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Archiv für die Kategorie „Schule“

Weiterführende Schule für Steilshoop bleibt erhalten

Montag, 6. Februar 2012

Schule am See bleibt Anmeldeschule

Der gerade beschlossene Schulentwicklungsplan 2012 sieht vor, dass die Stadtteilschule Schule am See neu aufgestellt werden soll, um für Schülerinnen und Schüler aus Steilshoop und den Stadtteil eine weiterführende Schule zu sichern. In einer Machbarkeitsstudie werden nun zwei bauliche Varianten abgeklärt: Zum einen der Neubau einer Stadtteilschule am Standort „am See“ oder die Einrichtung einer in sich geschlossenen und klar gegliederten Stadtteilschule im Bildungszentrum Steilshoop. Diese Studie wird Ende März fertig sein. Auf jeden Fall wird die Schule bis zur Realisierung des Neubaus im Schulentwicklungsplan mit der Mindestzügigkeit geführt und wird in den nächsten vier Jahren auch bei etwaiger Unterschreitung der Mindestzügigkeit als Anmeldestandort fortbestehen.

Dazu Claudia Mahler, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion: „Die Stadtteilschule Schule am See bleibt für weitere vier Jahre als Anmeldeschule bestehen und wir können nur empfehlen, die Schülerinnen und Schüler schon in der jetzt laufenden Anmelderunde dort anzumelden.“

Claudia Mahler weiter: „Steilshoop behält seine weiterführende Schule, dafür haben wir uns in den letzten Monaten eingesetzt. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, dass die Stadtteilschule weiterhin im Schulentwicklungsplan als Anmeldeschule aufgeführt ist und warten gespannt auf das Ergebnis der Machbarkeitsstudie.“

Mit dieser Machbarkeitsstudie wird jetzt geklärt, an welchem Standort des Stadtteiles die Schule am See weitergeführt wird. Carsten Heeder, Regionalsprecher Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop meint dazu: „Dabei muss es zu einer guten Lösung kommen, die alle Interessen im Stadtteil berücksichtigt. Dazu gehört sowohl das berechtigte Anliegen der Eltern, für ihre Kinder eine schöne Schulumgebung zu fordern, wie auch die Interessen des Stadtteils, den Fortbestand und die gute Vernetzung der im heutigen Bildungszentrum vertretenen Einrichtungen zu sichern.“

Rot-Grün sucht das Gespräch in Wandsbek

Freitag, 30. September 2011

Auf Einladung der SPD- und der GAL-Bezirksfraktion hat am 28. September ein Runder Tisch mit Vertretern der Eltern, Schüler, Schulleitungen und Lehrer des Matthias-Claudius- und des Charlotte-Paulsen-Gymnasiums sowie Vertretern der Schulbehörde stattgefunden. Im Zusammenhang mit der Erstellung des neuen Schulentwicklungsplans waren Überlegungen bekannt geworden, dass möglicherweise der aus den wachsenden Schülerzahlen von Matthias-Claudius-Gymnasium und Charlotte-Paulsen-Gymnasium resultierenden Raumnot durch ein gemeinsames externes Oberstufenzentrum abgeholfen werden solle. Unter Leitung eines Moderators wurden Sachstände ermittelt, Argumente ausgetauscht und nach Lösungen gesucht.

Dazu Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Es hat sich gezeigt dass das moderierte Gespräch durchaus Bewegung in den Entwicklungsprozess gebracht hat. Im Laufe des Gespräches wurde deutlich, dass Behördenvertreter und Vertreter der Schulen von unterschiedlichen Ausgangsmodellen für die Berechnung des Raumbedarfes ausgegangen und deshalb zu völlig unterschiedlichen Schlüssen gekommen waren. Bis kommenden Freitag will die Schulbehörde anhand einer Machbarkeitsstudie prüfen, welche Lösungsmöglichkeiten der Raumprobleme beider Schulen mit welchen Kosten verbunden wären. Wir werden als Kommunalpolitik sehr genau hinsehen, ob die Kosten eines neu einzurichtenden Oberstufenzentrums auch wirklich realistisch berechnet wurden.“

SPD und GAL, als auch die Vertreter der Schulbehörde stellten ausdrücklich fest, dass ein Ausbau der Schulen an den beiden Standorten unter fachlichen Gesichtspunkten vorzuziehen wäre.

