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Verkehr

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Donnerstag, 28. Juli 2016

Ein gutes Signal für Wandsbek: Planung für U-Bahnhof in Oldenfelde fertig

Die Planungen für den neuen U-Bahnhof Oldenfelde sind fertig und im September soll das Planfeststellungsverfahren für die neue Station an der U1 zwischen Farmsen und Berne beginnen. Lars Kocherscheid-Dahm, Fachsprecher Verkehr der SPD-Fraktion Wandsbek: „Ich freue mich, dass mit dieser Haltestelle zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Berne und Oldenfelde noch besser an das Schnellbahnnetz angeschlossen werden und dass die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an in die Planungen einbezogen wurden.“

 

Am 21. Juli wurden die Anwohnerinnen und Anwohner informiert, dass die Planungen abgeschlossen sind. Besonders erfreulich ist, dass die Bürgerinnen und Bürger auf Veranstaltungen die Gelegenheit hatten, zahlreiche eigene Ideen und Anregungen mit in die Planungen einfließen lassen. Im Zuge dieser Bürgerbeteiligung wurde zum Beispiel auf einen zweiten Zugang zur Station im Norden verzichtet.

 

Joachim Nack, Fachsprecher Verkehr der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, dass durch die Bürgerbeteiligung ein noch besserer Entwurf herausgekommen ist, als der ursprünglich geplante. Viele innovative Ideen der AnwohnerInnen werden bei der Umsetzung berücksichtigt, so dass sich die neue Haltestelle der U1 auch optisch gut in den Stadtteil einfügen wird.“

 

Außerdem wird in Abstimmung mit den Anwohnern auf einen Bahnhofskiosk verzichtet und die geplante neue Unterführung mit dem Zugang zum Bahnsteig soll rund um die Uhr geöffnet bleiben.
Kocherscheid-Dahm weiter: „Wenn das Planfeststellungsverfahren ohne größere Probleme verläuft, könnte der Baubeginn in zwei Jahren sein und die neue U-Bahn-Station Oldenfelde im Jahr 2019 in Betrieb gehen.“

 

Die neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde soll auf etwa halber Strecke zwischen den relativ weit auseinanderliegenden U-Bahn-Haltestellen Farmsen und Berne gebaut werden. Diese erschließt dann ein nordwestlich gelegenes Wohngebiet mit verdichtetem Geschosswohnungsbau im Umfeld der Straßen Busbrookhöhe und Birckholtzweg sowie im östlichen Einzugsbereich Einfamilienhausgebiete des Ortsteils Oldenfelde sowie Mehrfamilienhäuser im südlichen Bereich Bernes. Die Haltestelle kann an dem oberirdischen Streckenabschnitt mit relativ geringem baulichem Aufwand auf öffentlichem Grund errichtet werden. Der Zugang ist am Südende des Bahnsteigs vorgesehen.

U-Bahnhof Oldenfelde

 

 

 

 

 

 

 

Quelle der Grafik: Onlineportal NahverkehrHAMBURG.de

Freitag, 13. Mai 2016

Wandsbek kommt aufs Rad – weitere Schritte für die Stärkung des Radverkehrs

Nach der öffentlichen Anhörung zum Wandsbeker Radverkehrskonzept soll nun der nächste Schritt kommen. Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass Fachleute im Rahmen einer vertieften Planung Umsetzbarkeit sowie mögliche Streckenführung und Aus-gestaltung einer schnellen Radverkehrsverbindung zwischen dem U-Bahnhof Farmsen und dem vorhandenen Radwegenetz ab dem S-Bahnhof Friedrichsberg prüfen. Lars Kocherscheid-Dahm, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion betont: „Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Anmerkungen und Ergebnisse aus der öffentlichen Anhörung in diese Prüfung einbezogen werden. Zusätzlich müssen die rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen beachtet werden. Erst dann haben wir die Möglichkeit auf einer tatsächlichen, fachlichen Grundlage in den Ausschüssen über das weitere Verfahren zu beraten.“

