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Mittwoch, 27. Mai 2015

Impulse für Eilbek – Wochenmarkt an der Ritterstraße

Die rot-grüne Koalition in Wandsbek möchte einen Vorschlag aus dem Dialog „Impulse für Eilbek“ aufgreifen und die Einrichtung eines Wochenmarktes an der Ritterstraße initiieren.

 

Die Wandsbeker Koalition möchte, dass die Verwaltung prüft, ob auch ein spezialisierter Markt (z.B. Ökomarkt) oder ein Markt mit Öffnungszeiten in den Nachmittags- und Abendstunden für Berufstätige geprüft und ggf. aufgegriffen wird. Sollte sich der Betrieb eines solchen Wochenmarktes öffentlich nicht finanzieren lassen, müssten auch private Alternativen geprüft werden. Gedacht ist dabei an die Dreiecksfläche Ritterstraße zwischen Wandsbeker Chaussee und Eilbeker Weg. Bei der Suche sollten die Einzelhändler vor Ort und Initiativen wie die Eilbeker Stadtteilgespräche aktiv mit eingebunden werden.

 

Oliver Schweim, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker GRÜNEN: „Die Belebung von Eilbek ist von zentraler Bedeutung. Ich war selbst bei der Veranstaltung in der die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Einrichtung eines Wochenmarktes in der Mitte von Eilbek anregt haben. Dies ist eine hervorragende Idee, die wir mit unserem Antrag aufgegriffen haben.“

 

In den letzten Monaten ist in einem dialogorientierten Prozess an einem Einzelhandels- und Standortgutachten für Eilbek gearbeitet worden. Im Herbst 2014 wurden dazu in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ausführlich über zwei fiktive Zukunftsszenarien über die mögliche Entwicklung in Eilbek gesprochen, die auf großes Interesse in der Bevölkerung gestoßen sind. Ziel war es insbesondere nach Maßnahmen zu suchen, die die Attraktivität der Mitte von Eilbek stärken.

 

André Schneider, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die jetzt vorgelegten ‚Impulse für Eilbek‘ fußen auf eine Initiative der SPD-Fraktion noch aus der letzten Wahlperiode. Wir sehen jetzt, dass sich die Bereitstellung von Geldern und die Beauftragung der Planungsbüros mit vielen guten Handlungsempfehlungen aus dem vorgelegten Gutachten auszahlt, damit die Attraktivität Eilbeks gestärkt werden kann.“

 

Die Fachsprecher für Wirtschaft der Wandsbeker Koalition, André Schneider (SPD) und Oliver Döscher (Grüne), sind sich einig: „Die nun vorliegenden ‚Impulse für Eilbek‘ geben den beteiligten Akteuren gute Handlungsempfehlungen für Eilbeks weitere Entwicklung mit auf den Weg. Einer davon ist die Idee für einen Wochenmarkt auf der Dreiecksfläche in der Ritterstraße, der im Dialogprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde. Wochenmärkte sind für die lokale Versorgung und als sozialer Treffpunkt von zentraler Bedeutung. Sie tragen zudem durch das Angebot von regionalen Produkten zu einem umweltbewussten Einkaufsverhalten bei. Als wichtiger Frequenzbringer stärken Wochenmärkte auch den bestehenden Einzelhandel und das Dienstleistungsgewerbe – das kann Eilbek helfen.“

 

Eilbek ist ein traditioneller Wohnstadtteil und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Nahversorgung konzentriert sich auf die Wandsbeker Chaussee. Dort befinden sich größtenteils inhabergeführte kleinere Einzelhandelsgeschäfte. Noch in den 1990er Jahren war die Chaussee eine sehr lebendige Straße mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangeboten. Man wünscht sich weiterhin vor Ort lokale Einkaufsmöglichkeiten und einen attraktiven Branchenmix. Die nächsten Wochenmärkte sind am Immenhof in Uhlenhorst und Vogelweide in Barmbek-Süd. (beide Luftlinie: 1 km). Der nächste Ökomarkt ist noch deutlich weiter entfernt an der Langen Reihe.

