Unsere Themen

Soziales

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Soziales”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

Sollten Sie Fragen haben, schicken Sie uns einfach eine Email.
buero@spdfraktion-wandsbek.de

Montag, 04. Dezember 2017

Schule in der Lienaustraße soll für den Stadtteil erhalten bleiben

Die Wandsbeker Bezirksversammlung bekräftigt ihre Forderung, das denkmalgeschützte Schulgebäude in der Lienaustraße zu erhalten und für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke zu nutzen. Im Stadtteil besteht ebenfalls ein großes Interesse, das Gebäude zu erhalten und zu nutzen, eigens dafür hat sich der Verein „Kultur- und Bildungszentrum Berne“ gegründet, der für die Weiterführung in eigener Regie ein Nutzungskonzept erarbeitet hat.

„Wir freuen uns über das Engagement des Vereines und seiner Mitglieder für den Erhalt des Schulgebäudes in Berne und setzen uns dafür ein, dass auch Bürgerschaft und Senat dieses Vorhaben unterstützen,“ so Patricia Hauto, SPD-Bezirksabgeordnete aus Berne.

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die Bezirksversammlung hat sich in mehreren Beschlüssen dafür ausgesprochen, dass die Schule dem Stadtteil erhalten bleibt. Wir freuen uns daher besonders, dass es engagierten Bürgern gelungen ist, ein tragbares Nutzungskonzept für den Erhalt des Gebäudes auf die Beine zu stellen und dass sich bisher schon so viele Interessenten gefunden haben, die Interesse an Räumen in der ehemaligen Schule haben.“

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition spricht sich dafür aus, dass die Sporthalle der Schule Lienaustraße auch über einen möglichen Grundstücksverkauf hinaus durch den Sportverein TuS Berne genutzt werden kann. Im Dialog mit den Institutionen aus dem Stadtteil sollen die Fachbehörden Wege finden, das Schulgebäude für den Stadtteil zu erhalten. So sollen beispielsweise an einem Weiterbetrieb Interessierte Zugang zu Gutachten über den baulichen Zustand und mögliche Schadstoffbelastungen erhalten, damit diese Informationen in eine Kostenkalkulation für ein Nutzungskonzept einfließen können.

Hauto und Blumenthal: „Das Schulgebäude in der Lienaustraße ist eines der letzten, weitgehend unverfälscht erhaltenen Schulgebäude, das Fritz Schumacher geplant hat, deswegen sollte es auch im Sinne des Denkmalschutzes unbedingt erhalten bleiben.“

Donnerstag, 28. September 2017

Rot-Grün in Wandsbek bringt Unterstützung für viele Projekte durch Mittel der Bezirksversammlung auf den Weg

Die Bezirksversammlung hat auf ihrer letzten Sitzung einige Anträge aus dem Ausschuss für Finanzen und Kultur für Projekte aus dem Bereich Sport, Integration von Flüchtlingen, Jugendarbeit und vielen weiteren beschlossen. Ortwin Schuchardt, Fachsprecher Finanzen der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit den nun beschlossenen Mitteln sichern wir die Projekte vor Ort in den unterschiedlichen Bereichen und sorgen so dafür, dass der Zusammenhalt unter den Wandsbekerinnen und Wandsbekern gestärkt wird.“

Die weibliche A-Jugend der Handballabteilung des AMTV ist in die Jugendbundesliga aufgestiegen. Für die umfangreichere Reinigung der Halle nach den Spielen (wegen der in Bundesligaspielen erlaubten Nutzung von Haftmittel) wurde der vom AMTV eingereichte Sondermittelantrag bewilligt. Cem Berk, Fachsprecher Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesem Beschluss machen wir den Weg frei, dass auch im Handball der Spitzensport in Wandsbek Fuß fassen kann. Wir wünschen der Handballmannschaft vom AMTV einen guten Start in die Bundesligasaison.“

Aus dem Integrationsfonds Kultur erhalten die Initiative Aktivspielplatz Tegelsbarg e.V. für ein integratives Kochprojekt und die Interessengemeinschaft um den Lentersweg e.V. für eine Nähgruppe für Flüchtlingsfrauen Mittel.

