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Freitag, 17. November 2017

Grundsanierung des beliebten Volksdorfer Marktes für 2,5 Millionen Euro

Initiative von SPD und Grünen in Bürgerschaft und Bezirk macht den Weg frei

 

Kein Stückwerk, sondern eine Grundsanierung des Volksdorfer Wochenmarktplatzes – dafür machen SPD und Grüne in Bürgerschaft und Bezirk jetzt den Weg frei. Mit einem Antrag im Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft (siehe Anlage), der am 23.11. abgestimmt wird, wird möglich gemacht, dass im Budget des Bezirks vorhandene Straßensanierungsmittel für die Instandsetzung des Marktplatzes, der außer an Markttagen auch als Parkplatz genutzt wird, verwendet werden können. Rund 2,5 Millionen Euro sollen dafür investiert werden. Seit Jahren gibt es Beschwerden der Marktbeschicker über den Platzzustand und insbesondere über die Stromversorgung. Mit der von den beiden Wahlkreisabgeordneten Andreas Dressel (SPD) und Christiane Blömeke (Grüne) gemeinsam mit den Bezirksfraktionen angestoßenen Initiative wird dieses Projekt jetzt endlich angepackt. Flankiert wird es mit einer Initiative zur Stärkung des Managements des öffentlichen Raumes im Bezirksamtes, der diese und andere Projekte abarbeiten muss und der stark belastet ist. Hier wird die Landesebene dem Bezirk verstärkt unter die Arme greifen, damit andere beschlossene Projekte des Bezirks durch das Projekt Volksdorfer Wochenmarkt nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Marktprojekt in Volksdorf geht nach dem Startschuss im Wirtschaftsausschuss in die weitere Planung, die mit einer breiten Bürgerbeteiligung begleitet und bis 2019 abgeschlossen sein soll. Danach ist der Baubeginn geplant, die aktuell prekäre Stromversorgung des Marktes wird bis dahin mit mobilen Stromkästen unterstützt.

 

SPD Fraktionschef und Wahlkreisabgeordneter Andreas Dressel: „Der Volksdorfer Wochenmarkt ist einer der beliebtesten hamburgweit, für die ortsnahe Versorgung von größter Bedeutung und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Insofern ist es richtig und wichtig, dass wir in seine Zukunft investieren. Gerade in Zeiten des Onlinehandels und der Discounter brauchen wir attraktive und unverwechselbare Gegengewichte. Ich freue mich, dass wir jetzt mit Unterstützung des Bezirksamtes und der Bezirkskoalition endlich einen Weg gefunden haben, eine umfassende Grundsanierung des Platzes zu initiieren und nicht nur ein paar Stromkästen in Ordnung zu bringen. Der Antrag ist ein weiterer Beleg, wie sehr wir in den Hamburger Nordosten und seine Infrastruktur investieren.“

 

Christiane Blömeke, stv. Fraktionsvorsitzende der Grünen und Wahlkreisabgeordnete: „Der beliebte Volksdorfer Wochenmarkt leidet seit langer Zeit unter miserablen Platzbedingungen und einer schwierigen Stromversorgung, die für die Stände nicht mehr zuverlässig funktioniert. Nun machen wir den Weg frei für eine komplette Grundsanierung und sichern damit die Zukunft des Wochenmarktes, der eine nicht weg zu denkende Institution in Volksdorf ist und viele Menschen auch aus den umliegenden Stadtteilen anlockt. Ein wichtiger Aspekt dieser Maßnahme ist für uns auch, dass die Marktbeschicker mit dieser umfassenden Sanierung Planungssicherheit für die Zukunft erhalten. Diese gemeinsame Lösung der Bezirksverwaltung und der Koalitionsfraktionen ist kein Flickwerk, sondern ein Rundumschlag. Und das ist gut so.“

 

Anja Quast, die Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir freuen uns, dass mit Unterstützung unserer Landesebene ein Weg gefunden wurde, den wichtigen Volksdorfer Wochenmarkt umfassend zu sanieren, ohne Einschränkungen bei den von Bezirksseite geplanten Arbeiten an Straßen und Plätzen vornehmen zu müssen. Im Dialog mit der Bevölkerung und den Marktunternehmern wollen wir die Sanierung des Wochenmarktes jetzt schnell auf den Weg bringen.“

 

