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Archiv für die Kategorie „Pressemitteilungen“

Weiterführende Schule für Steilshoop bleibt erhalten

Montag, 6. Februar 2012

Schule am See bleibt Anmeldeschule

Der gerade beschlossene Schulentwicklungsplan 2012 sieht vor, dass die Stadtteilschule Schule am See neu aufgestellt werden soll, um für Schülerinnen und Schüler aus Steilshoop und den Stadtteil eine weiterführende Schule zu sichern. In einer Machbarkeitsstudie werden nun zwei bauliche Varianten abgeklärt: Zum einen der Neubau einer Stadtteilschule am Standort „am See“ oder die Einrichtung einer in sich geschlossenen und klar gegliederten Stadtteilschule im Bildungszentrum Steilshoop. Diese Studie wird Ende März fertig sein. Auf jeden Fall wird die Schule bis zur Realisierung des Neubaus im Schulentwicklungsplan mit der Mindestzügigkeit geführt und wird in den nächsten vier Jahren auch bei etwaiger Unterschreitung der Mindestzügigkeit als Anmeldestandort fortbestehen.

Dazu Claudia Mahler, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion: „Die Stadtteilschule Schule am See bleibt für weitere vier Jahre als Anmeldeschule bestehen und wir können nur empfehlen, die Schülerinnen und Schüler schon in der jetzt laufenden Anmelderunde dort anzumelden.“

Claudia Mahler weiter: „Steilshoop behält seine weiterführende Schule, dafür haben wir uns in den letzten Monaten eingesetzt. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, dass die Stadtteilschule weiterhin im Schulentwicklungsplan als Anmeldeschule aufgeführt ist und warten gespannt auf das Ergebnis der Machbarkeitsstudie.“

Mit dieser Machbarkeitsstudie wird jetzt geklärt, an welchem Standort des Stadtteiles die Schule am See weitergeführt wird. Carsten Heeder, Regionalsprecher Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop meint dazu: „Dabei muss es zu einer guten Lösung kommen, die alle Interessen im Stadtteil berücksichtigt. Dazu gehört sowohl das berechtigte Anliegen der Eltern, für ihre Kinder eine schöne Schulumgebung zu fordern, wie auch die Interessen des Stadtteils, den Fortbestand und die gute Vernetzung der im heutigen Bildungszentrum vertretenen Einrichtungen zu sichern.“

Rot-Grün spricht sich für die Gründung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen aus

Mittwoch, 1. Februar 2012

Auf Initiative der rot-grünen Koalition in Wandsbek hat sich die Bezirksversammlung die Einrichtung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen in Wandsbek ausgesprochen. Der Beirat soll, analog dem Integrationsbeirat, der Bezirksamtsleitung zugeordnet werden. Der oder die Vorsitzende des Beirates soll zudem ehrenamtlicher Inklusionsbeauftragte/r für den Bezirk Wandsbek werden. Dazu Leni Melzer, integrationspolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion: „Wir freuen uns, dass ein Beirat eingerichtet werden soll, der die Interessen aller im Bezirk lebenden Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen vertritt.“

In der Freien und Hansestadt Hamburg leben nach Erhebungen des Statistikamtes Nord rund acht Prozent Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Dieser Personenkreis sieht sich trotz aller Verbesserungen immer noch einer Vielzahl von Problemen ausgesetzt: Dies sind u. a. Barrieren im ÖPNV und in privaten und öffentlichen Gebäuden und Diskriminierungen im Alltag z. B. durch die noch nicht umfassend umgesetzte Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Schule und im Beruf. Hierzu Dennis Paustian-Döscher, sozialpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion: “Trotz der gestiegenen Akzeptanz sind Menschen mit Behinderungen immer noch offener oder versteckter Diskriminierung ausgesetzt. Der Inklusionsbeauftragte soll hier als Ansprechperson den Betroffenen Hilfestellungen geben.”

Um die Interessen von Menschen mit Behinderungen noch besser bei den Planungen berücksichtigen zu können, ist die Schaffung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen unerlässlich. Ein Beirat für Menschen mit Behinderungen soll der Bezirksverwaltung und der Bezirksversammlung Hilfestellungen bei der Planung von Bauvorhaben und in Belangen der sozialen Stadtentwicklung geben. Zudem würde so eine Anlaufstelle für Alltagsprobleme von Menschen mit Behinderungen geschaffen werden.