Aus Mitteln des Quartiersfonds bekommen der Bauspielplatz Berne e.V. und die Initiative Aktivspielplatz Tegelsbarg eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes finanziert und das Fundus Theater wird als Forschungstheater verstetigt werden.

Oliver Döscher, Sprecher für Finanzen der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Mit der Vergabe von Mitteln aus dem Quartiers- und Integrationsfonds wollen wir u.a. die Arbeit im und am neuen Wohngebiet Tegelsbarg/Rehagen unterstützen, wo viele Neu-Hamburger sich wohlfühlen sollen.“

Weitere Sondermittel wurden für eine Veranstaltungsreihe von Allerleirauh e.V., für den Aufbau eines Billard-Leistungszentrums durch BC Queue Hamburg e.V., die Anschaffung überdachter Spielerbänke für den Bramfelder Sportverein, die Auslagerung des Claudius-Archivs der Claudius-Gesellschaft und weitere Projekte bereit gestellt.

Mittwoch, 09. August 2017

Wandsbek profitiert – Verwendung der Mittel aus dem Quartiersfonds beschlossen

Mit der Bürgerschaftsdrucksache 21/2550 wurde der Quartiersfonds für die Bezirke aufgestockt, um zusätzliche Maßnahmen für eine gelingende Integration von Flüchtlingen zu finanzieren. Dabei sollte insbesondere die soziale Infrastruktur in den Quartieren der Unterbringung mit der Perspektive Wohnen gefördert werden, dazu hat der Hauptausschuss in einer Sondersitzung die nötigen Beschlüsse gefasst.

Anja Quast, Fraktionsvorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir haben für die neuen Quartiere in unserem Bezirk nach eingehender Betrachtung der vorhandenen Struktur in den jeweiligen Sozialräumen entschieden, wie die zur Verfügung stehenden Mittel verwendet werden sollen: So wird z.B. am Elfsaal eine Sozialberatung mit 1,5 Vollzeitstellen ins Leben gerufen und der Bauspielplatz Tegelsbarg bekommt eine zusätzliche Erzieherstelle und die Mittel für Betriebs- und Sachkosten werden erhöht.“

Dennis Paustian-Döscher, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN-Bezirksfraktion ergänzt: „Für das Quartier am Poppenbüttler Berg wird in Zusammenarbeit mit den BewohnerInnen ein Begegnungshaus errichtet, dass aus Mitteln des Integrationsfonds der Bürgerschaft finanziert wird. Zusätzlich stellt die Bezirksversammlung Wandsbek Gelder für Freizeitaktivitäten bereit.“

Die Analyse der Bedarfe hat ergeben, dass ein Quartiersmanagement, verstärkte Beratungsangebote und die Unterstützung der vorhandenen Einrichtungen, bei der Neuausrichtung auf die Flüchtlinge, für die Quartiere an wichtigsten sind. Zusätzlich wurde deutlich, dass Freizeitangebote, die das Miteinander von zugewanderten und ortsansässigen BürgerInnen fördern, aus den zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert werden sollten.

Durch einen Beschluss der Bezirksversammlung vom 26. Januar 2017 wurden für den Elfsaal und den Poppenbüttler Berg schon bis Ende September 2018 ein Stadtteil- bzw. Quartiersmanager eingestellt. Am Rehagen kann ebenfalls ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, sobald die Einrichtung bezugsfertig ist.

Zusätzlich wird geprüft, ob der Bauspielplatz Tegelsbarg und das Haus der Jugend erweitert werden können, um den zu erwartenden steigenden Zulauf von Jugendlichen durch die Unterkunft am Rehagen auffangen zu können. Der erfolgreich arbeitende Bauspielplatz soll aus Mitteln des Hamburger Integrationsfonds erweitert werden und für das Haus der Jugend werden Bundesmittel eingeworben, um das Haus zu erweitern und zeitgemäß zu gestalten.

