Unsere Themen

Kultur

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Kultur”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

Sollten Sie Fragen haben, schicken Sie uns einfach eine Email.
buero@spdfraktion-wandsbek.de

Freitag, 20. November 2015

Stadtteilkultur in Wandsbek stärken

Auf Initiative der Wandsbeker rot-grünen Koalition hat die Wandsbeker Bezirksversammlung am 19. November 2015 einen interfraktionellen Antrag beschlossen, die Mittel für die Stadtteilkultur so zu erhöhen, dass die bisherige Unterfinanzierung beseitigt wird. Dazu Ortwin Schuchardt, finanz- und kulturpolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir wollen die Stadtteilkultur stärken und mit der Anhebung der Mittel einen Ausgleich für die gestiegenen Kosten schaffen, damit die Einrichtungen der Stadtteilkultur im Bezirk weiter ihre wichtige Arbeit leisten können.“

Dennis Paustian-Döscher, kulturpolitischer Sprecher der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion ergänzt: „Die Stadtteilkultur in Wandsbek ist wichtig für den Zusammenhalt in den Quartieren und hilft neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern, sich zu integrieren.“ Darüber hinaus ist sie ein wichtiger Teil des Wandsbeker Kulturlebens und leistet wichtige Aufgaben im Sozialraum und damit einen großen Beitrag zur Bildungs-, Sozial- und Integrationspolitik für den Bezirk und für ganz Hamburg.

Zuletzt wurden die Mittel für die Stadtteilkultur 2009 erhöht, seitdem gab es keine Anpassungen an gestiegene Kosten. Die Förderung der Wandsbeker Einrichtungen liegt deutlich unter dem Hamburger Durchschnitt – daraus folgert, dass die Einrichtungen teilweise zu massiven Einsparungen gezwungen sind. Schuchardt und Paustian-Döscher weiter: „Nicht vermeidbare Leistungseinschränkungen führen auch zu sinkenden Einnahmen: Um diesen Kreislauf aufzubrechen setzen wir uns dafür ein, dass die Mittel für die Einrichtungen der Stadtteilkultur so erhöht werden, dass diese Unterfinanzierung beseitigt wird.“

Freitag, 14. November 2014

Kulturinsel Bramfeld – eine weitere Hürde kann genommen werden

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition begrüßt die Möglichkeit einer Übertragung des Grundstücks Bramfelder Chaussee 261-265 in das Grundvermögen des Bezirks Wandsbek, um die Realisierung der „Kulturinsel Bramfeld“ voranzubringen. Die Bezirksversammlung Wandsbek hat am 13. November einstimmig einen Antrag beschlossen, in dem die Verwaltung gebeten wird, diese Grundstücksübertragung umzusetzen. Ortwin Schuchardt, Fachsprecher für Kultur der SPD-Fraktion freut sich: „Mit diesem Schritt kommen wir der Realisierung der Kulturinsel Bramfeld wie-der einen Schritt näher, das ist ein gutes Signal für den Stadtteil.“

Am 3. November 2011 hatte die Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen, entsprechend der Machbarkeitsstudie vom Mai 2010, die „Kulturinsel Bramfeld“ zu realisieren. Nachdem die Bürgerschaft mit Hilfe des Sanierungsfonds die Sanierung des Brakula ermöglicht, soll als erster Schritt zur Realisierung der Kulturinsel die Modernisierung des „Försterhauses“ erfolgen, dessen Grundstück sich noch im allgemeinen Grundvermögen der Stadt (Finanzbehörde) befindet.

In Gesprächen zwischen dem Bezirksamtsleiter und dem zuständigen Landesbetrieb für Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) zeichnete sich nun noch für dieses Jahr die Möglichkeit einer Grundstückübertragung ab, die nach dem Wunsch der Bezirksversammlung von der Verwaltung umgesetzt werden soll.

Dennis Paustian-Döscher, der Vorsitzende der Grünen Fraktion ergänzt: „Wichtig ist jetzt ein tragfähiges Konzept für diese Einrichtung, damit die Bramfelderinnen und Bramfelder möglichst bald ihre Kulturinsel bestehend aus dem sanierten Brakula und Försterhaus und der dazugehörigen Freifläche nutzen können.“

Freitag, 25. Januar 2013

Langer Streit um Hummelsbüttler Kriegerdenkmal beigelegt

Vorschlag der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek findet breite Zustimmung

 

Das Kriegerdenkmal an der Hummelsbüttler Hauptstraße erregt seit vielen Jahren die Gemüter in Hummelsbüttel und in der Kommunalpolitik. Strittig war, ob, und wenn ja, wie der Gedenkstein verändert oder ergänzt werden sollte. Kritiker sahen diesen als kriegsverherrlichend an oder zumindest als ein Denkmal mit falschem Zungenschlag. Zu Zeiten der CDU- geführten Regierungskoalitionen in Wandsbek sah man keinen Handlungsbedarf. Kritiker brachten das Thema aber immer wieder auf die Tagesordnung.