Leni Melzer weiter: „Der Beirat soll nach unserer Vorstellung aktiv zu einer behindertengerechten Kommunalpolitik beitragen, den Kontakt zu den Behindertenorganisationen pflegen und als Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen dienen.“

Stadtteilarbeit durch Überbrückungsfonds abgesichert

Montag, 30. Januar 2012

Auf der Sitzung der Bezirksversammlung am vergangenen Donnerstag wurde beschlossen, dass die Mittel aus dem Überbrückungsfonds an fünf Träger der Stadtteilarbeit in Wandsbek vergeben werden. Dazu Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir freuen uns, dass mit diesem Beschluss wichtigen Projekten der Stadtteilarbeit eine Zwischenfinanzierung ermöglicht und damit eine neue Perspektive eröffnet wird.“

Der von der Bürgerschaft kurzfristig zur Verfügung gestellte Überbrückungsfonds dient dazu, solche Stadtteilprojekte vor dem Aus zu bewahren, die aufgrund von Kürzungen der Arbeitsmarktmittel und den damit verbundenen geringeren Plätzen von Arbeitsgelegenheiten in ihrer Existenz bedroht sind.

Im Einzelnen werden in Wandsbek die folgenden Träger und Projekte berücksichtigt:

• Erziehungshilfe e.V.
für Aufbau und Betrieb der Gastronomie im Haus Am See in Hohenhorst
• Quadriga gGmbH
für die Unterstützung von laufenden Restrukturierungsmaßnahmen
• Das Projekt Essensgrundversorgung von Kindern in Jenfeld
(Verein Aktive Nachbarschaft e.V.)
• Stadtteiltreff Großlohe
für den Treffpunkt sowie die Stadtteilversammlung Großlohe
• Passage gGmbH
für eine Zukunftsperspektive des Mehrbedarfsladen Rock & Rat

Zusätzlich zum Überbrückungsfonds bezirklicher Stadtteilarbeit werden für 2012 hamburgweit 500 weitere Arbeitsgelegenheiten geschaffen, die vornehmlich in Projekten der sozialen Stadtteilarbeit eingerichtet werden sollen. Hierfür haben die Bezirke bereits verbindliche Projektvorschläge erarbeitet. Das Auswahlverfahren für die Arbeitsgelegenheiten läuft bereits.

Anja Quast weiter: „Wir wollen wichtigen Einrichtungen eine finanzielle Zwischenlösung bieten. Deshalb werden wir sehr genau darauf achten, dass die zur Verfügung stehenden Mittel des Überbrückungsfonds dafür komplett genutzt werden.“

Rot-Grün will Wandsbeks wirtschaftliche Vielfalt stärken und Zukunftssignale im Bezirk setzen

Montag, 30. Januar 2012

Wandsbek erfreut sich als traditioneller Standort von Industriebetrieben, aber auch von Dienstleistungsunternehmen sowie Handel und Handwerk, großer Beliebtheit. Eingebettet in eine gute Verkehrsinfrastruktur mit überwiegend guten Wohn- und Lebensbedingungen, trägt der Bezirk zur wirtschaftlichen Prosperität Hamburgs bei. Die rot-grüne Koalition will den Standort und Wandsbeks wirtschaftliche Vielfalt stärken.

Einstimmig unterstützte die Bezirksversammlung Wandsbek den Antrag von SPD und GAL mit wirtschaftspolitischen Zielsetzungen für diese Legislaturperiode.

„Wir möchten den Wirtschaftsstandort Wandsbek stärken und dabei auch nachhaltige Schwerpunkte und Ansätze unterstützen und neue Impulse setzen. Wir möchten die Wirtschaft auch mehr motivieren, an öffentlicher und sozialer Verantwortung und Gestaltung im Bezirk teilzuhaben und dies durch einen engen Dialog mit der Wirtschaft weiter voranbringen“, so die wirtschaftspolitischen Sprecher von SPD und GAL, André Schneider und Karin Jung.

„Dabei soll der Fokus auch auf neue Branchen fallen wie die Medien- und Kreativbranche, Handwerksbetriebe aus der Klima- und Umwelttechnik und sowie die der erneuerbaren Energien“, ergänzt Karin Jung.