Nach dem Austausch der Argumente wurden die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Gymnasien für Montag nach den Herbstferien in die Schulbehörde eingeladen, um die dann vorliegenden Ergebnisse der Studie gemeinsam mit den Behördenvertretern zu prüfen und nach einer einvernehmlichen Lösung für beide Schulen zu suchen. Sabine Bick, bildungspo-litische Sprecherin der GAL-Bezirksfraktion fasst zusammen: „Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, auch bei scheinbar unvereinbaren Argumenten das Gespräch zu suchen und gemeinsam nach einer Lösung im Interesse der Wandsbekerinnen und Wandsbeker zu suchen.“

Ein weiterer starker Stadtteilschulstand für Wandsbek

Dienstag, 14. Dezember 2010

Die Kooperation der Schule Holstenhof mit Nachbarschulen sichert Schulstandort

Am Schulstandort Holstenhof entsteht eine weitere starke Stadtteilschule für Wandsbek. Die SPD-Bezirksfraktion hatte sich bei den Deputierten der Behörde für Schule und Bildung dafür eingesetzt, dass am Standort Holstenhof eine Stadtteilschule erhalten bleibt und in einer Kooperation mit der Schule Denksteinweg die erforderliche Schülerzahl erreicht werden kann. Michael Ludwig-Kircher, schulpolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion dazu: „Die Schule Holstenhof hat eine Spitzenausstattung und wurde vor vier Jahren für sechs Millionen Euro saniert, die neue Turnhalle ist fast fertig. Geradezu ideal für einen soliden Stadtteilschulstandort.“

Die SPD-Bezirksfraktion hat im Herbst mit der Aktion „Wo drückt der Schuh“ bei den Wandsbeker Schulen nach Problemen gefragt und unterstützt die Schulen bei deren Lösung. So war auch bekannt, dass nach der gescheiterten Schulreform die Entscheidung, die ehemalige Haupt- und Realschule Holstenhof in eine Primar- oder Grundschule umzuwandeln, nicht mehr die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse widerspiegelt. Sie deckt sich außerdem nicht mit der Auffassung der Eltern, der Schulleitung und des Kollegiums, deshalb haben sich alle Betroffenen mit einem Brief an die Schulsenatorin gewandt. Um dies zu unterstützen hat sich die SPD-Bezirksfraktion in einem Brief an die Deputierten der Behörde für Schule und Berufsbildung gewandt und zeitgleich einen Antrag in die Beratungen der Bezirksversammlung eingebracht, mit dem Ziel, dass die Einrichtung einer Stadtteilschule am Standort Holstenhof geprüft wird.

Hier zeigt sich, dass Kommunalpolitik davon lebt, dass sich die Fraktionen im steten Dialog mit den Beteiligten vor Ort befinden und nicht nur zeitweise auftauchen. Mi-chael Ludwig-Kircher weiter: „In einem weiteren Schritt werden wir uns dafür einset-zen, dass die Otto-Hahn-Schule zeitgemäß ausgestattet und den Raumbedürfnissen angepasst wird. Hier steht die SPD-Bezirksfraktion ebenfalls im engen Dialog mit den Beteiligten vor Ort und setzt sich für ihre Interessen ein.“

Ideenklau bei der Wandsbeker CDU-Fraktion?

Dienstag, 23. Februar 2010

Schulschränke an Wandsbeker Schulen

In der Sitzung der Bezirksversammlung im Januar wurde ein Antrag zum selben Thema von der schwarz-gelben Mehrheit in den Ausschuss für soziale Stadtteilentwicklung überwiesen, jetzt bringt die CDU den Antrag nur eine Bezirksversammlung später selbst ein, obwohl das Thema noch im Ausschuss anhängig ist. Dazu Michael Ludwig-Kircher, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek: „Hier liegt der Verdacht nahe, dass sich die CDU selbst als diejenige Partei profilieren möchte, die sich für die Belange der Schülerinnen und Schüler einsetzt und ihnen die tägliche Schlepperei ersparen möchte.“