Donnerstag, 07. Mai 2015

Beratung für Gewerbetreibende auch bei Baumaßnahmen weiterhin sicherstellen

Die Wandsbeker Bezirksversammlung berät am heutigen Donnerstag einen interfraktionellen Antrag, der sich mit der Beratung von Gewerbetreibenden bei Straßenbaumaßnahmen, die den Zugang zu den Läden erschweren, auseinandersetzt. Dazu André Schneider, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Bei Straßenbaumaßnahmen sorgt die eingeschränkte Erreichbarkeit der Geschäfte oftmals für Kundenrückgänge und damit einhergehende Umsatzeinbußen. Das kann zu Ängsten bei den Ladeninhabern führen, in der wirtschaftlichen Existenz bedroht zu sein. Wir möchten, dass Gewerbetreibende auf geplante Baumaßnahmen sowie auf bestehende Entschädigungsregelungen und Beratungsangebote frühzeitig hingewiesen werden.“

Aktuell wird die Meiendorfer Straße grundinstandgesetzt und ist während der Bauarbeiten stadtauswärts als Einbahnstraße eingerichtet. Durch diese Baumaßnahme sind die Geschäfte an der Meiendorfer Straße nur über Umwege zu erreichen. Ziel der Bauarbeiten ist es, die Fahrbahn instand zu setzen, die Rad- und Gehwege neu zu ordnen und zu sanieren und auch die öffentlichen Flächen entlang der Meiendorfer Straße neu zu gestalten, so dass der Meiendorfer Ortskern attraktiver wird. Eine ähnliche Situation gibt es aktuell auch in Poppenbüttel entlang der Alten Landstraße (zwischen Poppenbütteler Weg und Emekesweg).

Oliver Döscher, wirtschaftspolitischer Sprecher der Wandsbeker Grünen-Fraktion ergänzt: „Nur über das Angebot einer möglichst frühzeitigen gezielten Informationspolitik kann bestehenden Irritationen und Unsicherheiten wirksam begegnet werden. Wir sehen die Fachbehörde und auch die Handelskammer in der Pflicht, ihre Informationsangebote für durch Baumaßnahmen betroffenen Gewerbetreibende zu intensivieren.“

Das Bezirksamt Wandsbek sollte durch seinen Wirtschaftsbeauftragten ebenfalls gewährleisten, dass die Gewerbetreibenden über ihre Möglichkeiten zur Unterstützung und Entschädigung beraten und informiert werden. Außerdem sollten sie zukünftig ausreichend im Voraus über geplante Maßnahmen informiert werden, um für die Dauer der Bauarbeiten eine Strategie entwickeln zu können, mit den Beeinträchtigungen umzugehen und wirtschaftlich so gut wie möglich einzuplanen.

Freitag, 28. Februar 2014

Der Konsens zum Saseler Markt steht, jetzt kann die Ausführungsplanung starten!

Die Wandsbeker Koalition aus SPD und Die Grünen hat einen Konsensvorschlag für die Umgestaltung des Saseler Marktes erarbeitet und ihn den beiden Seiten gemeinsam vorgestellt. Das Ergebnis war eine einstimmige Zustimmung. Damit steht ein Gestaltungsvorschlag als Lösung im Raum, der von allen aktiv Beteiligten der bisherigen Diskussion getragen wird. Der Grundgedanke des Planungsanstoßes, nämlich dem Ortszentrum ein „Gesicht“ und damit einen „Schub“ zu geben, wird mit diesem Konsens erreicht. Der zu gewinnende Freiraum auf der Marktfläche wird berücksichtigt, aber auch erforderlichen Stellplätzen wird Rechnung getragen. Die Ausführungsplanung kann beginnen.

 

Die Verwaltung wird mit dem am 27. Februar beschlossenen interfraktionellen Antrag gebeten die Ausführungsplanung für den Umbau des Saseler Marktes im Rahmen des Arbeitsprogramms so zügig wie möglich aufzunehmen. Grundlage dafür soll der von SPD und Grünen erarbeitete Saseler Konsens sein (siehe Grafik), der 90 Stellplätze für PKW umfasst und die dafür vorgesehenen Flächen darstellt. Am 22.11.2012 hat die Mehrheit der Bezirksversammlung für die Planung bereits bis zu 300.000 € bereit gestellt, um durch eine externe Vergabe die Umsetzung zu beschleunigen.

 

Die Saselerinnen und Saseler wünschen sich seit vielen Jahren eine Erneuerung ihres Stadtteilzentrums. Es soll durch eine Umgestaltung des Saseler Marktes als Nahversorgungszentrum gestärkt und die Attraktivität und die Aufenthaltsqualität erhöht werden.