Ein wichtiger Baustein bleibt dabei die bezirkliche Wirtschaftsförderung. Sie engagiert sich für die Belange der Unternehmen vor Ort und hilft ihnen bei Erweiterungen, An- und Umsiedlungen sowie bei der Suche nach geeigneten Grundstücken und Gewerberäumen innerhalb des Bezirks. Sie gibt und vermittelt Rat bei Existenzgründungs-, Standort- und Finanzierungsfragen. Die bezirkliche Wirtschaftsförderung fungiert auch als Lotse und Mittler zu staatlichen Dienststellen und kann bei besonders komplexen Genehmigungsverfahren auch die Funktion eines Fallmanagers für die Wandsbeker Unternehmen übernehmen. „Diese wichtige Arbeit gilt es weiterhin bekannt zu machen und zu unterstützen“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

Deshalb werden im Bezirk die Kommunikationsplattformen geschaffen, die die Stärken des Bezirks herausstellen und neue Möglichkeiten für Partizipation bieten – das hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig beschlossen. Noch in diesem Jahr startet der „Tag der Wandsbeker Wirtschaft“ und es wird einen regelmäßigen Gesprächskreis geben. „Die Angebote sollen dazu beitragen, den engen Austausch der Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu fördern, aktuelle Fragen und Probleme zu klären und dort Hilfestellungen zu leisten, wo sie notwendig werden“, sind sich Schneider und Jung einig.

Rot-Grün spricht sich für einen Runden Tisch aus

Donnerstag, 26. Januar 2012

Sicherungsverwahrte in Jenfeld: Sorgen der Anwohner ernst nehmen

Die rot-grüne Koalition in Wandsbek setzt sich dafür ein, dass in Jenfeld im Zusammenhang mit der übergangsweisen Unterbringung der ehemals Sicherungsverwahrten in einem ehe-maligen Seniorenwohnheim ein Runder Tisch eingerichtet wird. Dazu sollen Vertreter der Anwohnerinnen und Anwohner, der Bezirkspolitik und der Fachbehörden eingeladen werden, die Moderation sollte extern erfolgen. Dazu Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir unterstützen die Ansicht der Bischöfin Kirsten Fehrs, dass jeder der Beteiligten in seiner Rolle zur Beruhigung der Situation beitragen kann, wenn alle offen und sachlich aufeinander zugehen.“

Der Runde Tisch soll das Gremium sein, das gemeinsam mit den Anwohnern die Durchführung der Unterbringung begleitet. Er soll dazu dienen, einen Austausch von Informationen zwischen den Beteiligten zu gewährleisten, Hintergründe der Unterbringungsmaßnahme darzulegen und die Sorgen und Ängste der Anwohner aufzunehmen. Dadurch sollen die Umstände der Umsetzung des Konzeptes am Elfsaal gemeinsam verbessert werden.

Weiterhin setzt sich die rot-grüne Koalition dafür ein,

• dass die Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern verstärkt wird,
• dass sichergestellt wird, dass tatsächlich alle Haushalte im Umkreis der Einrichtung die angekündigten Hauswurfsendungen zeitnah erhalten,
• dass die Transparenz gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern noch weiter erhöht wird und diese auch über Veränderungen, beispielsweise anstehende Einzüge von ehemals Sicherungsverwahrten, informiert werden,
• das Angebot der evangelischen Kirche aufzugreifen und diese in die Gespräche mit den Anwohnern einzubinden,
• weiterhin unbedingt wie geplant daran festzuhalten, die Nutzung des Standortes am Elfsaal für die Unterbringung der ehemals Sicherungsverwahrten auf ein Jahr zu begrenzen,
• dass, sobald sich eine langfristige Lösung für eine Unterbringung an einem anderen Ort abzeichnet, die Anwohner informiert werden und die Nutzung am Elfsaal wenn möglich auch bereits früher beendet wird.

Die Fraktionsvorsitzenden von SPD- und GAL-Bezirksfraktion, Anja Quast und Susanne Zechendorf weiter: „Wir sprechen uns für ein möglichst baldiges Zustandekommen des Runden Tisches aus, damit alle Informationen ausgetauscht werden können und sachlich und offen an der Beruhigung der Situation vor Ort gearbeitet werden kann.“

Der erste Schritt ist getan!