Die Bezirksversammlung hat festgelegt, dass nach der öffentlichen Anhörung die generelle Umsetzbarkeit, eine Streckenführung und die mögliche konkrete planerische Ausgestaltung der Radverkehrsführung für einzelne Abschnitte auf dem Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Farmsen und Friedrichberg durch das Gutachterbüro überprüft werden, um danach das weitere Verfahren festzulegen. Fester Bestandteil dieser Prüfung soll eine abschnittsweise Betrachtung sowohl der bislang vom Gutachter präferierten Strecke als auch möglicher Alternativen zwischen den genannten Örtlichkeiten hinsichtlich der Umsetzbarkeit und möglicher Ausgestaltung sein. Joachim Nack, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Bezirksfraktion ergänzt: „Es soll auch geprüft werden, welche Vor- und Nachteile sich in den einzelnen Bereichen durch die Umgestaltung des öffentlichen Raumes auch für andere Verkehrsteilnehmer und die Umwelt ergeben würden. Außerdem sollen auch mögliche Verbesserungen für den Radverkehr außerhalb der Schaffung von Fahrradstraßen ausgelotet werden.“

Neben dem bezirklichen Radverkehrskonzept ist auch das hamburgweite „Bündnis für den Radverkehr“ Thema in der Bezirksversammlung. Die Wandsbeker Regierungskoalition begrüßt und unterstützt das Vorhaben des Senates, mit diesem Bündnis wesentliche Weichenstellungen für mehr und besseren Radverkehr in Hamburg vorzunehmen. Hauptaufgabe des stadtweiten Programms ist hierbei der Ausbau der Velorouten, der auch im Bezirk Wandsbek zu erheblichen Verbesserungen für Radfahrer führen wird. Dabei sollten die geplanten Routen auch auf ihre Alltagstauglichkeit hin überprüft werden. Weiteres Vorhaben des Bündnisses ist es, vermehrt Radfahr- und Schutzstreifen einzusetzen und dem Radverkehr so mehr Raum zu geben.

Kocherscheid-Dahm und Nack sind sich einig: „Wir setzen uns bei der zuständigen Fachbehörde dafür ein, dass sowohl die personelle als auch die finanzielle Ausstattung der Bezirksämter so gestaltet wird, dass das Bündnis für den Radverkehr und unsere bezirklichen Routen auch tatsächlich umgesetzt werden können – so können wir hier in Wandsbek einen wichtigen Beitrag leisten, damit mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.“

Donnerstag, 07. April 2016

Mehr StadtRäder für Wandsbek: Vier neue Stationen in Betrieb gegangen

Am 5. April sind vier von sechs neuen StadtRad-Stationen in Wandsbek an den Start gegangen. An den Standorten Rahlstedter Weg/Berner Heerweg (U-Bahnhof Farmsen), Gründgensstraße/César-Klein-Ring (Steilshoop), Friedrich-Ebert-Damm/Helbingtwiete (Wandsbek), Charlie-Mills-Straße/Friedrich-Ebert-Damm (bei der Deutschen Rentenversicherung Nord, Farmsen/Tonndorf) können künftig StadtRäder angemietet und abgestellt werden. Lars Kocherscheid-Dahm, verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Das StadtRad steht jetzt noch mehr Wandsbekerinnen und Wandsbekern zur Verfügung. Wir freuen uns, dass damit der Wunsch der rot-grünen Koalition in Wandsbek nach einem Ausbau des Netzes in unserem Bezirk erfüllt wird.“

Joachim Nack, Fachsprecher Verkehr der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Das Fahrradverleihsystem StadtRad ist eine einzige Erfolgsgeschichte. In den ersten 30 Minuten ist die Nutzung eines StadtRads kostenfrei und damit eine attraktive Alternative für kurze Wege von der Bahn zur Arbeit oder oder zum Einkaufen. Wir freuen uns, dass auch Wandsbek in den Genuss von sechs weiteren Stationen kommt, denn das StadtRadsystem ist ein wichtiger Baustein für Hamburgs Weg zur Fahrradstadt.“

Über eine Viertelmillion Kundinnen und Kunden nutzen pro Jahr das Hamburger StadtRad. Es ist damit das am stärksten genutzte Leihsystem für Fahrräder in Deutschland und gehört zu den erfolgreichsten in ganz Europa. Dieser Trend wird mit der Inbetriebnahme weiterer Stationen verstärkt, um die Nutzung des Fahrrads als flexibles Verkehrsmittel im Alltag noch attraktiver zu machen.