Es entspricht nicht den Gepflogenheiten in der Bezirksversammlung, dass das gleiche Thema erneut in der Bezirksversammlung behandelt wird, obwohl der zuständige Ausschuss noch nicht über den Antrag entschieden hat. Ludwig-Kircher weiter, „vielleicht möchte die CDU wenigstens bei einem bildungspolitischen Thema punkten, nachdem sich die Umsetzung der Schulreform wegen des drohenden Volksentscheides als schwierig herausstellt.“

Primarschule: Die Tücke liegt im Detail…

Freitag, 9. Oktober 2009

Geplante Schulreform wirft viele Fragen und Probleme auf

Die Primarschule bietet durch die Möglichkeit des längeren gemeinsamen Lernens Chancen, beinhaltet aber wegen zahlreicher organisatorischer und inhaltlicher Probleme sowie wegen der Umstrukturierung sämtlicher Schulen im laufenden Betrieb auch erhebliche Risiken. Dazu Michael Ludwig-Kircher, schulpolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Die jetzt vorgelegten Standortplanungen in Wandsbek bestätigen diese Befürchtungen. Die Schulbehörde hat bisher keine Vorschläge gemacht, wie die offenen Fragen beantwortet und die Probleme gelöst werden können.“

Die SPD-Fraktion hat eine ausführliche Stellungnahme zu diesem Thema erarbeitet, die auf der Homepage der Fraktion (www.spdfraktion-wandsbek.de) eingesehen werden kann. Hier wird zu den Planungen in den einzelnen Regionen Stellung genommen und die Umsetzung der Reform hinterfragt, insbesondere dort wo das neue Schulsystem nicht den ursprünglichen Anforderungen gerecht wird oder es Ungereimtheiten in das System gibt.

So ist zum Beispiel in Bramfeld das Prinzip „Kurze Beine – Kurze Wege“ nicht eingehalten, in Tonndorf soll an einer Stadtteilschule eine gymnasiale Oberstufe entstehen, in Poppenbüttel entgegen der Empfehlung der regionalen Schulkonferenz keine Oberstufe an der Gesamtschule Poppenbüttel, in Rahlstedt werden Schulen gebildet, die nur aus den Klassen 7-10 bestehen und somit nicht attraktiv für die Eltern sind und bei der Hortbetreuung sind massive Standardabsenkungen zu befürchten. Für die durch die Reform notwendig gewordenen Baumaßnahmen fehlt bislang ein Finanzierungs- und Planungskonzept mit einer konkreten Zeitschiene.

Ein wichtiger Kritikpunkt ist die Abschaffung des Elternwahlrechtes. Die Bezirksfraktion bemängelt, dass die Eltern nicht mehr Entscheidungsträger für die Zukunft ihres eigenen Kindes sind, sondern diese elementare Lebensentscheidung einer schulischen Zugangskommission überlassen werden muss.

Michael Ludwig-Kircher weiter: „Wenn die Schulreform ein Erfolg werden soll, müssen die Chancen und Risiken transparent dargestellt und die Reform sorgfältig und durchdacht geplant werden.“

Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan

Montag, 28. September 2009

Die SPD-Bezirksfraktion hat eine Stellungnahme zum Schulentwicklungsplan der Schulsenatorin eingereicht. Für die fünf Wandsbeker Schulregionen wurden die Planungen der Schulbehörde durchleuchtet und in einer Stellungnahme zusammengefasst, die am 25. September an die Schulsenatorin versandt wurde. Den kompletten Text gibt es hier

Produktionsschule für Wandsbek

Montag, 6. Juli 2009

Eine Idee nimmt Formen an

Steilshoop bekommt nach einer längeren Zeit endlich wieder eine Schule für ältere Jugendliche. Die SPD-Bezirksfraktion hat sich dafür eingesetzt, dass in Steilshoop eine Produktionsschule mit handwerklicher Ausrichtung eröffnet wird. Produktionsschulen wenden sich an Jugendliche mit Förderbedarf, die ohne Schulabschluss die Schule verlassen haben.