Montag, 7. November 2011

Die Planungen für den ersten Bauabschnitt der Kulturinsel Bramfeld können konkreter werden

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat am 3.November mit einem interfraktionellen Antrag beschlossen, dass Mittel für die Realisierung eines ersten Bauabschnittes der Bramfelder Kulturinsel zurückgestellt werden. Ortwin Schuchardt, Fachsprecher Kultur und Finanzen der Bezirksfraktion begrüßt die Entscheidung der Be-zirksversammlung: „Mit diesem Beschluss sorgen wir dafür, dass die langjährigen Planungen endlich konkret werden können und für den ersten Bauabschnitt die Mittel zurückgestellt werden.“

Der Bezirksversammlung Wandsbek liegt seit Mai 2010 die Machbarkeitsstudie zur „Kulturinsel Bramfeld“ der Firma ASK/convent vor. Aufgrund dieser Studie hatte sie bereits im Juni 2011 der Kulturbehörde empfohlen, die ermittelten Investitionsbedarfe in den Haushaltsent¬wurf 2011/2012 aufzunehmen, was jedoch nicht erfolgt ist.

Gemäß der Studie könnte unter Finanzierungsgesichtspunkten ein stufenweiser Aufbau der Kulturinsel erfolgen. So könnte man zum Beispiel mit dem Umbau und der Modernisierung bestehender Gebäude beginnen, ein Neu- oder Anbau könnte zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Damit sich eine Entscheidung über den Beginn der Umsetzung der „Kulturinsel Bramfeld“ nicht um weitere zwei Jahre verzögert, sind außerdem Mittel für die konkrete Kostenplanung beschlossen worden. Nach dieser Kostenplanung soll mit der Umsetzung eines ersten Bauabschnittes begonnen werden. Ortwin Schuchardt weiter: „Für die Entwicklung des Bramfelder Zentrums ist es von zentraler Bedeutung, dass das Projekt endlich konkret geplant werden kann und Bramfeld mit der Kulturinsel ein kulturelles Herzstück erhält.“

Neue Mehrzweckhalle für Rahlstedt

Freitag, 4. November 2011

SPD fordert Bürgerbeteiligung bei Namensfindung:

Der Prozess der Namensfindung für die neue Rahlstedter Mehrzweckhalle soll nach dem Willen der Wandsbeker Kommunalpolitik unter Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden. Ein entsprechender interfraktioneller Antrag auf Initiative der SPD-Fraktion wurde einstimmig von der Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen.

„Die am Gymnasium Rahlstedt neu entstehende Halle hat in unseren Augen eine ganz besondere Bedeutung für den Stadtteil“, so Lars Kocherscheid-Dahm, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion. „Aus diesem Grund halten wir es für wichtig und richtig, dass die Bürgerinnen und Bürger an der Namensfindung für die neue Halle beteiligt werden.“

Auf dem Gelände des Gymnasiums Rahlstedt entsteht derzeit eine moderne Mehrzweckhalle, die neben einer Nutzung für den Schul- und Vereinssport auch für kulturelle Nutzungen zur Verfügung stehen soll. Damit geht ein lang gehegter Wunsch vieler Rahlstedterinnen und Rahlstedter nach einem attraktiven Veranstaltungsort im Stadtteil in Erfüllung. Der Beschluss der Bezirksversammlung fordert das Bezirksamt und die zuständige Fachbehörde nun auf, ein öffentliches Verfahren für die Benennung der neuen Rahlstedter Mehrzweckhalle in Gang zu bringen.

„Es gab und gibt bereits verschiedene Initiativen für die Benennung dieser Halle“, so Kocherscheid-Dahm weiter. „Wir möchten jedoch, dass diese Entscheidung – die letztlich zusammen mit der Schule und der zuständigen Behörde getroffen werden muss – auf möglichst großen Rückhalt in der Bevölkerung stößt und nicht in irgendwelchen Hinterzimmern abgesprochen wird.“

SPD fordert weitere Bürgerbeteiligung

Freitag, 4. November 2011

Planungen zur Fußgängerbrücke Poppenbüttel und zum P+R-Haus vorgestellt

Die SPD-Bezirksfraktion Wandsbek begrüßt die nun zuletzt im Regionalausschuss Alstertal durch Vertreter aller beteiligten Stellen (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie Deutsche Bahn AG) vorgestellten Planungen zum Bau der neuen Fußgängerbrücke, dem barrierefreien Ausbau der S-Bahnhaltestelle Poppenbüttel, sowie für ein neues P+R-Haus am Stormarnplatz.