Dennis Paustian-Döscher, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek: „Wir wünschen uns für die Planungsphase eine rege Bürgerbeteiligung, damit der Volksdorfer Marktplatz wieder zu einem Schmuckstück im Stadtteil wird. Ein sanierter Wochenmarkt in Volksdorf wirbt auch über Volksdorfs Grenzen hinaus für einen lebendigen regionalen Handel.“

Mittwoch, 18. Januar 2017

Neue Gewerbegebiete in Rahlstedt – Bürgerbeteiligung bei Aufwertung der Großen Heide und Verkehrsfragen

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat im Juli 2016 auf Antrag von SPD und Grünen Rahmenbedingungen für das Planverfahren für die Gewerbegebiete Viktoriapark und Minervapark in Rahlstedt beschlossen. Jetzt startet die umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Entwicklungskonzept für die Ausgleichsflächen in der Rahlstedter und Stapelfelder Feldmark am 20. Januar um 17.15 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung in der Grundschule Rahlstedt. Zwei Workshops werden folgen und zusätzlich wird es im Internet ein Angebot zur Information und Beteiligung geben.

Dazu Rainer Schünemann, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Bezirksfraktion: „Wir stellen damit sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger die bisherigen Ideen für die Ausgleichsflächen ergänzen und vertiefen können. In einer weiteren öffentlichen Veranstaltung werden die Änderungswünsche vorgestellt und erörtert und fließen anschließend als Empfehlungen in die politischen Entscheidungsprozesse und Planungen ein.“

Betrachtet werden sollen nach Vorstellungen von SPD und Grünen nicht nur die Bauflächen, sondern auch weitreichende Grünflächen zwischen Großlohe und Stapelfeld für die Aufwertung des Natur- und Landschaftsraums, die Erholung und landwirtschaftliche Flächen zur Entwicklung der Großen Heide. Außerdem wurde festgelegt, dass der Investor mit einem städtebaulichen Vertrag verpflichtet wird, im Grünstreifen zwischen der Wohnbebauung und dem entstehenden Gewerbegebiet ein gesetzlich geschütztes Biotop zu entwickeln.

Oliver Schweim, Fachsprecher Stadtplanung der Grünen-Bezirksfraktion: „Mit diesem neu entstehenden Biotop, das von der Behörde für Umwelt und Energie anerkannt und betreut werden soll, wird außerdem verhindert, dass der Ring 3 durch die Feldmark verlängert werden kann. Die Umsetzung aller ökologischen Maßnahmen werden wir eng mit den Naturschutzverbänden abstimmen.“

Gemeinsam mit dem Kreis Stormarn soll außerdem ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben werden, um mögliche Verkehrsbelastungen durch die neuen Gewerbegebiete für die umliegenden Wohngebiete zu überprüfen. Aus dem Gutachten sollen Maßnahmen zur Verminderung des Verkehrs abgeleitet und ebenfalls öffentlich diskutiert werden. Von vornherein sind im Bebauungsplanentwurf verkehrsintensives Gewerbe und Logistikbetriebe ausgeschlossen.

Für die Anwohnerinnen und Anwohner in Großlohe sind im Grüngürtel zwischen der Wohnbebauung und den Gewerbegebieten über das Biotop hinaus Flächen für die Naherholung vorgesehen. So könnte möglicherweise der seit längeren geplante interkulturelle Gemeinschaftsgarten dort angesiedelt werden. Schünemann und Schweim weiter: „Auch die hier geplanten Naherholungsangebote sollen im Rahmen der am 20. Januar startenden Bürgerbeteiligung gemeinsam mit den Großloherinnen und Großlohern entwickelt und so an deren Bedürfnisse angepasst werden.“

Freitag, 13. Mai 2016

Nahversorgung am Einkaufstreff Spitzbergenweg auch während der Bauphase

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass einzelne Gewerbebetriebe für die Meiendorferinnen und Meiendorfer auch während der Bauphase am Spitzbergenweg vor Ort zur Verfügung stehen. Dazu André Schneider, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion: „Wir freuen uns, dass bereits zahlreiche Gespräche zwischen der Verwaltung, dem Bauträger und den Gewerbetreibenden vor Ort dazu geführt haben, dass es Lösungen geben wird, die eine Nahversorgung in der Bauphase sicherstellen werden. Damit wird ein Beschluss der Bezirksversammlung aus dem letzten Jahr umgesetzt“.

