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Soziales

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Soziales”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

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Freitag, 01. März 2019

Mieterinnen und Mieter über ihre Rechte informieren

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition möchte erreichen, dass Mieterinnen und Mieter besser über ihre Rechte informiert werden. Für diejenigen Mieter, die gleichzeitig Sozialleistungen nach dem SGB II oder XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, gibt es die Möglichkeit einer kostenfreien Mitgliedschaft in den Hamburger Mietervereinen, das soll nach dem Wunsch der Koalition bekannter gemacht werden.

Sarah Mania, Mitglied der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir möchten über die Tätigkeit der Mietervereine informieren und vor allem darauf hinweisen, dass eine beitragsfreie Mitgliedschaft möglich ist. So erhalten mehr Mieter und Mieterinnen die Möglichkeit, ihre Rechte gegenüber den Vermietern durchzusetzen.“

Dennis Paustian-Döscher, Fachsprecher für Wirtschaft der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir wollen, dass MieterInnen besser vorbereitet sind, um ihre Rechte gegenüber Vermietern durchsetzen zu können. Dazu gehört, dass sie auch ihre Rechte kennen. Das Bezirksamt und die Jobcenter können MieterInnen über ihre Rechte aufklären und über Möglichkeiten informieren, wo sie sich Hilfe holen können.“

Es wurde immer wieder deutlich, dass Mieterinnen und Mieter Hemmschwellen haben, ihre Rechte gegenüber insbesondere größeren Vermietern durchzusetzen. Deswegen setzt sich die rot-grüne Koalition dafür ein, dass das Bezirksamt über die Mieterrechte, die Arbeit der Mietervereine in Hamburg, ihre Beratungsangebote und die Möglichkeiten einer Kostenübernahme informiert. Diese Informationen sollen nach dem Wunsch von rot-grün auch in den wichtigsten Fremdsprachen zur Verfügung gestellt werden und so noch weiter gestreut werden.

Ansprechpartner für die Mieter sind die Sachbearbeiter in den Jobcentern bzw. im Fachamt für Grundsicherung und Soziales, dort können leistungsberechtigte Mieterinnen und Mieter mit Hilfe einer kostenfreien Mitgliedschaft ihre Mieten und ihre Betriebskosten durch die Mietervereine überprüfen lassen.

Mania und Paustian-Döscher weiter: „Von der Kooperation zwischen Verwaltung und Mietervereinen profitieren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die sich schnell über eine spezielle Hotline mietrechtlichen Rat bei den Mietervereinen einholen können.“

Mittwoch, 30. Januar 2019

Große Chance für die Mitte von Farmsen

Wohnungsbau und soziale Einrichtungen auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes vorgesehen

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition hat am 22. Januar im Planungsausschuss beschlossen, auf einem Großteil des Geländes des Berufsförderungswerkes an der August-Krogmann-Straße neue Wohnungen zu bauen, bestehende soziale Einrichtungen zu sichern und neue Einrichtungen zu schaffen, die wichtig für Farmsen sind.

Anja Quast, die Vorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Das ist eine große Chance für Farmsen, wir haben die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn günstige Wohnungen zu bauen. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes ansässigen sozialen Einrichtungen auch in den neuen Gebäuden Platz finden und dass der Stadtteil z.B. eine neue Kindertagesstätte erhält. Uns ist es besonders wichtig, dass die neue Bebauung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Institutionen vor Ort geplant wird.“

Nach dem Verkauf des Geländes soll in einem Wettbewerb die Entwicklung der Fläche mit dem Investor festgelegt werden und anschließend ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger und die ansässigen Vereine und Institutionen zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren durch einen Planungsworkshop intensiv eingebunden.
Besonderes Augenmerk hat die Koalition darauf, dass auf der Fläche günstige Wohnungen errichtet werden, deswegen sollen 30% der Wohnungen im ersten Förderweg entstehen und zusätzlich 30 Wohnungen für Auszubildende realisiert werden. Die restlichen Wohneinheiten sind frei finanzierte Mietwohnungen und Eigentumswohnungen, dabei sollen die Wohnungen unterschiedliche Größen haben, um für viele Wohnungssuchende attraktiv zu sein.

Für die Einrichtungen, wie z.B. das Kinder- und Familienzentrum, die derzeit auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes beheimatet sind, sollen für die Bauzeit Zwischenlösungen gefunden werden, damit der Betrieb ohne Unterbrechung weiterlaufen kann. Auf dem Gelände sind eine Kindertagesstätte mit 120 Plätzen und ein Quartiersbüro mit einem Versammlungsraum geplant. Die beiden Schwimmbecken in den Gebäuden des Berufsförderungswerkes werden durch ein neues Lehrschwimmbecken ersetzt, das möglichst eine Wasserfläche von 12,5×25 Metern haben soll, so können die zur Zeit stattfindenden Schwimmangebote durch zahlreiche Vereine erhalten bleiben.