 

Bereits seit 2008 wird an der konkreten Umsetzung dieser Umgestaltung gearbeitet. Dabei wurden die Saseler Vereine und Institutionen genauso eingebunden wie die Bürgerinnen und Bürger. Am 12. Juni 2012 wurde vom Büro arbos eine umfassende „Entwicklungsperspektive Promenade und Marktplatz“ vorgestellt, auf deren Grundlage seither viele weitere Gespräche mit den Vereinen und Institutionen sowie den Bürgerinnen und Bürgern in Sasel geführt worden sind.

 

Aufgrund der Differenz zwischen dem Bestand an Stellplätzen und der im arbos-Entwurf vorgesehenen Anzahl regte sich vielfacher Widerstand, da vorallem Einschränkungen für die Erreichbarkeit des Einzelhandels befürchtet wurden. Als Folgen wurden Gefahren für den Nahversorgungsstandort und Nachteile für Menschen genannt, die auf eine Anfahrt mit dem Auto angewiesen sind.

 

Demgegenüber standen Bürgerinnen und Bürger, die die Qualität des arbos-Konzepts beeinträchtigt sahen, wollte man es wieder um weitere Stellplätze ergänzen. Außerdem machten sie deutlich, dass sie sich den Platz eigentlich sogar autofrei wünschen würden. Besonders war ihnen wichtig, dass dieser Platz als attraktiver Freiraum und nicht wie bisher als Parkplatz erlebbar gemacht wird.

Freitag, 22. Juni 2012

Tag der Wandsbeker Wirtschaft ein voller Erfolg

In Kooperation mit der Handelskammer Hamburg hatte das Bezirksamt Wandsbek, nach Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek auf Initiative der rot-grünen Koaltion im Bezirk in dieser Woche zum ersten Tag der Wandsbeker Wirtschaft in den Bürgersaal geladen. Mehr als 50 Vertreter aus Unternehmen, Handel und Politik waren der Einladung gefolgt, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Anregungen mitzunehmen. Der Vizepräses der Handelskammer, Andreas Bartmann, Geschäftsführer der Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH sowie Christian Schroeder, Geschäftsführender Gesellschafter der FKS Friedrich Karl Schroeder GmbH & Co. KG. setzten die inhaltlichen Impulse. Bartmann und Schroeder berichteten über ihre Erfahrungen rund um Familienfreundlichkeit und Coporate Social Responsability (CSR) in ihren Unternehmen.

 

Darüber hinaus wurde thematisiert, welche Faktoren künftig für den wirtschaftlichen Erfolg wichtig sind und wie Unternehmen dem demografischen Wandel und Fachkräftemangel entgegentreten können. Die Vorträge und die Podiumsdiskussion machten deutlich, das insbesondere persönliches und unternehmerisches Engagement wichtige Faktoren für ein gutes Betriebsklima, motivierte Mitarbeiter und den ökonomischen Erfolg sind. Unternehmen, die weiterhin erfolgreich am Markt bestehen wollen, müssen flexibel sein und gemeinsam mit ihrer wichtigsten Ressource, den Mitarbeitern, die Grundlage für ein langes und erfüllendes Arbeitsleben schaffen.

 

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und verwies auch auf das Engagement des Bezirksamtes: „Für uns ist es wichtig, mit den ansässigen Unternehmen über Themen ins Gespräch zu kommen, die sie und unseren Bezirk bewegen. Unsere Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung sind Ansprechpartner für Wandsbeker Unternehmen und solche, die sich für den Standort Wandsbek interessieren. Wir unterstützen sie zum Beispiel bei Existenzgründungen oder Umsiedlungen.“

 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek, André Schneider, ergänzt: „Mit dem Tag der Wandsbeker Wirtschaft wollen wir ein deutliches Signal an die Unternehmen im Bezirk senden, dass uns die wirtschaftliche Vielfalt im Bezirk am Herzen liegt und wir uns für die Belange der Unternehmen im Bezirk nach Kräften einsetzen. Wunsch der Kommunalpolitik war es zudem, ein regelmäßiges Forum für Wirtschaft, Verwaltung und Politik zu schaffen. Das Bezirksamt richtet daher nach der Sommerpause einen Stammtisch für die Wandsbeker Wirtschaft ein, um den gemeinsamen Austausch zu unterstützen“.

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