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Wohnen und Stadtplanung

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Wohnen und Stadtplanung”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

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Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wandsbeker Chaussee soll sicherer und ruhiger werden

Die Wandsbeker Wandsbeker Chaussee kommt nicht aus den Schlagzeilen – Autorennen, Unfälle mit Verletzten und Toten und rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr. Deswegen hat sich die rot-grüne Koalition das Ziel gesetzt, dass die Wandsbeker Chaussee wieder sicherer und ruhiger wird.

Dazu Patrick Martens, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Nach dem die Wandsbeker Chaussee wiederholt als Unfallort in den Medien erschienen ist, möchten wir erreichen, dass die Straße wieder sicherer und ruhiger wird. Wir wollen prüfen lassen ob verstärkte Kontrollen oder auch eine Reduzierung auf nur zwei Fahrbahnen pro Richtung zu mehr Sicherheit und Ruhe auf der Straße und damit auch für den Stadtteil beitragen.“

Joachim Nack, Fachsprecher für Verkehr der Wandsbeker Grünen Fraktion: „Die Lebensqualität in Eilbek liegt uns GRÜNEN sehr am Herzen. Dazu gehört neben der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auch die Reduzierung des Verkehrslärms auf der Wandsbeker Chaussee. Eine Verringerung der Fahrspuren kann      durch geschickte Planung wie vor dem Quarree sowohl zu einer Tempo- als auch einer Lärmreduzierung führen. Nebenbei erhält die Chaussee durch breitere Gehwege, zeitgemäße Radfahrstreifen und die Pflanzung von Bäumen mehr Aufenthaltsqualität.“

Der verstärkte Einsatz von zivilen Einsatzkräften der Polizei, z.B. aus der Gruppe Autoposer ist ein erster Schritt, um den privaten Autorennen und den sonstigen Verstößen gegen die Verkehrsregeln zu Einhalt zu gebieten. Weitere Maßnahmen, die zu mehr Sicherheit führen könnten, sollen jetzt geprüft werden, wie verstärkte (Geschwindigkeits-) Kontrollen oder bauliche Veränderungen an der Straße.

Schon vor einiger Zeit hatte die Bezirksversammlung mit der Drucksache 19/3055  beschlossen, dass ein möglicher Weg zur Lärmreduzierung und zur Aufwertung des Stadtteils eine Reduzierung auf zwei Fahrbahnen pro Richtung zwischen den Bahnhöfen Ritterstraße und Wandsbeker Chaussee sein könnte. Bei der Umgestaltung der Verkehrsader, dort wo es städtebaulich sinnvoll und aufgrund des Verkehrsflusses möglich ist, soll die Eilbeker Bevölkerung beteiligt werden.

Martens und Nack: „Wir könnten durch die Kombination von verstärkten Kontrollen und baulichen Maßnahmen entlang der Wandsbeker Chaussee den Stadtteil aufwerten, die Verkehrssicherheit erhöhen und den Straßenlärm reduzieren. Das wäre ein gutes Signal für Eilbek.“

Mittwoch, 21. November 2018

Meiendorf – historisch gewachsene und naturnahe Struktur schützen

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat auf Initiative der rot-grünen Koalition einen interfraktionellen Antrag beschlossen. Für Teile von Meiendorf soll die ursprüngliche Auslegung des Bebauungsplanes Rahlstedt 78 / Volksdorf 25 bei der Genehmigung von Neubauvorhaben wieder zugrunde gelegt werden.

Der Bebauungsplan wurde 1982 aufgestellt, um den gewachsenen Einfamilienhauscharakter im direkten Randbereich zum Volksdorfer Wald zu schützen. Größere Gebäude und die zunehmende Versiegelung sollten dadurch verhindert werden. Dazu wurde im Verordnungstext des Planes festgelegt, dass nur Einzelhäuser mit bis zu 2 Wohnungen errichtet werden dürfen.

