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Umwelt

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Umwelt”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

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Montag, 13. Mai 2019

Feldmark am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald langfristig sichern

Keine Schnellschüsse zum Bebauungsplan Wohldorf-Ohlstedt 13

Angesichts des von der CDU zur Bezirksversammlung am 9. Mai kurzfristig als Tischvorlage eingebrachten Antrags „Feldmark am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald zum Landschaftsschutzgebiet erklären und in den Biotopverbund aufnehmen“ erklärt die Wandsbeker SPD-Fraktionsvorsitzende Anja Quast: „Der Antrag zur Sicherung der Flächen weist zwar in die richtige Richtung, greift jedoch zu kurz. Nachdem der Bebauungsplan vom Verwaltungsgericht aufgehoben wurde, muss neben Fragen des Landschaftsschutzes auch geklärt werden, wie für die zwischenzeitlich entstandenen Neubauten im Plangebiet hinreichend Rechtssicherheit geschaffen werden kann. Der vorliegende CDU-Antrag ignoriert diese Frage vollkommen.“

Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte den Antrag gestern mit ihrer rot-grünen Mehrheit in den Hauptausschuss am 20. Mai überwiesen, um bis dahin diese und andere planungsrechtliche Fragen klären zu können. Mit dem Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 11. April 2019 war der CDU-Plan aus dem Jahr 2008 für unwirksam erklärt worden.

Anja Quast: „Wir freuen uns, dass der CDU-Plan für rund 200 Wohnungen im Landschaftsschutzgebiet Wohldorf-Ohlstedt, den die SPD in Wandsbek immer abgelehnt hat, nun vom Tisch ist und müssen jetzt prüfen, wie wir diese ökologisch wertvollen Flächen langfristig sichern können. Hierzu wollen wir uns die notwendige Zeit nehmen.“

Montag, 15. April 2019

Ein weiteres Naturschutzgebiet für Wandsbek

Wir schützen Wandsbeks Grün. Gerade hat der Senat das 35. Hamburger Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Gebiet Duvenwischen liegt in Volksdorf und umfasst mehr als 43 Hektar – das entspricht 60 Fußballfeldern. Wir freuen uns, dass die Fläche, auf der eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten anzufinden ist, den Biotopverbund in Wandsbek erweitert. Weitere drei Bereiche sollen demnächst als Naturschutzflächen ausgewiesen werden. Dann stehen knapp 15 % der Fläche des Bezirkes unter Naturschutz, dass ist 50 % mehr als hamburgweit.

Montag, 01. April 2019

Stadtentwicklungsmonitoring für Bebauungspläne

Sozialökologische Parameter sollen überprüft werden

 

Nachdem die rot-grüne Koalition in Wandsbek 2017 für mehr Transparenz beim Umsetzungsstand der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen im Bezirk gesorgt hat, möchte sie jetzt auch systematisch von der Verwaltung über die Umsetzung der in den Bebauungsplänen geforderten Parameter informiert werden.

 

Sarah Mania, Mitglied der SPD-Fraktion Wandsbek: „Uns ist es besonders wichtig, dass deutlich wird, wie viele geförderte und dadurch günstige oder barrierefreie Wohnungen entstanden sind. Mit diesen Wohnungen für besondere Zielgruppen hat die rot-grüne Koalition seit 2011 für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt gesorgt.“

 

Jan-Hendrik Blumenthal, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek im Planungsausschuss: „Die rot-grüne Koalition hat seit 2011 viele sozialökologische Parameter in neuen Bebauungsplänen eingefordert. Neben hohen energetischen Standards, Gründächern und Solaranlagen sind in Wandsbek jetzt auch eine erhöhte Nachpflanzquote bei Baumfällungen und wasserdurchlässige Zuwegungen die Regel und nicht die Ausnahme. Damit haben wir eine Vorreiterrolle in der Hansestadt eingenommen.“

 

Oliver Schweim, Fraktionsvorsitzender der Wandsbeker GRÜNEN und Sprecher für Stadtplanung: „Die von uns eingebrachten grünen Standards sorgen für eine bessere Wohnqualität und für nachhaltiges Wohnen. Über den Stand der Umsetzungen möchten wir regelmäßig informiert werden, um die Transparenz auch für die BürgerInnen zu erhöhen und um unsere Kontrollmöglichkeit zu verbessern. Ein erstes Monitoring ist für die Mai-Sitzung des Planungsausschusses vorgesehen.“

 

Hintergrund:
Mit dem Antrag 20-4953 hatte die Bezirksversammlung auf Initiative der rot-grünen Koalition im Herbst 2017 beschlossen, dass die Verwaltung zweimal jährlich jeweils im April und im Oktober den Planungsausschuss über den Umsetzungsstand aller bisher noch nicht abgeschlossenen Ausgleichsmaßnahmen informiert. Über die weiteren Parameter wie die Umsetzung von gefördertem Wohnraum, Gründächer, Energiestandards, Baumfällungen und Nachpflanzungen soll die Verwaltung dem Planungsausschuss jetzt einmal jährlich Bericht erstatten.

Freitag, 22. September 2017

SPD und Grüne setzen sich für Einhaltung des Nachtflugverbots ein

Die Bezirksversammlung Wandsbek fordert auf Antrag von SPD und Grünen (A SPD Grüne Nachtflugverbot 19-09-2017) die konsequente Einhaltung der aktuell gültigen Nachtruhe am Flughafen Hamburg und die Einführung notwendiger Maßnahmen. Dazu können wirksame Erhöhungen der Landegebühren nach dem regulären Betriebsende gehören oder Kontingentierungen von Verspätungen.

Außerdem wurde die zuständige Fachbehörde gebeten, darauf hinzuwirken, dass das derzeitige Betriebszeitende von 23:00 Uhr vorverlegt wird und neue Regelungen zum Übergang vom Tagesbetrieb zur Nachtruhe entwickelt werden.

Dazu Anja Quast, SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Wandsbek: „Es muss möglich sein, eine erträgliche Abstimmung zwischen den Ansprüchen eines Großflughafens in der Stadt und den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner ganzer Stadtregionen hinzubekommen. Wenigstens die Einhaltung der ja längst bestehenden Regelungen zum Nachflugverbot ab 23 Uhr muss durchgesetzt werden können. Eine verbindliche Vorverlegung auf 22 Uhr halten wir für überzogen. Wenn jedoch Verspätungen offenbar zum System gehören, muss zumindest über neue Regelungen zum Übergang von Flugbetrieb zu Nachtruhe nachgedacht werden, damit der tatsächliche Betriebsschluss dann auch eingehalten wird.“

Ursula Martin, Fachsprecherin für Umwelt der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die Lärmsituation am Flughafen hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert. Weder der 10-Punkte- noch der 16-Punkte-Plan konnten bislang etwas daran ändern. Laut Fluglärmschutzbeauftragter Dr. Pieroh-Joußen reichen die derzeit geltenden zeit- und lärmabhängigen Start- und Landeentgelte nicht aus, damit die Fluggesellschaften freiwillig einen hinreichenden Verspätungspuffer einbauen. Wir bitten daher die BWVI, hier nachzubessern und darüber hinaus nach Möglichkeiten zu suchen, die Nachtruhe am Flughafen zu erweitern.“

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