 

Unter Leitung des SPD-Bezirksabgeordneten Ortwin Schuchardt wurde nun im Bezirksausschuss für Finanzen und Kultur mit den Fachsprecherinnen und Fachsprechern der übrigen Parteien ein Lösungsvorschlag erarbeitet und mit den Interessenvertreter der Hummelsbüttler Vereine und Institutionen abgestimmt. Es soll ein weiterer, etwa halb so großer Findling mit der Inschrift „Die Toten mahnen uns Lebende an Frieden und Versöhnung“ quer vor das Denkmal aufgestellt werden. Das Denkmalsgelände soll darüber hinaus unter Einbeziehung des Hummelsbüttler Heimatvereins aufgewertet und dauerhaft gepflegt werden. Finanziert wird dies aus Mitteln des Bezirksamtes.

 

Über den nun in der Bezirksversammlung Wandsbek beschlossenen Antrag zeigt sich der Hummelsbüttler SPD-Bezirksabgeordnete Xavier Wasner hoch erfreut: „Diese Lösung für das Kriegerdenkmal in Hummelsbüttel ist ein sinnvoller und ausgewogener Kompromiss mit Beispielcharakter. Der Gedenkplatz wird unmissverständlich zum kritischen Nachdenken und Auseinandersetzen mit dem Erbe der Vergangenheit anregen.“

Montag, 21. Januar 2013

Das „Projekt Kulturinsel Bramfeld“ kann starten!

Die konkreten Planungen für die „Kulturinsel Bramfeld“ können jetzt starten. SPD und GRÜNE in der Wandsbeker Bezirksversammlung hatten im letzten Jahr bereits Mittel für Planung und Umbau in Höhe von 530.000 Euro bereitgestellt. In Zeiten immer neuer Sparrunden eine hohe Summe, die zeigt, dass die rot-grüne Bezirkskoalition einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in Bramfeld gesetzt hat. Auch die letzten vergabe- und haushaltsrechtlichen Fragen konnten nun geklärt werden. Am 24. Januar soll in der Bezirksversammlung der Start des „Projekts Kulturinsel Bramfeld“ beschlossen werden.

„Wir wollen, dass im Herzen von Bramfeld etwas richtig Tolles entsteht“, meint Rainer Schünemann von der Wandsbeker SPD-Fraktion. „In dem Einzugsbereich leben sehr viele Menschen, der Bedarf an Angeboten ist hoch und darum sind wir uns sicher, dass die Erweiterung des Standortes genauso intensiv angenommen wird, wie bereits das Brakula seit Jahrzehnten. Und auch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für die neue Einrichtung zeigt ja, wie wichtig es den Bramfeldern ist, dass die Chance genutzt wird, dieses schöne Gebäudeensemble mit Försterhaus und Brakula für ein Zentrum der Kultur und verschiedenster Angebote zu widmen und das alles auch selbst als Stadtteil zu gestalten.“

Deshalb sollen die ehrenamtlich aktiven Mitglieder des Kulturinsel-Vereins mit professioneller Hilfe bei der Konzeption und Projektierung der Bewirtschaftung unterstützt werden. Ziel ist es wie in allen voran gegangenen Überlegungen, neben dem vielfältigen und attraktiven Nutzungskonzept eine Finanzplanung vorlegen zu können, die einen sich selbst tragenden Betrieb ermöglicht. Schünemann weiter: „Unter dieser Voraussetzung wird anschließend mit der Bauplanung begonnen. Ein Architekt soll gestalterische und bauliche Lösungen für das Haus und den Außenbereich erarbeiten, die auf den Anforderungen der zukünftigen Nutzung aufbauen und eng mit den Trägern abgestimmt sind. Wir haben dabei geregelt, dass die Kosten nicht geschätzt, sondern mit hoher Detailschärfe berechnet werden, damit der Aufwand sich kostenstabil im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets bewegt.“

designstudio berlin · webdesign corporate design foto | Sibylle Bauhaus · Grafik-Design + Illustration made in Hamburg.