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Wohnen und Stadtplanung

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Wohnen und Stadtplanung”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

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Montag, 04. Mai 2020

Wohnungsbau an der Lohe in Duvenstedt sozial und ökologisch gestalten

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat auf Antrag der rot-grünen Koalition beschlossen, unter welchen Rahmenbedingungen in Duvenstedt zwischen den Straßen Lohe und Tangstedter Weg auf dem Gelände der ehemaligen Rasenschule rund 90 Wohneinheiten errichtet werden sollen. Mit diesen Vorgaben für das laufende Bebauungsplanverfahren Duvenstedt 18 soll der dort vorgesehene Wohnungsbau sozial und ökologisch gestalten werden.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „30% der geplanten Wohneinheiten müssen nun als öffentlich geförderte Wohnungen errichtet werden, von denen neun Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende zur Verfügung stehen. Auch in den wohlhabenderen Stadtteilen des Bezirks muss es mehr bezahlbaren Wohnraum für alle geben. Außerdem werden wir mit der Errichtung einer neuen Kita für 60 Kinder dem wachsenden Bedarf an Kita-Plätzen in Duvenstedt Rechnung tragen.“

Jan-Hendrik Blumenthal, Sprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek:
„Wir freuen uns, dass die Eigentümer des Grundstücks so offen für unsere geforderten ökologischen Parameter sind. Das ist nicht immer der Fall. Neben den in Wandsbek durch die GRÜNEN vorangebrachten und inzwischen üblichen Auflagen wie die Installation von Solaranlagen und einem hohen Energiestandard ist u.a. für die geplante Kindertagesstätte und für alle Carports ein extensives Gründach vorgesehen. Da das Grundstück direkt an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein und damit zur offenen Feldmark liegt, haben wir besonderen Wert auf den Erhalt der Knicks gelegt sowie die Bepflanzung mit heimischen Gehölzen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass auch die Beleuchtung des neuen Quartiers insektenfreundlich und energiesparend ausgeführt wird und dass ausreichend Ladeeinrichtungen für E-Bikes und E-Autos mitgeplant werden.“

Das Bebauungsplanverfahren wurde 2016 eingeleitet. Der bisherige Entwurf sieht vor, dass entlang des Tangstedter Wegs Doppelhäuser und eine Reihenhauszeile errichtet werden, entlang der Straße Lohe zeilenartige Geschosswohnungsbauten sowie ein winkelförmiges Wohn- und Geschäftsgebäude. Das Wohngebäude Lohe 59 soll umgebaut und erweitert werden und zukünftig als Kindertagesstätte genutzt werden.

Mittwoch, 05. Februar 2020

Neue Vorkaufsrechtsverordnung in Tonndorf und Wandsbek – Wir gestalten die Magistralen

Mit der vom Senat beschlossenen Vorkaufsrechtsverordnung für das Gebiet Stein-Hardenberg-Straße / Am Pulverhof / Tonndorfer Weg in Tonndorf und den Bereich zwischen Brauhausstraße und der S- und Güterbahntrasse in Wandsbek hat die Stadt die Möglichkeit, ihre städtebaulichen Ziele für eine standortgerechte Weiterentwicklung an der Magistrale zu sichern.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Damit schafft der Hamburger Senat die rechtliche Grundlage für eine städtebauliche Weiterentwicklung an der Magistrale entlang der ehemaligen B75 in den Stadtteilen Tonndorf und Wandsbek und beugt spekulativen Tendenzen vor. Als Bezirksfraktion werden wir diesen spannenden Prozess begleiten und freuen uns auf die positiven Impulse, die die Entwicklung dieser Gebiete für unseren Bezirk haben wird.“

Am Rande der großen Ausfallstraßen in unserem Bezirk schlummern große Potentiale, so hat unter anderem das internationale Bauforum viele spannende Nutzungsmöglichkeiten für das Gebiet zwischen Wandse, der ehemaligen B75 und der kommenden S4 erarbeitet. Um dieses städtebaulich interessante Gebiet geordnet entwickeln zu können, ist jetzt vom Senat eine Vorkaufsrechtsverordnung beschlossen worden, die eine rechtliche Grundlage für die nächsten Schritte bildet.