„Viel zu lange mussten wir auf die gute Nachricht warten, dass es nun endlich losgehen wird. Die Verantwortlichen in den Fachbehörden gehen von einer Fertigstellung der Brücke Anfang 2013 aus. Nebenher wird auch der lange geforderte barrierefreie Umbau der S-Bahnhaltestelle Poppenbüttel von der Deutschen Bahn AG umgesetzt und auch die Planungen für ein neues, günstigeres P+R-Haus laufen auf Hochtouren“, freut sich der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider, Regionalsprecher der SPD-Fraktion im Alstertal über die Auskünfte der Fachbehörden.

Mit der Präsentation der Planungen sind die Behördenvertreter und die Deutsche Bahn AG dem ausdrücklichen Wunsch der Kommunalpolitik auf Information der Bürgerinnen und Bürger nachgekommen. „Die SPD-Fraktion hat hierzu in der Vergangenheit immer wieder Anträge gestellt, die die Bezirksversammlung bestätigt hatte. Jetzt endlich nach dem Regierungswechsel klappte es mit der Information – das haben wir vor der Wahl versprochen und gehalten“, so André Schneider.

Die nun vorgestellten Planungen werden auch weiterhin konstruktiv von der Kommunalpolitik begleitet. „Die Vorentwurfsplanung für das P+R-Haus haben bei uns aber auch bei den direkten Anliegern noch viele Fragen aufgeworfen. Mit einem Antrag in der Bezirksversammlung haben wir diese Fragen aufgenommen. Insbesondere die notwendige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im weiteren Planungsverfahren ist uns sehr wichtig und soll von der Fachbehörde auf geeignete Weise fortgeführt werden“, erklärt Schneider.

Geklärt werden muss zudem, wie die verkehrstechnische Abwicklung erfolgen kann, ohne die Anwohner in der Straße Langenstücken oder im Frahmredder übermäßig zu den Hauptverkehrszeiten zu belasten. Deshalb soll eine aktuelle Verkehrszählung vorgenommen und geprüft werden, ob die Zu- bzw. Abfahrt zum geplanten P+R-Haus auch über den Saseler Damm abgewickelt werden kann.

Rot-Grün sucht das Gespräch in Wandsbek

Freitag, 30. September 2011

Auf Einladung der SPD- und der GAL-Bezirksfraktion hat am 28. September ein Runder Tisch mit Vertretern der Eltern, Schüler, Schulleitungen und Lehrer des Matthias-Claudius- und des Charlotte-Paulsen-Gymnasiums sowie Vertretern der Schulbehörde stattgefunden. Im Zusammenhang mit der Erstellung des neuen Schulentwicklungsplans waren Überlegungen bekannt geworden, dass möglicherweise der aus den wachsenden Schülerzahlen von Matthias-Claudius-Gymnasium und Charlotte-Paulsen-Gymnasium resultierenden Raumnot durch ein gemeinsames externes Oberstufenzentrum abgeholfen werden solle. Unter Leitung eines Moderators wurden Sachstände ermittelt, Argumente ausgetauscht und nach Lösungen gesucht.

Dazu Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Es hat sich gezeigt dass das moderierte Gespräch durchaus Bewegung in den Entwicklungsprozess gebracht hat. Im Laufe des Gespräches wurde deutlich, dass Behördenvertreter und Vertreter der Schulen von unterschiedlichen Ausgangsmodellen für die Berechnung des Raumbedarfes ausgegangen und deshalb zu völlig unterschiedlichen Schlüssen gekommen waren. Bis kommenden Freitag will die Schulbehörde anhand einer Machbarkeitsstudie prüfen, welche Lösungsmöglichkeiten der Raumprobleme beider Schulen mit welchen Kosten verbunden wären. Wir werden als Kommunalpolitik sehr genau hinsehen, ob die Kosten eines neu einzurichtenden Oberstufenzentrums auch wirklich realistisch berechnet wurden.“

SPD und GAL, als auch die Vertreter der Schulbehörde stellten ausdrücklich fest, dass ein Ausbau der Schulen an den beiden Standorten unter fachlichen Gesichtspunkten vorzuziehen wäre.