Zwei weitere Stationen im Bezirk Wandsbek sind bereits beschlossene Sache: In Kürze soll die Station an der U-Bahn Trabrennbahn in Farmsen dazu kommen. Die sechste Station wird dann am U-Bahnhof Wandsbek-Gartenstadt im Rahmen der Neugestaltung des dortigen Ostpreußenplatzes entstehen. Kocherscheid-Dahm weiter: „Mit der Ausweitung des Angebotes wird der Umstieg auf das Fahrrad als Verkehrsmittel für die Wandsbekerinnen und Wandsbeker noch leichter gemacht.“

Mittwoch, 27. Januar 2016

Das Wandsbeker Radverkehrskonzept – Große Chance statt Irrsinn

Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte im Oktober 2013 die Entwicklung eines Radverkehrskonzepts in Auftrag gegeben. Das Konzept wurde vom Verkehrsplanungsinstitut ARGUS unter großer Beteiligung der Bevölkerung durch eine Online-Befragung sowie durch drei Radverkehrsforen erstellt. Der Gutachterentwurf wurde dem Wirtschafts- und Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am 5. November 2015 vorgestellt, dabei wurde der „Korridor A“ von der U-Bahnhaltestelle Farmsen bis zur S-Bahnhaltestelle Friedrichsberg mit seiner direkten Anbindung an das Radverkehrsnetz im Bezirk Nord ebenso wie in den Radverkehrsforen als besonders sinnvoll erachtet. Bevor die genaue Streckenführung überhaupt festgelegt ist, haben Teile der Opposition über die Medien eine Diskussion angestoßen, die dazu dient, Teile dieses Konzeptes schon im Frühstadium zu zerreden und zu behindern.

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition hat deswegen für die nächste Sitzung der Bezirksversammlung einen Antrag zur Debatte angemeldet, der die nächsten Schritte zur Umsetzung des Radverkehrskonzeptes festlegen soll. Lars Kocherscheid-Dahm, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion: „Dabei ist für uns insbesondere eine breite Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner und Gewerbetreibenden bei der Festlegung der Streckenführung ein zentrales Anliegen, deswegen setzen wir uns dafür ein, dass im zuständigen Wirtschafts- und Verkehrsausschuss eine öffentliche Anhörung zum Thema durchgeführt wird, zu der breit eingeladen wird.“

Joachim Nack, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Wir wollen ein modernes Radwegenetz auf die Straße bringen, damit auch für die alltäglichen Besorgungen das Rad zur Alternative wird. Die ausgewählte Streckenführung ist aufgrund ihrer Anbindung an die Innenstadt dafür bestens geeignet. Bei der genauen Ausgestaltung der Strecke sind alle Interessenten aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen.“

Das Gutachterbüro wird anschließend eingehend prüfen, wie die genaue Ausgestaltung der Strecke aussehen soll und dabei die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger, der Gewerbetreibenden und der Bezirksversammlung aus der Anhörung mit einbeziehen. Kocherscheid-Dahm und Nack weiter: „Besonders wichtig ist uns, dass die Gewerbetreibenden in der Walddörferstraße für den Zuliefer- und Kundenverkehr kontinuierlich zu erreichen sind und dass der Busverkehr der Linie 116 auch zukünftig beibehalten werden kann.“

Kocherscheid-Dahm und Nack sind sich einig: „Wir sehen die im Radverkehrskonzept vorgeschlagenen Routen als eine große Chance an, so kann Wandsbek einen großen Schritt machen, um den Radverkehr attraktiver zu machen und damit mehr Leute zum Umsteigen auf das Fahrrad zu bewegen.“

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