Oliver Döscher, wirtschaftspolitischer Sprecher der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Wir begrüßen die bisher angestellten Überlegungen und Anstrengungen des Bezirksamtes und der Beteiligten vor Ort, um die Meiendorferinnen und Meiendorfer ohne Unterbrechung mit Einzelhandel- und Dienstleistungsangeboten zu versorgen.“ Bei diesen Gesprächen haben sich zwei Varianten herausgestellt, entweder könnten auf dem Baugrundstück oder auf einer etwas weiter entfernt liegenden Freifläche an der Meiendorfer Straße Container aufgestellt werden, in denen die Geschäfte ihren Betrieb während der Bauphase weiterführen könnten.

Schneider und Döscher sind sich einig: „Wir bevorzugen die Lösung auf dem Baugrundstück, weil so die Nahversorgung am gleichen Ort vorgehalten würde und weil dadurch nicht auf Flächen zurückgegriffen werden müsste, die weitere Wege nötig machen würden und zusätzlich nicht für die gewerbliche Nutzung vorgesehen sind.“

Hintergrund:

Durch die neue Bebauung am Spitzbergenweg im Rahmen des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanentwurfes Rahlstedt 130 sollen Wohnen und Gewerbe am Standort miteinander verbunden werden und das vorhandene Einkaufszentrum neu zu belebt werden. Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung hat zuletzt im Januar der Fortführung des Planverfahrens auf Grundlage einer durch den Vorhabenträger vorgelegten Planungsvariante, die auf breite Zustimmung gestoßen ist, zugestimmt.

Bereits im letzten Jahr hat die Bezirksversammlung Wandsbek die aus dem Stadtteil hervorgebrachten Wünsche nach einer Absicherung der vorhandenen Versorgungsstruktur auch während der Abriss- und Neubauphase durch die ansässigen Dienstleistungsbetriebe mittels Beschluss aufgenommen und an die Verwaltung sowie an den Vorhabenträger herangetragen. Dort traf man auf großes Verständnis und sicherte entsprechende Hilfestellung zu. Seitdem haben zahlreiche bilaterale Gespräche zwischen den Inhabern der vor Ort ansässigen Einzelhandelsbetriebe, dem Vorhabenträger sowie der Bezirksverwaltung stattgefunden, um Lösungsmöglichkeiten im Sinne des Beschlusses der Bezirksversammlung zu finden.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Dialog zur Entwicklung von Eilbeks Quartiersmitte wird fortgesetzt

Der von rot-grün angestoßene Entwicklungsprozess für die Entwicklung der Einkaufsmeile Eilbek soll fortgesetzt werden. Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass der Einzelhandel und die städtebauliche Entwicklung im Stadtteil weiterhin in einem Dialogprozess stabilisiert und gefördert werden. André Schneider, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Entwicklung der Quartiersmitte rund um die Ritterstraße weiter verstetigt wird und dass die Kommunikation mit den Akteuren vor Ort nicht unterbrochen wird. Für dieses Projekt soll die Bezirksversammlung die bislang nicht verbrauchten 50.000 Euro weiterhin zur Verfügung stellen.“

Das soll erreicht werden, indem ein dialogorientierter fachlicher Begleitprozess auf Grundlage der gutachterlichen „Impulse für Wandsbek“ beauftragt wird, der für eine Verstetigung der gewonnenen Erkenntnisse sorgen soll. Oliver Döscher, wirtschaftspolitischer Sprecher und Regionalsprecher Kerngebiet der GRÜNEN Fraktion ergänzt: „Wir wollen, dass die erfolgreiche Arbeit der bisher beauftragten Gutachterbüros fortgesetzt wird und eng vom bezirklichen Sozialraummanagement begleitet wird, damit die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung von Eilbek weiter voran gebracht wird.“

Die Ende 2012 für die Erstellung eines Einzelhandels- und Standortgutachtens reservierten 50.000 Euro wurden nicht verbraucht, weil andere Mittel genutzt werden konnten. Deswegen setzt sich die Koalition dafür ein, dass diese Mittel jetzt für den Folgeauftrag genutzt werden. Schneider und Döscher sind sich einig: „Die im ersten Gutachten erarbeiteten Ansätze für eine positive Entwicklung Eilbeks sollten jetzt weiter fachlich begleitet werden, um erfolgreich Impulse für Eilbek setzen zu können.“

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