Cem Berk, stellvertretender Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion aus Tonndorf: „Im Umfeld der neuen S4-Haltestellen wollen wir gemeinsam mit dem Senat neue Potentiale für Wohnen und Gewerbe erschließen. Damit dort nicht Grundstücksspekulanten sondern die Stadt gewinnt, ist das Vorkaufsrecht hilfreich.“

Montag, 18. November 2019

Nahversorgungszentrum Großlohe soll attraktiver werden

Bürger werden frühzeitig in die Planung mit einbezogen

 

Das Nahversorgungszentrum am Großlohering/Stapelfelder Straße entspricht nicht mehr den Kundenanforderungen und bietet durch den Neubau ein erhebliches Potential, sowohl für die Aufwertung des Quartiers als auch für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

 

Wie bei anderen vergleichbaren Vorhaben werden die Fraktionen von SPD und GRÜNEN dafür sorgen, dass neben einem attraktiven Nahversorgungszentrum auch bezahlbarer und energieeffizienter Wohnraum entsteht. Das neue Zentrum Großlohe soll darüber hinaus insbesondere in der Freiraumplanung entsprechend der Bedürfnisse der Menschen im Stadtteil neugestaltet werden.

 

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir wollen im Quartier Großlohe ein neues und attraktives Zentrum für alle Anwohnerinnen und Anwohner schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass hier frühzeitig und über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig beteiligt werden, damit ihre Wünsche und Vorstellungen möglichst umfangreich in die Planungen für das neue Zentrum einfließen können. Wir freuen uns auf den Stadtplanungsprozess mit den Menschen vor Ort für ihr neues Ortszentrum Großlohe.“

 

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir begrüßen es sehr, dass das Nahversorgungszentrum in Großlohe komplett neugestaltet wird. Dabei wollen wir nicht nur die Erwachsenen in die Planungen mit einbeziehen, sondern auch eine geeignete Beteiligung der Kinder- und Jugend sicherstellen. Im Quartier Großlohe gibt es zu wenig Angebote für Heranwachsende. Die neu gestalteten Freiflächen sollen daher auch ihren Bedürfnissen gerecht werden.“

 

SPD und Grüne haben zum Planungsausschuss am 5. November einen entsprechenden Antrag gestellt, der Beschluss wurde von der Bezirksversammlung bekräftigt.

Donnerstag, 26. September 2019

Wir schützen die Menschen vor Luxussanierung und Verdrängung

Soziale Erhaltungsverordnung für Eilbek kommt

Der Planungsausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat am 3. September beschlossen, dass eine soziale Erhaltungsverordnung für Eilbek erarbeitet werden soll. Mit einer solchen Verordnung sollen die rund 21.500 Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils vor einer Verdrängung und Mieterhöhungen geschützt werden.

 

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Eilbek ist durch seine innenstadtnahe Lage, die vielen kleinen Wohnungen und die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ein sehr nachgefragter Wohnstandort. Wir freuen uns sehr, dass für diesen Stadtteil die erste soziale Erhaltungsverordnung für Wandsbek erarbeitet wird, mit der die gewachsene Struktur der Eilbeker Bevölkerung erhalten werden soll.“

 

Schon seit dem Beschluss des Senates im vergangenen Oktober konnte das Bezirksamt Wandsbek Anträge z.B. für Abrissgenehmigungen oder umfangreiche Modernisierungen maximal für ein Jahr zurückstellen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnun-gen vorerst untersagen, um zu prüfen, welche Auswirkungen sie auf die Sozialstruktur des Stadtteiles haben könnten. Die vor dem endgültigen Erlass der Erhaltungsverordnung durchgeführte repräsentative Untersuchung hat nachgewiesen, dass für die Bewohnerinnen und Bewohner eine Gefahr besteht, verdrängt zu werden.

 

Wasner weiter: „Eine soziale Erhaltungsverordnung ist gerade für einen zunehmend beliebten Stadtteil wie Eilbek ein gutes Instrument, um dafür zu sorgen, dass die bisherige Bewohnerstruktur erhalten bleibt und Wohnraum nicht auf Kosten von Mietern zum Spekulationsobjekt von Investoren wird. Wir tun etwas gegen Gentrifizierung, bevor es zu spät ist!

 

Hintergrund:
Bislang gibt es in Hamburg elf Gebiete mit einer sozialen Erhaltungsverordnung, in denen rund 187.500 Einwohnerinnen und Einwohner vor Verdrängung durch Modernisierungen und Eigentumsumwandlungen geschützt sind. Die soziale Erhaltungsverordnung ist die einzige im Baugesetzbuch vorgesehene Möglichkeit, bauliche Maßnahmen hinsichtlich ihrer verdrängenden Wirkung zu bewerten und zu kontrollieren.

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