An diesen Schulen werden Jugendliche an das duale Ausbildungssystem herangeführt, Schlüsselkompetenzen und Ausbildungsreife werden gefördert. Dazu Uwe Lohmann, der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Die bisherigen Erfahrungen mit Produktionsschulen sind auch in Hinblick auf die Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt positiv und gerade für Steilshoop ist die Ausrichtung der Schule auf handwerkliche Berufe eine wichtige Einrichtung.“

In Hamburg sollen zusätzlich zur schon bestehenden Produktionsschule in Altona auch in den anderen Bezirken entstehen, für Wandsbek hat sich die Bezirkspolitik für den Standort Steilshoop ausgesprochen. Thomas Ritzenhoff, der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Gerade für Steilshoop ist es nach dem Wegfall der weiterführenden Schulen in der letzten Zeit ein gutes Signal, dass auch wieder für ältere Jugendliche ein Schulangebot im Stadtteil entstehen wird.“

In einem weiteren Schritt sollen dann noch weitere Produktionsschulen im Bezirk angesiedelt werden, dafür bieten sich die Standorte Wandsbek-Kern und Rahlstedt an, weil auch hier durch die vorhandene Infrastruktur gute Voraussetzungen für die Etablierung einer solchen Schule gegeben sind.

Fragen Sie Christa Goetsch

Donnerstag, 20. November 2008

SPD-Bezirksfraktion sammelt Fragen zur Schulstrukturreform

Zu der Sitzung der Bezirksversammlung am 11. Dezember wird die Schulsenatorin Christa Goetsch als Gast erwartet. Sie wird zum Thema Schulstrukturreform referie-ren. Da in der begrenzten Zeit nicht alle zur Wort kommen werden bietet die SPD-Bezirksfraktion an, die Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu sam-meln und der Senatorin zu stellen.

Dazu Thomas Ritzenhoff, der Vorsitzende der Bezirksfraktion „Liebe Wandsbekerin-nen und Wandsbeker, schicken Sie uns Ihre Fragen zum Thema Schulstrukturre-form, wir stellen sie dann in der Bezirksversammlung der Schulsenatorin.“ Diese Einladung geht auch an die Wandsbeker Elternvertreterinnen und Elternvertreter, damit sichergestellt ist, dass das Thema der Schulentwicklung breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird und nicht hinter verschlossenen Türen.

Bei Interesse können die Fragen gern schriftlich oder mündlich bei der SPD-Bezirksfraktion eingereicht werden. Sie erreichen die Fraktion unter
buero@spdfraktion-wandsbek.de oder per Telefon 040-6826 77 85 oder
040-68 26 77 84.

Beteiligung nicht gewünscht?

Freitag, 19. September 2008

Kommunalpolitiker bei den Schulentwicklungskonferenzen von Behörde nicht gern gesehen?

Erst sehr kurzfristig – fünf Tage vor der ersten Veranstaltung – hat die Behörde für Schule und Berufsbildung die Fraktionsvorsitzenden in den Bezirksversammlungen darüber informiert, daß sie Beobachter in die Schulentwicklungskonferenzen entsenden können. Da man davon ausgehen kann, daß der Behörde die demokratischen Abläufe in Fraktionen bekannt sind, muß die Frage erlaubt sein, ob die Beteiligung der Kommunalpolitikerinnen und –politiker von der Behörde nicht erwünscht ist.

Erst auf Nachfrage wurde bekannt, daß innerhalb von nur drei Tagen Vertreter für die fünf Veranstaltungen im Bezirk Wandsbek benannt werden sollen. Dazu Anja Quast, die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende in Wandsbek: „Wenn das Wissen der Kommunalpolitiker bei diesen zentralen Veranstaltungen zur Planung der zukünftigen Schulstandorte tatsächlich gewünscht wäre, hätte die Behörde auch rechtzeitig eingeladen, so kann man Bürgerbeteiligung auch verhindern.“

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Senkung der Klassenfrequenzen in Wandsbek

Freitag, 8. Dezember 2006

Der CDU- Senat hat ein Förderprogramm für benachteiligte Stadtteile beschlossen. Bestandteil des Programms ist die Senkung der Klassenfrequenzen. Damit ist ein großer Fehler des Senates der letzten Jahre, für diese Stadtteile korrigiert worden.

Für Schulen die an diese Stadtteile angrenzen sind durch die Ungleichbehandlung Existenzängste und viel Fragen aufgeworfen worden.

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