Nach dem Austausch der Argumente wurden die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Gymnasien für Montag nach den Herbstferien in die Schulbehörde eingeladen, um die dann vorliegenden Ergebnisse der Studie gemeinsam mit den Behördenvertretern zu prüfen und nach einer einvernehmlichen Lösung für beide Schulen zu suchen. Sabine Bick, bildungspo-litische Sprecherin der GAL-Bezirksfraktion fasst zusammen: „Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, auch bei scheinbar unvereinbaren Argumenten das Gespräch zu suchen und gemeinsam nach einer Lösung im Interesse der Wandsbekerinnen und Wandsbeker zu suchen.“

Geplantes Bauvorhaben der SAGA/GWG in Hummelsbüttel: Rot-Grüne Koalition in Wandsbek geht auf Bürgereinwendungen ein und lässt alternative Fläche prüfen

Donnerstag, 15. September 2011

Im Rahmen des vom Senat mit der SAGA-GWG zur Bekämpfung der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt vereinbarten Steigerung des Wohnungsneubaus ist vorgesehen, neuen Wohnraum auch im Wohngebiet an der Immenkoppel im Hummelsbüttel zu schaffen.

Das Vorhaben steht grundsätzlich im Einklang mit den Wohnungsbauzielen der zwischen SPD und GAL vereinbarten Zusammenarbeit und auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen Senat und Bezirken zum Wohnungsneubau („Vertrag für Hamburg – Wohnungsneu-bau“). Das Vorhaben wird Bestandteil des Wandsbeker Wohnungsbauprogrammes, das in den nächsten Wochen konkretisiert vorgelegt werden wird.

Anlässlich einer Fragestunde des Ausschusses für Bauprüfangelegenheiten des Regionalausschusses Alstertal hat dazu am 7. September 2011 mit der öffentlichen Vorstellung des Projektes durch SAGA-GWG ein intensiver Austausch mit zahlreichen Anwohnern, Mietern und Grundeigentümer mit nachvollziehbaren Einwendungen bezüglich der angestrebten Nachverdichtung stattgefunden. Kritikpunkte waren u.a. die Beeinträchtigung von Freiflächen und Wegebeziehungen, geeignete Stellplatzlösungen innerhalb des Geländes, Verkehrsflüsse im Wohngebiet sowie Verschattungen.

Zudem wurde von Anwohnerseite mehrfach gefordert, in die Planungen einer verträglichen Gebäudeergänzung eine seit geraumer Zeit brachliegende Grünfläche zwischen Immenredder und der Rückseite des anschließenden Gewerbegebietes am Lademannbogen mit einzubeziehen.

„SPD und GAL haben deshalb einen Antrag in den Planungsausschuss der Bezirksversammlung eingebracht, der die Verwaltung auffordert, das offenbar städtische Grundstück hinsichtlich einer etwaigen Bebaubarkeit zu überprüfen. Die im Bebauungsplan Hummelsbüttel 9 ausgewiesene Spielplatzläche wird seit langem nicht mehr genutzt, deshalb bietet sich dort eine Bebauung durchaus an“, so André Schneider, Regionaler Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek für das Alstertal.

„Wir möchten, eine Klärung dieser Flächenfrage im laufenden Vorbescheidsverfahren berücksichtigt wissen. Der weitere Planungsprozess sollte so gestaltet sein, dass Anpassungen unter Einbeziehung dieser ehemaligen Spielplatzfläche möglich sind“, erklärt Susanne Ze-chendorf, GAL-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Wandsbek.

SPD und GAL möchten zudem, dass die Fläche zügig und zu einem günstigen Preis, der geförderten Wohnungsbau ermöglicht, von der Stadt an die SAGA GWG verkauft wird, wenn sich die Fläche für eine Bebauung eignet und SAGA GWG entsprechend umgeplant hat.