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Verkehr

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Freitag, 16. Februar 2018

Ausbau des StadtRAD-Systems: Neue Stationen für Wandsbek gefordert

Das erfolgreiche Fahrradleihsystem StadtRAD soll in den nächsten Jahren von derzeit 205 Stationen auf 350 Stationen ausgebaut werden – dabei soll ganz Hamburg abgedeckt werden. Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass nun gerade auch in Hamburgs größtem Bezirk Wandsbek zusätzliche Stationen eingerichtet werden. Lars Kocherscheid-Dahm, Fachsprecher für Verkehr der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Ausbau von StadtRAD auf das gesamte Hamburger Stadtgebiet ist richtig und wichtig. Gerade in den bevölkerungsreichen Stadtteilen unseres Bezirkes kann das StadtRAD ein wichtiger Anreiz sein, dass eigene Auto stehen zu lassen und stattdessen das Fahrrad zu nutzen – entweder für die ganze Wegstrecke oder in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln.“

 

Joachim Nack, Fachsprecher für Verkehr der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Wünschenswert wäre es, dass an jeder Schnellbahnhaltestelle StadtRAD-Stationen eingerichtet werden und dass an den wichtigsten Zielen im Umfeld ebenfalls StadtRAD-Stationen geschaffen werden, an denen das StadtRAD wieder abgestellt werden kann. Je mehr Verkehrsteilnehmer das StadtRAD-Angebot nutzen desto größer ist die entlastende Wirkung für den Großstadtverkehr.“

 

Derzeit läuft die Neuausschreibung des Erfolgssystems und neben dem Ausbau des Stationsnetzes soll auch die Zahl der Fahrräder deutlich von derzeit 2630 auf 4500 StadtRÄDER erhöht werden. Neu hinzukommen sollen an ausgewählten Stationen zunächst 20, später bis zu 70 Lasten-eBikes, auch das schafft einen großen Anreiz für den Umstieg vom Individualkraftverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel. Zusätzlich soll das System eng mit dem HVV zusammenarbeiten, das StadtRAD soll in die vernetzte Mobilität (eTicket und switchh) integriert werden.

 

Für die Auswahl der neuen Standorte wurde bis Ende Januar eine Online-Befragung unter Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Parallel wurden von Behördenseite Gebiete, in denen neue Standorte entstehen könnten, auf Grundlage von soziogeographischen Daten ermittelt. Kocherscheid-Dahm und Nack weiter: „Wir möchten uns die Ergebnisse dieser Befragung und der Untersuchung vorstellen lassen und uns darauf aufbauend mit unserer Ortskenntnis für eine sinnvolle Erweiterung des Netzes einbringen. Die genaue Standortplanung für neue Stationen ist für das zweite Halbjahr 2018 vorgesehen, Wandsbek soll dabei nicht zu kurz kommen.“

Montag, 03. April 2017

Wichtige Straßen im Bezirk bekommen 2017 eine neue Straßendecke

Das Deckenprogramm für Straßen im Bezirk Wandsbek wird fortgesetzt, auf insgesamt knapp 7,5 Kilometern wird die Straßendecke erneuert. Lars Kocherscheid-Dahm, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, dass in diesem Jahr wieder wichtige Straßen in unserem Bezirk vom Deckenprogramm profitieren werden und in einen besseren Zustand versetzt werden.“

Im Einzelnen bekommen die folgenden Straßen in diesem Jahr eine neue Decke:

• Bredenbekstraße vom Alsterblick bis zum Wohldorfer Damm auf 1150 Metern
• Bargkoppelweg von Saseler Straße bis Berner Straße auf 970 Metern
• Walddörferstraße von Am Stadtrand bis Berner Heerweg auf 970 Metern
• Oldenfelder Straße von Doberaner Weg bis Bargteheider Straße auf 875 Metern
• Heukoppel von Mützendorpsteed bis Fahrenkrönstieg auf 675 Metern
• Nordlandweg von Hausnr. 94 bis Kreuzung Ringstraße auf 650 Metern
• Heegbarg von Wentzelplatz bis Saseler Damm auf 500 Metern
• An der Alsterschleife von Lemsahler Landstraße bis Kupferhammer auf 400 Metern
• Doberaner Weg von Amtsstraße bis Oldenfelder Straße auf 360 Metern
• Furtredder von Twietenkoppel bis Sackgasse auf 330 Metern
• Hammer Steindamm von Hausnummer 7 bis Pappelallee auf 300 Metern
• Stolper Straße von Berner Straße bis Redderblock auf 276 Metern.

Kocherscheid-Dahm weiter: „Noch nie wurde in Hamburg so viel Geld für die Sanierung von Straßen in die Hand genommen wie seit 2011, jährlich werden dafür rund 70 Millionen Euro aufgebracht. Insgesamt wurden von 2011-2015 in Hamburg rund 400 Fahrbahnkilometer in Ordnung gebracht.“

Donnerstag, 23. Februar 2017

Grunewaldstraße soll an Metrobuslinie 10 angeschlossen werden

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass die Planungen zur Verlängerung der Metrobuslinie 10 bis zur Grunewaldstraße zügig fortgeführt und abgeschlossen werden. Michael Ludwig-Kircher, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Durch die verlängerte Buslinie bekommen die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngebiete am östlichen Teil der Grunewaldstraße eine bessere Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel und ein lange gehegter Wunsch der Bevölkerung vor Ort wird erfüllt.“