Die neu entstehenden Gebäude sollen mit Gründächer und Photovoltaikanlagen ausgestattet werden und es soll mindestens der Energiestandard kfw55 umgesetzt werden. Bei der Gestaltung der Außenflächen soll weniger Fläche versiegelt werden als bei der jetzigen Bebauung und falls Bäume gefällt werden müssen, sollen sie im Verhältnis 1:1,5 durch heimische Gewächse ersetzt werden. Mit Ausnahme der Auszubildendenwohnungen soll für das Quartier mindestens ein Stellplatzschlüssel von 0,8 erreicht werden.

Quast weiter: „In der Mitte von Farmsen wird ein attraktives Quartier entstehen, wir machen uns dafür stark, dass hier 30% geförderte Wohnungen entstehen und gleichzeitig hohe energetische und ökologische Standards umgesetzt werden. Wir wollen erreichen, dass die soziale Infrastruktur mitwächst, im neuen Quartier wird es eine Kindertagesstätte mit 120 Plätzen und ein Quartiersbüro mit Veranstaltungsraum geben – das ist gut für den Stadtteil.“

Freitag, 16. November 2018

Farmsen-Berne: Die soziale Infrastruktur muss mitwachsen

Der Stadtteil Farmsen-Berne wird weiter wachsen, es sind mehrere größere Bauvorhaben in Planung. Rot-grün setzt sich dafür ein, dass für die steigende Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern ausreichend Kitaplätze, Schulstandorte, Jugendhilfeeinrichtungen und Sportstätten vorhanden sind bzw. mit geplant werden.

Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der SPD-Bezirksfraktion: „Wir müssen darauf achten, dass die soziale Infrastruktur von Farmsen-Berne an das Bevölkerungswachstum angepasst wird. Außerdem wollen wir vorhandene und für den Stadtteil unverzichtbare Einrichtungen wie das Kinder- und Familienzentrum Farmsen oder die Schwimmhalle auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes erhalten oder gleichwertig ersetzen.“

Maryam Blumenthal, GRÜNE Wahlkreisabgeordnete für Farmsen-Berne: „In Farmsen-Berne passiert gerade ganz viel. Mehr als 1.000 Wohnungen entstehen in Bahnnähe. Damit wächst aber auch der Bedarf an einer vielseitigen sozialen Infrastruktur. Hier müssen wir unbedingt politisch steuern und Möglichkeiten im Quartier sicher stellen.“

Der Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur bei Schulen, Sportstätten und sonstigen sozialen Einrichtungen soll ermittelt und die zuständigen Gremien der Bezirksversammlung über die Ergebnisse informiert werden. In einem weiteren Schritt sollen dann die dafür benötigten finanziellen Mittel berechnet und bei Senat und Bürgerschaft angemeldet werden. Außerdem sollen kontinuierlich die Bedarfsmeldungen der Sportvereine für zusätzliche Hallenzeiten an die Fachbehörde weiter geleitet werden, damit sie dort in den weiteren Planungen berücksichtigt werden können.

Buttler und Blumenthal weiter: „Wenn ein Stadtteil so wächst, wie es für Farmsen-Berne erwartet wird, ist es unverzichtbar, dass auch geprüft wird, ob für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner die Bedingungen für Kinderbetreuung, Sport, Schule und sonstigen sozialen Einrichtungen gut sind. Uns ist es sehr wichtig, dass diese Rahmenbedingungen stimmen und die dafür benötigten finanziellen Mittel bereit gestellt werden.“

Freitag, 19. Oktober 2018

U-Bahnhof Meiendorfer Weg ist jetzt barrierefrei

Seit dem 15. Oktober ist die U-Bahnhaltestelle Meiendorfer Weg barrierefrei umgebaut, damit sind alle auf Hamburger Gebiet liegenden Haltestellen der Linie U1 nördlich von Wandsbek-Gartenstadt barrierefrei.

Peter Pape, Regionalsprecher Walddörfer der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Jetzt können ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Behinderungen auch an der Haltestelle Meiendorfer Weg einfach und bequem die U-Bahn erreichen. Damit ist der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr für die Menschen rund um die Haltestelle attraktiver geworden.

Clamor von Trotha, Regionalsprecher der Wandsbeker GRÜNEN Fraktion für die Walddörfer: „Der U-Bahnhof Meiendorfer Weg ist der letzte auf dem nordöstlichen Ast der U1, der barrierefrei umgebaut wurde. Wir GRÜNE freuen uns, dass der Umbau jetzt abgeschlossen ist. Er war angesichts der vielen älteren und bewegungseingeschränkten Menschen, die das Amalie-Sieveking-Krankenhaus besuchen oder in der Residenz am Wiesenkamp leben, ein wichtiger und dringend erforderlicher Schritt.“

Die Haltestelle hat im Zuge des barrierefreien Umbaus einen erhöhten Bahnsteig für den niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie einen Aufzug erhalten. Außerdem wurde für sehbehinderte Menschen ein taktiles Leitsystem eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 2.9 Millionen Euro. Die Haltestelle Meiendorfer Weg ist die 71. Haltestelle im Hamburger U-Bahnnetz, die barrierefrei erreichbar ist, sie wurde 1925 eröffnet und wird von rund 7.000 Fahrgäste täglich genutzt. Hamburgweit plant die Hochbahn, dass bis zum Ende des Jahres 73 der insgesamt 91 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sein werden und ist damit mit ihrem Ausbauprogramm voll im Zeitplan.

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