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Schule

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Freitag, 18. Dezember 2015

Bürgerbegehren „Schule Berne muss bleiben“ Rot-grün ist für den Erhalt der Schule Lienaustraße

Die Wandsbeker Bezirksversammlung tritt auf Initiative der rot-grünen Koalition dem Bürgerbegehren bei, weil der Schulstandort in Berne weiterhin als notwendig er-achtet wird. Claudia Mahler, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, dass die Bezirksversammlung dem Anliegen des Bürgerbegehrens zustimmt und so deutlich macht, dass das Motto „Kurze Beine – Kurze Wege“ auch für den Schulstandort Berne gilt.“

Auch gegenüber der Behörde für Schule und Bildung wird deutlich gemacht, dass die einzige staatliche und zudem denkmalgeschützte Grundschule in Berne erhalten bleiben sollte. Maryam Blumenthal, Wahlkreisabgeordnete der GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden demographischen Entwicklung und den dann steigenden Schülerzahlen ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll, den Schulstandort jetzt aufzugeben.“

Das Bürgerbegehren „Schule Berne muss bleiben“ wurde am 11. November angemeldet und es soll über die Frage „Sind Sie dafür, dass den Kindern in Berne der einzige staatliche und denkmalgeschützte Grundschulstandort unter dem Motto ´kurze Beine – kurze Wege´ erhalten bleibt?“ abgestimmt werden. Mahler und Blumenthal sind sich einig: „Diese Fragestellung entspricht der bisherigen Beschlusslage der Bezirksversammlung Wandsbek, deswegen setzen wir uns mit der Zustimmung zum Anliegen des Bürgerbegehrens erneut für den Erhalt der Schule Lienaustraße ein.“

Donnerstag, 17. September 2015

Keine irreparablen Fakten schaffen: Schulentwicklungsplan überprüfen und Mehrbedarfe einplanen

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass der aktuell geltende Schulentwicklungsplan überprüft wird und hat einen entsprechenden Antrag für die Sitzung der Bezirksversammlung am 17. September vorbereitet. Die anhaltend hohe Zahl von Flüchtlingen und die damit notwendig gewordene Planung neuer Wohngebiete werden voraussichtlich zu steigenden Schülerzahlen führen. Der Schulentwicklungsplan muss an diese Mehrbedarfe angepasst werden.

Anja Quast, die Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir müssen rechtzeitig dafür sorgen, dass unsere Infrastruktur an diesen rapiden Bevölkerungszuwachs angepasst wird. Dabei zählen ausreichend Schulplätze für die schulpflichtigen Kinder der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu den wichtigsten Herausforderungen an die soziale Infrastruktur.“

Dennis Paustian-Döscher, der Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Bis zum Abschluss der Überprüfung sollten keine Grundstücke und Gebäude, die für schulische Zwecke genutzt werden, verkauft werden und keine Schulstandorte geschlossen werden.“

Von Januar bis August 2015 haben knapp 25.000 Menschen in Hamburg Schutz gesucht, die zu einem Teil hier eine neue Heimat finden werden. Angesichts dieser Situation will der Senat den Wohnungsbau noch stärker forcieren und neue Baugebiete ausweisen. Dieses wird erhebliche Auswirkungen auf Schülerzahlen und damit auf Platz- und Raumbedarfe der Schulen haben. Im Schulentwicklungsplan müssen die Mehrbedarfe eingeplant werden.

Die beiden Fraktionsvorsitzenden sind sich einig: „Bei der Überprüfung des Schulentwicklungsplanes sollten sowohl die vorhandenen und geplanten Standorte der öffentlich-rechtlichen Unterbringung sowie die neu geplanten Wohnungsbauvorhaben berücksichtigt werden.“

Donnerstag, 16. Juli 2015

Breiter Konsens für den Erhalt der Schule Lienaustraße

Auf der Sitzung der Bezirksversammlung am 9. Juli wurde ein Beschluss des Ausschusses für Soziales und Bildung bekräftigt , der sich für den Erhalt des Grundschulstandortes in der Lienaustraße ausspricht. Die rot-grüne Koalition und die CDU hatten sich in der Sitzung auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt, dem die Linke-Fraktion beigetreten ist. Marc Buttler, SPD-Fraktion Wandsbek: „Die Grundschule in der Lienaustraße ist die einzige staatliche Grundschule in Berne und nach dem Motto `Kurze Beine – Kurze Wege´ hätten sich auch viele Eltern für diese Schule entschieden, wenn sie nicht schlechtgeredet würde und aus den offi-ziellen Verzeichnissen gestrichen worden wäre.“