Aufgrund neuerer Gerichtsurteile wurden in den vergangenen Jahren in dem betroffenen Gebiet aber zunehmend „Einzelhäuser“ mit mehr als 2 Wohnungen errichtet. Für die Bürgerinnen und Bürger ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar, da in der Öffentlichkeit das Wort Einzelhaus anders verstanden wird. Sie hatten sich mit Ihrem Anliegen daher an die rot-grüne Koalition gewandt und um Unterstützung gebeten.

Marlies Riebe, Sprecherin für Stadtplanung in Rahlstedt der SPD-Bezirksfraktion: „Ziel unserer Politik muss vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt eine maßvolle Verdichtung von Wohngebieten an der richtigen Stelle sein. Wir wollen Meiendorf als naturnahen Stadtteil erhalten, in dem Einfamilien- und Doppelhäuser den Charakter prägen.“

Oliver Schweim, Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten mit diesem Beschluss erreichen, dass zwischen Ringstraße und Nordlandweg die gewachsene Struktur erhalten bleibt. In der Nähe zum Volksdorfer Wald darf keine zu starke Verdichtung erfolgen. Es gibt hier tolle Beispiele für wirklich ökologische Hausgärten. Diese gilt es zu erhalten.“

Dadurch, dass nun mehr Wohneinheiten pro Grundstück gebaut werden können, sind auch die Grundstückspreise im Stadtteil stark angestiegen. Für Familien mit dem Wunsch nach einem Einfamilien- oder Doppelhaus ist es schwierig, Baugrundstücke für einen erschwinglichen Preis zu erwerben. Die rot-grüne Koalition möchte die zurzeit vorherrschende Praxis der Bebauung daher stoppen und das ursprüngliche Ziel des Bebauungsplans wieder herstellen.

Riebe und Schweim weiter: „Auch wenn dringend Wohnraum geschaffen werden muss, wollen wir als rot-grüne Koalition sicherstellen, dass Grundstücke nicht zum Spielball von Investoren werden. Es gilt die noch bestehenden Freiflächen zu schützen und größere Baukörper zu minimieren. Regenwasser muss gerade in der Nähe des Waldes weiterhin ungehindert versickern können – so bleibt Meiendorf ein naturnaher Stadtteil.“

Freitag, 16. November 2018

Farmsen-Berne: Die soziale Infrastruktur muss mitwachsen

Der Stadtteil Farmsen-Berne wird weiter wachsen, es sind mehrere größere Bauvorhaben in Planung. Rot-grün setzt sich dafür ein, dass für die steigende Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern ausreichend Kitaplätze, Schulstandorte, Jugendhilfeeinrichtungen und Sportstätten vorhanden sind bzw. mit geplant werden.

Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der SPD-Bezirksfraktion: „Wir müssen darauf achten, dass die soziale Infrastruktur von Farmsen-Berne an das Bevölkerungswachstum angepasst wird. Außerdem wollen wir vorhandene und für den Stadtteil unverzichtbare Einrichtungen wie das Kinder- und Familienzentrum Farmsen oder die Schwimmhalle auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes erhalten oder gleichwertig ersetzen.“

Maryam Blumenthal, GRÜNE Wahlkreisabgeordnete für Farmsen-Berne: „In Farmsen-Berne passiert gerade ganz viel. Mehr als 1.000 Wohnungen entstehen in Bahnnähe. Damit wächst aber auch der Bedarf an einer vielseitigen sozialen Infrastruktur. Hier müssen wir unbedingt politisch steuern und Möglichkeiten im Quartier sicher stellen.“

Der Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur bei Schulen, Sportstätten und sonstigen sozialen Einrichtungen soll ermittelt und die zuständigen Gremien der Bezirksversammlung über die Ergebnisse informiert werden. In einem weiteren Schritt sollen dann die dafür benötigten finanziellen Mittel berechnet und bei Senat und Bürgerschaft angemeldet werden. Außerdem sollen kontinuierlich die Bedarfsmeldungen der Sportvereine für zusätzliche Hallenzeiten an die Fachbehörde weiter geleitet werden, damit sie dort in den weiteren Planungen berücksichtigt werden können.

