölkerung beteiligt werden.

Martens und Nack: „Wir könnten durch die Kombination von verstärkten Kontrollen und baulichen Maßnahmen entlang der Wandsbeker Chaussee den Stadtteil aufwerten, die Verkehrssicherheit erhöhen und den Straßenlärm reduzieren. Das wäre ein gutes Signal für Eilbek.“

Mittwoch, 21. November 2018

Meiendorf – historisch gewachsene und naturnahe Struktur schützen

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat auf Initiative der rot-grünen Koalition einen interfraktionellen Antrag beschlossen. Für Teile von Meiendorf soll die ursprüngliche Auslegung des Bebauungsplanes Rahlstedt 78 / Volksdorf 25 bei der Genehmigung von Neubauvorhaben wieder zugrunde gelegt werden.

Der Bebauungsplan wurde 1982 aufgestellt, um den gewachsenen Einfamilienhauscharakter im direkten Randbereich zum Volksdorfer Wald zu schützen. Größere Gebäude und die zunehmende Versiegelung sollten dadurch verhindert werden. Dazu wurde im Verordnungstext des Planes festgelegt, dass nur Einzelhäuser mit bis zu 2 Wohnungen errichtet werden dürfen.

Aufgrund neuerer Gerichtsurteile wurden in den vergangenen Jahren in dem betroffenen Gebiet aber zunehmend „Einzelhäuser“ mit mehr als 2 Wohnungen errichtet. Für die Bürgerinnen und Bürger ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar, da in der Öffentlichkeit das Wort Einzelhaus anders verstanden wird. Sie hatten sich mit Ihrem Anliegen daher an die rot-grüne Koalition gewandt und um Unterstützung gebeten.

Marlies Riebe, Sprecherin für Stadtplanung in Rahlstedt der SPD-Bezirksfraktion: „Ziel unserer Politik muss vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt eine maßvolle Verdichtung von Wohngebieten an der richtigen Stelle sein. Wir wollen Meiendorf als naturnahen Stadtteil erhalten, in dem Einfamilien- und Doppelhäuser den Charakter prägen.“

Oliver Schweim, Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten mit diesem Beschluss erreichen, dass zwischen Ringstraße und Nordlandweg die gewachsene Struktur erhalten bleibt. In der Nähe zum Volksdorfer Wald darf keine zu starke Verdichtung erfolgen. Es gibt hier tolle Beispiele für wirklich ökologische Hausgärten. Diese gilt es zu erhalten.“

Dadurch, dass nun mehr Wohneinheiten pro Grundstück gebaut werden können, sind auch die Grundstückspreise im Stadtteil stark angestiegen. Für Familien mit dem Wunsch nach einem Einfamilien- oder Doppelhaus ist es schwierig, Baugrundstücke für einen erschwinglichen Preis zu erwerben. Die rot-grüne Koalition möchte die zurzeit vorherrschende Praxis der Bebauung daher stoppen und das ursprüngliche Ziel des Bebauungsplans wieder herstellen.

Riebe und Schweim weiter: „Auch wenn dringend Wohnraum geschaffen werden muss, wollen wir als rot-grüne Koalition sicherstellen, dass Grundstücke nicht zum Spielball von Investoren werden. Es gilt die noch bestehenden Freiflächen zu schützen und größere Baukörper zu minimieren. Regenwasser muss gerade in der Nähe des Waldes weiterhin ungehindert versickern können – so bleibt Meiendorf ein naturnaher Stadtteil.“

Freitag, 16. November 2018

Farmsen-Berne: Die soziale Infrastruktur muss mitwachsen

Der Stadtteil Farmsen-Berne wird weiter wachsen, es sind mehrere größere Bauvorhaben in Planung. Rot-grün setzt sich dafür ein, dass für die steigende Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern ausreichend Kitaplätze, Schulstandorte, Jugendhilfeeinrichtungen und Sportstätten vorhanden sind bzw. mit geplant werden.

Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der SPD-Bezirksfraktion: „Wir müssen darauf achten, dass die soziale Infrastruktur von Farmsen-Berne an das Bevölkerungswachstum angepasst wird. Außerdem wollen wir vorhandene und für den Stadtteil unverzichtbare Einrichtungen wie das Kinder- und Familienzentrum Farmsen oder die Schwimmhalle auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes erhalten oder gleichwertig ersetzen.“

Maryam Blumenthal, GRÜNE Wahlkreisabgeordnete für Farmsen-Berne: „In Farmsen-Berne passiert gerade ganz viel. Mehr als 1.000 Wohnungen entstehen in Bahnnähe. Damit wächst aber auch der Bedarf an einer vielseitigen sozialen Infrastruktur. Hier müssen wir unbedingt politisch steuern und Möglichkeiten im Quartier sicher stellen.“

Der Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur bei Schulen, Sportstätten und sonstigen sozialen Einrichtungen soll ermittelt und die zuständigen Gremien der Bezirksversammlung über die Ergebnisse informiert werden. In einem weiteren Schritt sollen dann die dafür benötigten finanziellen Mittel berechnet und bei Senat und Bürgerschaft angemeldet werden. Außerdem sollen kontinuierlich die Bedarfsmeldungen der Sportvereine für zusätzliche Hallenzeiten an die Fachbehörde weiter geleitet werden, damit sie dort in den weiteren Planungen berücksichtigt werden können.

Buttler und Blumenthal weiter: „Wenn ein Stadtteil so wächst, wie es für Farmsen-Berne erwartet wird, ist es unverzichtbar, dass auch geprüft wird, ob für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner die Bedingungen für Kinderbetreuung, Sport, Schule und sonstigen sozialen Einrichtungen gut sind. Uns ist es sehr wichtig, dass diese Rahmenbedingungen stimmen und die dafür benötigten finanziellen Mittel bereit gestellt werden.“

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