Quast und Paustian-Döscher: „Die Bezirksversammlung und die Bürgerschaft arbeiten Hand in Hand und haben weitere Schritte unternommen, damit die Integration und die soziale Infrastruktur in unserem Bezirk weiterentwickelt werden können.“

Mittwoch, 25. Januar 2017

Integrierte Sozialraumplanung für den Bezirk Wandsbek

Für die Sitzung der Bezirksversammlung am 26. Januar hat die Wandsbeker rot-grüne Koalition einen Antrag vorbereitet, der einen Weg aufzeigt wie die Mittel zur Unterstützung der sozialen Infrastruktur innerhalb des Bezirkes möglichst zielgerichtet dort hingelenkt werden können, wo die Bedarfe für eine Integration der in Wandsbek lebenden Flüchtlinge am größten sind.

Dazu Anja Quast, die Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Wir stellen uns einen ähnlichen Prozess wie bei der Jugendhilfeplanung vor: Den Anfang machen eine Bedarfserhebung und eine Auswertung der bisherigen Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen unter Beteiligung der Akteure vor Ort. Am Ende des Prozesses soll eine sinnvolle und nachhaltige Förderkultur für eine starke soziale Infrastruktur im gesamten Bezirk stehen.“

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin Soziales der Grünen-Bezirksfraktion: „Bei der Ermittlung der Bedarfe und der Analyse der bestehenden Maßnahmen sollen insbesondere Angebote aus den Bereichen bürgerschaftliches Engagement, Schule, Familien- und Jugendhilfe, Sozialberatung, Frauen, SeniorInnen, Sport und Stadtteilkultur berücksichtigt werden. Die daraus entstehende Planung sollte bis Ende des zweiten Quartals 2017 vorliegen.“

Aufgabe der Politik und der Verwaltung ist es dann, die vorhandenen Bedarfe den verfügbaren Mitteln gegenüberzustellen und daraus in Zusammenarbeit mit den Ausschüssen der Bezirksversammlung eine sinnvolle und nachhaltige Förderkultur für die Integration der Flüchtlinge zu entwickeln.

Hintergrund:

In den vergangenen zwei Jahren wurde die Erstaufnahme der Flüchtlinge erfolgreich organisiert und eine vielfältige Angebotsstruktur für die Folgeunterbringung errichtet. Mit einer vorbildlichen Versorgung mit Kindertageseinrichtungen und der flächendeckenden Ganztagsschule sowie dem ausgeprägten ehrenamtlichen Engagement verfügt unsere Stadt bereits über sehr gute Ausgangsbedingungen für eine gelingende Integration.

Zusätzlich hat die Hamburgische Bürgerschaft vielfältige Maßnahmen auf den Weg gebracht, die die Integrationsarbeit unterstützen sollen. Hierzu gehören die Aufstockung des Quartiersfonds (Drs. 21/6976), das Forum Flüchtlingshilfe und die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements (Drs. 21/1354 und Drs. 21/6998) sowie der Integrationsfonds (Drs. 21/5237) mit seinen diversen dazu gehörenden Einzelbeschlüssen. Zusätzlich konnten in verschiedenen Bereichen flüchtlingsbedingte Mehrbedarfe angemeldet werden, die über die einzelnen Fachbehörden bewilligt werden.

Im Bezirk Wandsbek sind es nicht nur die neu entstehenden Flüchtlingsunterbringungen mit Perspektive Wohnen, in denen viele Geflüchtete ein neues zu Hause finden, sondern es sind auch diverse andere Standorte zum Beispiel in den Stadtteilen Wandsbek, Rahlstedt oder Farmsen, die einer starken sozialen Infrastruktur rundherum bedürfen.

designstudio berlin · webdesign corporate design foto | Sibylle Bauhaus · Grafik-Design + Illustration made in Hamburg.