Buttler und Blumenthal weiter: „Wenn ein Stadtteil so wächst, wie es für Farmsen-Berne erwartet wird, ist es unverzichtbar, dass auch geprüft wird, ob für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner die Bedingungen für Kinderbetreuung, Sport, Schule und sonstigen sozialen Einrichtungen gut sind. Uns ist es sehr wichtig, dass diese Rahmenbedingungen stimmen und die dafür benötigten finanziellen Mittel bereit gestellt werden.“

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Senat stellt Mittel für die Umgestaltung des Saseler Marktes bereit

Im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2019/2020 hat der Hamburger Senat ein Sanierungsprogramm für Hamburger Plätze neu gestartet. In Wandsbek soll der Saseler Markt mit Mitteln aus diesem Programm neu gestaltet werden.

Anja Quast, Vorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit der Umgestaltung des Saseler Marktes setzen wir ein weiteres Vorhaben aus unserem Koalitionsvertrag um und freuen uns, dass die Saselerinnen und Saseler nun einen nach ihren Wünschen gestalteten Platz im Stadtteil bekommen.“

Oliver Schweim, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion in Wandsbek: „Die Sanierung des Saseler Marktes liegt uns GRÜNEN sehr am Herzen. Der neugestaltete Marktplatz soll ein attraktiver Mittelpunkt für den Stadtteil werden. Daher freuen wir uns besonders, dass die Umgestaltung jetzt mit Hilfe des Sanierungsprogramms verwirklicht werden kann.“

Insgesamt stellt der Senat 10 Millionen Euro für die Sanierung der Hamburger Plätze zur Verfügung. Die Bezirksämter waren aufgerufen, aus den Bezirken Plätze zu melden, die neu gestaltet werden sollen. Damit setzt der Senat neben dem Erhaltungsprogramm für Straßen und dem Schnellbahnausbau (auf Wandsbeker Gebiet die Linien U1, S4 und U5) einen weiteren Schwerpunkt in der Pflege der öffentlichen Infrastruktur. Zusätzliche Mittel sollen für die Sanierungen öffentlicher Spielplätze und Toiletten, die Grünpflege auf Friedhöfen und andere dringliche Instandhaltungsmaßnahmen von Wegen oder Anlagen (insgesamt rund sechs Millionen Euro) aufgebracht werden.

Die Mittel für die Planung des Saseler Marktes hat die Wandsbeker Bezirksversammlung schon vor einiger Zeit reserviert. Der Planungsprozess kann verkürzt werden, weil direkt auf Basis der gefunden Verständigung mit den Beteiligten vor Ort in die Entwurfsplanung eingestiegen werden kann. Mit den zusätzlichen Mitteln aus dem Senatsprogramm kann anschließend mit der Umsetzung begonnen werden.

Grundlage für die Planung soll der mit den Beteiligten vor Ort gefundene Konsens sein und die Planungen sollen öffentlich vorgestellt werden. Dabei ist es rot-grün wichtig, dass die in den Gesprächen mit den Vereinen und Verbänden aus dem Stadtteil gefundenen Lösungen für strittige Fragen rund um das Thema Parkplätze Teil der Planungen sind.

André Schneider, Regionalsprecher Alstertal der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In ausführlichen Verhandlungen wurde eine Einigung gefunden, wie der Platz neu gestaltet werden soll. Dieser Kompromiss wird jetzt in die Planungen aufgenommen und dann umgesetzt – so geht Planung in Zusammenarbeit mit den Beteiligten vor Ort.“

Frauke Häger, Regionalsprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Alstertal: „Die Alstertaler Bevölkerung wartet schon seit langer Zeit auf die Neugestaltung des Saseler Marktes. Mit den Mitteln aus dem neuen Senatsprogramm zur Platzgestaltung kann mit der Umgestaltung jetzt zügig begonnen werden.“

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