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Fachbehörde den Standort aufgeben will, im Schulfinder wird er nicht mehr ausgewiesen und auch bei telefonischer Nach-frage werden die Eltern aus dem Einzugsgebiet nur auf die benachbarten, zum Teil überlasteten Grundschulen verwiesen. Maryam Blumenthal, Grüne-Fraktion Wandsbek: „Inbesondere die Grundschule Hasenweg ist überlastet, da sie sehr stark von den Eltern nachgefragt wird. Die demografische Entwicklung im Einzugsgebiet lässt erwarten, dass für noch mehr Kinder Schulplätze vorgehalten werden müssen, ein Grund mehr, den Standort Linaustraße zu erhalten.“

Die Wandsbeker Bezirksversammlung setzt sich dafür ein, dass der Schulstandort Lienaustraße wieder in die Auswahlliste aufgenommen wird und von den Eltern wieder ausgewählt werden kann. Außerdem sollen Referenten der Fachbehörde im Ausschuss für Soziales und Bildung detaillierte Informationen über den Umgang mit der Schule geben und außerdem darstellen, welche Pläne im Falle einer Schließung des Standortes bestehen. Zudem bittet die Bezirksversammlung um Informationen über die Entfernung der umliegenden Grundschulstandorte und der Anzahl von Kindertagesstätten und Vorschulklassen in der Umgebung. Schließlich sollen Details über die mögliche spätere Verwendung des denkmalgeschützten Schulgebäudes und in Hinblick auf bisherige und geplante Investitionen in das Gebäude oder das Gelände an die Bezirksversammlung weitergegeben werden.

Buttler und Blumenthal sind sich einig: „Wir unterstützen das Begehren der Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Berne, den Grundschulstandort Berne zu erhalten und hoffen, dass die Fachbehörde aufgrund der demografischen Entwicklung im Stadtteil ebenfalls zu dem Schluss kommt, den Standort Lienaustraße zu erhalten.“

Donnerstag, 22. November 2012

Ein gutes Signal für Steilshoop! Der Stadtteil bekommt ein neues Schul- und Stadtteilzentrum

Die Zukunft des Schulstandorts Steilshoop ist entschieden: Schulbehörde, Baubehörde und Bezirk werden ein Konzept umsetzen, bei dem fast 27 Millionen Euro in den Stadtteil investiert werden. Die frühere Gesamtschule Steilshoop wird abgerissen. Es bleiben nur wenige Gebäudeteile stehen: der Veranstaltungstrakt mit Mensa und Hörsaal, die Kita und die Sporthallen. Neu gebaut werden eine Grundschule, eine Stadtteilschule und ein Gebäude für die sozialen Einrichtungen am Standort Gropiusring. Geplante Fertigstellung ist das Schuljahr 2015/2016.

„Damit hat der Stadtteil wieder eine bildungspolitische Perspektive und bekommt in Zeiten der „Schuldenbremse“ ein großes Neubauprojekt mitten in Steilshoop. Dadurch werden sich für den Stadtteil viele positive Impulse ergeben“, freut sich Carsten Heeder, Regionalsprecher der SPD-Fraktion für Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne.

Im Dialog mit den Betroffenen wurde eine Lösung für ein über lange Zeit im Stadtteil diskutiertes Problem gefunden und das Ziel, Steilshoop eine weiterführende Schule zu erhalten, erreicht. Dazu sagt Anja Quast, die Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „In einem breiten Beteiligungsverfahren mit verschiedenen Vertretern aus dem Stadtteil wurde eine Perspektive für Steilshoop entwickelt: Das Ergebnis ist, dass das alte Bildungszentrum abgerissen und für 27 Mio. Euro etwas Neues in Steilshoop gebaut wird; das ist ein Aufbruch für den ganzen Stadtteil.“

Die SPD-Fraktion fordert nun, dass alle beteiligten Behörden bei der Realisierung des neuen Zentrums eng zusammenarbeiten und auch den Bezirk in die Planungen fortlaufend einbeziehen. Außerdem muss frühzeitig dafür Sorge getragen werden, dass die sozialen Einrichtungen, die heute im Bildungszentrum vertreten sind, auch in dem neuen Haus eine langfristige Bleibe finden, und in Bezug auf Miete und Betriebskosten keine neuen Hürden aufgebaut werden. Anja Quast: „Wir bitten alle zuständigen Fachbehörden, das Problem der langfristigen Finanzierung des neuen Hauses für die sozialen Einrichtungen Steilshoops mit zu bedenken. Dazu gehört auch, dass der Stadtteil Steilshoop langfristig im Programm der sozialen Stadtteilentwicklung verbleibt.“

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