Unsere Themen

Verkehr

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Verkehr”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

Sollten Sie Fragen haben, schicken Sie uns einfach eine Email.
buero@spdfraktion-wandsbek.de

Freitag, 13. Dezember 2019

Mehr Tempo 30 in Wandsbek ermöglichen

Rot-Grün möchte Einrichtung von Tempo 30 einfacher machen

Die Wandsbeker Regierungskoalition setzt sich dafür ein, dass es zukünftig einfacher wird, vor sozialen Einrichtungen wie Schulen, Seniorenheimen oder Kindergärten, die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h herunter zu setzen.

Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Auf Bundesebene wurden vor einiger Zeit die Hürden für die Ausweisung von Tempo 30 schon herabgesetzt. Wir wollen, dass die Hamburger Richtlinien so überarbeiten werden, dass vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen auch dann Tempo 30 eingerichtet werden kann, wenn dort ein Bus mindestens sechsmal pro Stunde fährt. Immer wieder wenden sich Bürgerinnen und Bürger an uns und bitten um die Einrichtung von Tempo 30-Strecken. Deswegen wollen wir erreichen, dass der Sicherheitsgewinn durch eine verringerte Geschwindigkeit geprüft wird, bevor wegen einer geringfügig längeren Fahrzeit eines Busses die Geschwindigkeitsabsenkung abgelehnt wird. Buslinien dürfen kein pauschaler Ausschlussgrund für Tempo 30 sein.“

Katja Rosenbohm, Mitglied der GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek: „Leider ist es in den vergangenen Jahren oft vorgekommen, dass wir Tempo-30-Bereiche nicht einrichten konnten, weil in den betreffenden Straßenzügen Busse verkehren. Daher wollen wir mit diesem Antrag erreichen, dass die Hamburger Richtlinie in diesem Punkt geändert wird. Busverkehr und langsames Fahren dürfen sich nicht länger ausschließen.“

Bislang sieht die Hamburger Richtlinie vor, dass auf Tempo 30 verzichtet werden soll, wenn der Bus mindestens sechsmal pro Stunde durch die jeweilige Straße fährt. Das hat zur Folge, dass kaum noch neue Tempo 30 Strecken eingerichtet werden konnten. Die Verwaltungsvorschrift auf Bundesebene sieht vor, dass Tempo 30 auch ohne eine spezielle Gefahrensituation vor sozialen Einrichtungen vorgeschrieben werden kann. Rot-Grün möchte erreichen, dass in Hamburg aus Sachgründen entschieden wird, wo die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h vor Schulen oder Kindergärten etc. reduziert werden kann.

Freitag, 13. Dezember 2019

Mehr Sicherheit auf Wandsbeks Straßen

Geschwindigkeitsmessungen durch Dialog-Displays

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit haben SPD und Grüne für alle Wandsbeker Regionalbereiche zusätzliche Dialog-Displays beschlossen, die die Geschwindigkeit anzeigen. In Abstimmung mit den Regionalausschüssen sollen die Standorte ermittelt werden, an denen diese Geräte aufgestellt werden, um durch den Hinweis auf überhöhte Geschwindigkeit Gefahrenpunkte zu entschärfen.

Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Forderung, dass insbesondere in Wohngebieten mehr für die Einhaltung von Tempolimits getan werden soll, wird von Bürgerinnen und Bürgern häufig an uns herangetragen und wir freuen uns, dass wir diesem Wunsch nachkommen können. Mit fünf neuen Dialog-Displays für die Regionen unseres Bezirks kann an zusätzlichen Standorten auf eine zu hohe Geschwindigkeit hingewiesen werden. Displays schaffen auch ohne Strafen ein besseres Bewusstsein für angepasstes Fahren und sind darum sehr geeignet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.“

Jan Otto Witt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „So genannte Dialog-Displays signalisieren den Autofahrern, ob sie zu schnell sind oder sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Das ist vor allem wichtig in Tempo-30-Abschnitten. Um für mehr Sicherheit vor allem vor Schulen und anderen sozialen Einrichtungen aber auch in Wohnstraßen zu sorgen, ist es erforderlich, dass noch mehr solcher Anzeigetafeln aufgestellt werden.“

Für die Anschaffung der Dialog-Displays werden auf Antrag von SPD und Grünen 40.000 Euro aus dem Förderfonds Bezirke bereitgestellt. Von diesem Geld können fünf Geräte, für jeden Regionalbereich eines, beschafft werden. Die jährlichen Betriebskosten von 1.500 Euro pro Gerät sollen auf Landesebene eingeworben werden. Die Standorte der Displays werden in enger Abstimmung mit den Regionalausschüssen ermittelt.

Bislang gibt es in Wandsbek zwei fest installierte Dialog-Displays, die den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern mit einer digitalen Anzeige signalisieren, ob sie mit der richtigen Geschwindigkeit unterwegs sind. Zusätzlich hat die Polizei in ihren Kommissariaten mobile Geräte zur Anzeige der Geschwindigkeit.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wandsbeker Chaussee soll sicherer und ruhiger werden

Die Wandsbeker Wandsbeker Chaussee kommt nicht aus den Schlagzeilen – Autorennen, Unfälle mit Verletzten und Toten und rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr. Deswegen hat sich die rot-grüne Koalition das Ziel gesetzt, dass die Wandsbeker Chaussee wieder sicherer und ruhiger wird.