Heinrich Sackritz, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Die Verlängerung der Buslinie ist schon seit längerem im Gespräch und für die Bewohnerinnen und Bewohner geht damit eine große Erleichterung einher – die Bushaltestellen in der Schöneberger Straße waren nur mit weiten Fußwegen erreichbar.“

In der Grunewaldstraße wird eine Buswendeanlage auf Höhe der Schranke/Straßensperre entstehen aber die Straße soll dadurch nicht für den Durchgangsverkehr geöffnet werden, weil sich die Sperrung bewährt hat. Im November 2016 wurden die Planungsvarianten für die Wendeanlage öffentlich vorgestellt und dabei wurde deutlich, dass auch die Anliegerinnen und Anlieger gegen den Rückbau der Straßensperrung sind. Im Zuge der Baumaßnahmen soll der Verlust an Straßenbäumen so gering wie möglich gehalten werden und für gefällte Bäume sollen großzügige Ersatzpflanzungen vorgenommen werden.

Für die Errichtung der Buswendeanlage muss die Grunewaldstraße für den Busbetrieb vorbereitet werden, das bedeutet, dass der Straßenoberbau tragfähig sein muss und die barrierefreie Bushaltestellen eingerichtet werden müssen. Auch deswegen wird die Grunewaldstraße zwischen Lehmkoppel und Wendekehre erstmalig endgültig hergestellt, eine Maßnahme, die auch ohne die Verlängerung der Buslinie passieren würde.

Ludwig-Kircher und Sackritz sind sich einig: „Wenn wir jetzt wegen der damit verbundenen erstmaligen endgültigen Herstellung der Grundewaldstraße auf die Verlängerung der Metrobuslinie verzichten würden, wäre nichts gewonnen. Die erstmalige endgültige Herstellung der Straße würde dennoch umgesetzt werden, denn sie ist nach dem Hamburgischen Wegegesetz vorgeschrieben. Für uns überwiegt daher der Vorteil, den die Anwohnerinnen und Anwohner durch die deutlich verbesserte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr haben werden.“

Montag, 16. Januar 2017

Pilotprojekt: Neuer Echtzeit-Datenanzeiger an der Bushaltestelle U Meiendorfer Weg

Die Hochbahn testet im Rahmen eines Pilotprojekts an der Bushaltestelle U Meiendorfer Weg (MetroBus-Linie 24) einen neuen Echtzeit-Datenanzeiger. Statt der herkömmlichen digitalen Displays, die bereits an vielen Haltestellen stehen, probiert das Unternehmen hier ein neues Gerät aus, das keinen Stromanschluss mehr benötigt, sondern mit Batterien versorgt wird, die nur alle zwei Jahre ausgetauscht werden müssen.

Über eine Echtzeit-Datendrehscheibe bekommt der DFI-Anzeiger („Dynamische Fahrgast-Information“) die Information, wann der Bus an der Haltestelle erwartet wird. Statt einer aufwändigen Datenversorgung über den internen Hochbahn-Betriebsfunk werden die neuen Anzeiger aber über das normale Mobilfunknetz versorgt – mit denselben Daten, die die Kunden ab sofort auch per HVV-App auf das Handy gesendet bekommen.

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition begrüßt, dass die neue Technik an der Bushaltestelle U Meiendorfer Weg getestet wird. Wiederholt hatte sie für diese Haltestelle eine Information der Fahrgäste mit Echtzeitdaten gefordert. Die Meiendorfer SPD-Bezirksabgeordnete Marlies Riebe sagt dazu: „Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer modernen U-Bahn-Haltestelle getan. Im Sommer werden zudem die Bauarbeiten für den barrierefreien Umbau der U-Bahnhaltestelle beginnen, die 2018 abgeschlossen sein werden. Damit wird die Qualität der Haltestelle deutlich gesteigert.“

Heinrich Sackritz, Regionalsprecher der GRÜNEN Rahlstedt: „Wir GRÜNEN begrüßen es, dass die Hochbahn diese innovative Technik prüft und einsetzt um Ressourcen und Strom zu sparen und hoffen, dass dieses Modell nach einer erfolgreichen Testphase auch kundenfreundlich die Haltestellen versorgt, die nicht so stark von Fahrgästen frequentiert werden.“

Die Hochbahn verspricht sich von den neuen DFI-Light-Anzeigern Kostenvorteile. Sie sind deutlich günstiger als die bisherigen Modelle und lohnen sich in der Anschaffung daher auch an Haltestellen, die nicht so stark von Fahrgästen frequentiert werden. Das Modell kommt aus Schweden von der Firma Axentia. Die neue Generation der DFI-Light-Anzeiger ist beidseitig mit zwei oder vier Zeilen und hintergrundbeleuchteten LCD ausgestattet. Es lässt sich ganz einfach in das bestehende Anzeigesystem am Mast integrieren. Bei Defekten ist ein Austausch zudem deutlich einfacher: Ein Ersatzanzeiger kann in kurzer Zeit vorbereitet, getestet und installiert werden. Nicht zuletzt ist die neue Technologie deutlich kostengünstiger zu betreiben. Auch die Anschaffungs- und Installationskosten liegen weit unter denen der bisher aufgebauten LED-Anzeiger.

Ein weiteres Testgerät ist an der Bushaltestellen Burmesterstraße (StadtBus-Linien 171, 172, 173, 261 und NachtBus-Linie 600) installiert. Die Testphase wird in den kommenden Monaten zeigen, ob sich die Anzeiger im Betrieb bewähren. Danach wird entschieden, ob und wie die Ausrüstung weitergeht.

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