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Montag, 18. November 2019

Nahversorgungszentrum Großlohe soll attraktiver werden

Bürger werden frühzeitig in die Planung mit einbezogen

 

Das Nahversorgungszentrum am Großlohering/Stapelfelder Straße entspricht nicht mehr den Kundenanforderungen und bietet durch den Neubau ein erhebliches Potential, sowohl für die Aufwertung des Quartiers als auch für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

 

Wie bei anderen vergleichbaren Vorhaben werden die Fraktionen von SPD und GRÜNEN dafür sorgen, dass neben einem attraktiven Nahversorgungszentrum auch bezahlbarer und energieeffizienter Wohnraum entsteht. Das neue Zentrum Großlohe soll darüber hinaus insbesondere in der Freiraumplanung entsprechend der Bedürfnisse der Menschen im Stadtteil neugestaltet werden.

 

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir wollen im Quartier Großlohe ein neues und attraktives Zentrum für alle Anwohnerinnen und Anwohner schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass hier frühzeitig und über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig beteiligt werden, damit ihre Wünsche und Vorstellungen möglichst umfangreich in die Planungen für das neue Zentrum einfließen können. Wir freuen uns auf den Stadtplanungsprozess mit den Menschen vor Ort für ihr neues Ortszentrum Großlohe.“

 

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir begrüßen es sehr, dass das Nahversorgungszentrum in Großlohe komplett neugestaltet wird. Dabei wollen wir nicht nur die Erwachsenen in die Planungen mit einbeziehen, sondern auch eine geeignete Beteiligung der Kinder- und Jugend sicherstellen. Im Quartier Großlohe gibt es zu wenig Angebote für Heranwachsende. Die neu gestalteten Freiflächen sollen daher auch ihren Bedürfnissen gerecht werden.“

 

SPD und Grüne haben zum Planungsausschuss am 5. November einen entsprechenden Antrag gestellt, der Beschluss wurde von der Bezirksversammlung bekräftigt.

Donnerstag, 26. September 2019

Wir schützen die Menschen vor Luxussanierung und Verdrängung

Soziale Erhaltungsverordnung für Eilbek kommt

Der Planungsausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat am 3. September beschlossen, dass eine soziale Erhaltungsverordnung für Eilbek erarbeitet werden soll. Mit einer solchen Verordnung sollen die rund 21.500 Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils vor einer Verdrängung und Mieterhöhungen geschützt werden.

 

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Eilbek ist durch seine innenstadtnahe Lage, die vielen kleinen Wohnungen und die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ein sehr nachgefragter Wohnstandort. Wir freuen uns sehr, dass für diesen Stadtteil die erste soziale Erhaltungsverordnung für Wandsbek erarbeitet wird, mit der die gewachsene Struktur der Eilbeker Bevölkerung erhalten werden soll.“

 

Schon seit dem Beschluss des Senates im vergangenen Oktober konnte das Bezirksamt Wandsbek Anträge z.B. für Abrissgenehmigungen oder umfangreiche Modernisierungen maximal für ein Jahr zurückstellen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnun-gen vorerst untersagen, um zu prüfen, welche Auswirkungen sie auf die Sozialstruktur des Stadtteiles haben könnten. Die vor dem endgültigen Erlass der Erhaltungsverordnung durchgeführte repräsentative Untersuchung hat nachgewiesen, dass für die Bewohnerinnen und Bewohner eine Gefahr besteht, verdrängt zu werden.

 

Wasner weiter: „Eine soziale Erhaltungsverordnung ist gerade für einen zunehmend beliebten Stadtteil wie Eilbek ein gutes Instrument, um dafür zu sorgen, dass die bisherige Bewohnerstruktur erhalten bleibt und Wohnraum nicht auf Kosten von Mietern zum Spekulationsobjekt von Investoren wird. Wir tun etwas gegen Gentrifizierung, bevor es zu spät ist!

 

Hintergrund:
Bislang gibt es in Hamburg elf Gebiete mit einer sozialen Erhaltungsverordnung, in denen rund 187.500 Einwohnerinnen und Einwohner vor Verdrängung durch Modernisierungen und Eigentumsumwandlungen geschützt sind. Die soziale Erhaltungsverordnung ist die einzige im Baugesetzbuch vorgesehene Möglichkeit, bauliche Maßnahmen hinsichtlich ihrer verdrängenden Wirkung zu bewerten und zu kontrollieren.

Freitag, 23. August 2019

Gute Nachrichten für Tonndorf

Bezirksversammlung stellt Mittel für das Stadtteilfest bereit

In der gestrigen Sitzung der Wandsbeker Bezirksversammlung wurde ein Sondermittelantrag des Vereins ELBSTERN Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e.V. einstimmig beschlossen, der für die Durchführung eines Stadtteilfestes am 7. September in Tonndorf Mittel benötigt. Der Hauptausschuss hat am 12. August ebenfalls einstimmig beschlossen, dem Verein die beantragte Summe von 5.500 Euro zu bewilligen.

Cem Berk, Fachsprecher Haushalt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir unterstützen den Verein sehr gern bei der Durchführung des Festes und haben als SPD-Fraktion für den Antrag gestimmt.“

Unter dem Motto „wir sind Tonndorf“ werden am 7. September von 13-18 Uhr im Küperstieg Mitmach- und Aktionsstände von Institutionen, Ladengeschäften und Trägern aufgebaut werden, an denen sich die Gäste informieren können. Zusätzlich gibt es einen Bühnenprogramm, Aktivitäten für Kinder und kulinarische Köstlichkeiten.

Berk weiter: „Das Stadtteilfest soll ein Ort der Vernetzung und Begegnung sein, dafür stellen wir gern die erforderlichen Mittel bereit.“

Freitag, 23. August 2019

Unterstützung für das KulturWerk in Rahlstedt

Der Verein KulturWerk Rahlstedt e.V. hat zwei Sondermittelanträge an die Wandsbeker Bezirksversammlung gerichtet, die auf der gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen wurden. Seit 2016 nutzt der Verein ein Ladengeschäft im Boizenburger Weg 7 und hat wie in den vorangegangenen Jahren einen Mietkostenzuschuss beantragt.

Cem Berk, stellvertretender Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die angemieteten Räume sind Ort der kulturellen Begegnung im Zentrum Rahlstedts und stehen für Treffen und kleine Veranstaltungen zur Verfügung. Damit hat der große Stadtteil Rahlstedt eine kulturelle Anlaufstelle, bis ein geeigneter Ort und Träger für ein Kulturzentrum gefunden ist.“

Der Verein hatte die Anträge schon für Sitzung der Bezirksversammlung am 9. Mai gestellt, dort wurden sie auf die heutige Sitzung vertagt. Insgesamt beläuft sich die beantragte Summe auf rund 44.300,- Euro, um die bisher genutzten Räume auch 2020 weiter anmieten zu können.

Berk weiter: „Wir freuen uns, den Verein mit diesen Sondermitteln weiter unterstützen zu können, damit er auch in Zukunft kulturelle Angebote für den Stadtteil machen kann.

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