Dazu Patrick Martens, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Nach dem die Wandsbeker Chaussee wiederholt als Unfallort in den Medien erschienen ist, möchten wir erreichen, dass die Straße wieder sicherer und ruhiger wird. Wir wollen prüfen lassen ob verstärkte Kontrollen oder auch eine Reduzierung auf nur zwei Fahrbahnen pro Richtung zu mehr Sicherheit und Ruhe auf der Straße und damit auch für den Stadtteil beitragen.“

Joachim Nack, Fachsprecher für Verkehr der Wandsbeker Grünen Fraktion: „Die Lebensqualität in Eilbek liegt uns GRÜNEN sehr am Herzen. Dazu gehört neben der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auch die Reduzierung des Verkehrslärms auf der Wandsbeker Chaussee. Eine Verringerung der Fahrspuren kann      durch geschickte Planung wie vor dem Quarree sowohl zu einer Tempo- als auch einer Lärmreduzierung führen. Nebenbei erhält die Chaussee durch breitere Gehwege, zeitgemäße Radfahrstreifen und die Pflanzung von Bäumen mehr Aufenthaltsqualität.“

Der verstärkte Einsatz von zivilen Einsatzkräften der Polizei, z.B. aus der Gruppe Autoposer ist ein erster Schritt, um den privaten Autorennen und den sonstigen Verstößen gegen die Verkehrsregeln zu Einhalt zu gebieten. Weitere Maßnahmen, die zu mehr Sicherheit führen könnten, sollen jetzt geprüft werden, wie verstärkte (Geschwindigkeits-) Kontrollen oder bauliche Veränderungen an der Straße.

Schon vor einiger Zeit hatte die Bezirksversammlung mit der Drucksache 19/3055  beschlossen, dass ein möglicher Weg zur Lärmreduzierung und zur Aufwertung des Stadtteils eine Reduzierung auf zwei Fahrbahnen pro Richtung zwischen den Bahnhöfen Ritterstraße und Wandsbeker Chaussee sein könnte. Bei der Umgestaltung der Verkehrsader, dort wo es städtebaulich sinnvoll und aufgrund des Verkehrsflusses möglich ist, soll die Eilbeker Bevölkerung beteiligt werden.

Martens und Nack: „Wir könnten durch die Kombination von verstärkten Kontrollen und baulichen Maßnahmen entlang der Wandsbeker Chaussee den Stadtteil aufwerten, die Verkehrssicherheit erhöhen und den Straßenlärm reduzieren. Das wäre ein gutes Signal für Eilbek.“

Freitag, 19. Oktober 2018

U-Bahnhof Meiendorfer Weg ist jetzt barrierefrei

Seit dem 15. Oktober ist die U-Bahnhaltestelle Meiendorfer Weg barrierefrei umgebaut, damit sind alle auf Hamburger Gebiet liegenden Haltestellen der Linie U1 nördlich von Wandsbek-Gartenstadt barrierefrei.

Peter Pape, Regionalsprecher Walddörfer der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Jetzt können ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Behinderungen auch an der Haltestelle Meiendorfer Weg einfach und bequem die U-Bahn erreichen. Damit ist der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr für die Menschen rund um die Haltestelle attraktiver geworden.

Clamor von Trotha, Regionalsprecher der Wandsbeker GRÜNEN Fraktion für die Walddörfer: „Der U-Bahnhof Meiendorfer Weg ist der letzte auf dem nordöstlichen Ast der U1, der barrierefrei umgebaut wurde. Wir GRÜNE freuen uns, dass der Umbau jetzt abgeschlossen ist. Er war angesichts der vielen älteren und bewegungseingeschränkten Menschen, die das Amalie-Sieveking-Krankenhaus besuchen oder in der Residenz am Wiesenkamp leben, ein wichtiger und dringend erforderlicher Schritt.“

Die Haltestelle hat im Zuge des barrierefreien Umbaus einen erhöhten Bahnsteig für den niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie einen Aufzug erhalten. Außerdem wurde für sehbehinderte Menschen ein taktiles Leitsystem eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 2.9 Millionen Euro. Die Haltestelle Meiendorfer Weg ist die 71. Haltestelle im Hamburger U-Bahnnetz, die barrierefrei erreichbar ist, sie wurde 1925 eröffnet und wird von rund 7.000 Fahrgäste täglich genutzt. Hamburgweit plant die Hochbahn, dass bis zum Ende des Jahres 73 der insgesamt 91 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sein werden und ist damit mit ihrem Ausbauprogramm voll im Zeitplan.

designstudio berlin · webdesign corporate design foto | Sibylle Bauhaus · Grafik-Design + Illustration made in Hamburg.