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Archiv für die Kategorie „Kultur“

Bezirksversammlung Wandsbek bewilligt Geld zur Sanierung der 2. Bastion am Torhaus Wellingsbüttel

Donnerstag, 10. November 2011

Nach der Sanierung der ersten baufälligen sogenannten „3. Aussichtsbastion“ im
Park des Torhauses Wellingsbüttel kann nun auch die „2. Aussichtsbastion“ in Angriff
genommen werden. Die Bezirksversammlung Wandsbek schloss sich einstimmig einer
Beschlussvorlage aus dem Ausschuss für Finanzen und Kultur an, 16.000 Euro
aus dem Topf der Bezirkssondermittel zur Verfügung zu stellen.

Die Sanierung der baufälligen Aussichtsbastionen beschäftigt die Kommunalpolitik und das
Bezirksamt schon seit einigen Jahren. Nach Feststellung der Baufälligkeit wurden die Bastionen
provisorisch mit Bauzäunen gegen unbefugtes Betreten gesichert – weil die notwendigen
Instandhaltungsmittel nicht sofort verfügbar waren, versuchten die Bezirkspolitiker aus
dem Regionalausschuss Alstertal sowie dem Finanz- und Kulturausschuss mit eigenen bezirklichen
Mitteln die Sanierung voranzutreiben.

„Da nach der Sanierung der sogenannten 3. Bastion noch Restmittel in Höhe von knapp
20.000 Euro übrig blieben, konnten wir nun die nach der vorliegenden Kostenschätzung
noch notwendige Restsumme in Höhe von 16.000 Euro nach bewilligen. Es ist ja nicht häufig
so, dass nach einer Baumaßnahme noch Geld übrig ist“, freut sich der Alstertaler SPDBezirksabgeordnete
André Schneider.

Damit gelingt es, die beiden oberen Bastionen zu sichern und für die Öffentlichkeit wieder
begehbar zu machen. „Damit wird die gesamte Parkanlage des Torhauses Wellingsbüttel,
die Torhauswiese, aufgewertet und wieder zu einem Schmuckstück“, so Schneider, Regionalsprecher
der SPD-Fraktion im Alstertal und Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Kultur.
Offen bleibt allerdings noch, was mit der „1. Bastion“, direkt am Alsterwanderweg gelegen,
geschehen wird. „Hier wäre die Sanierung noch aufwändiger und damit teurer. Es wäre
schade, wenn es nicht auch hier gelingen könnte, die Bastion wieder herzurichten. Vielleicht
entwickelt sich aus dem Stadtteil eine Initiative, die mit einer Spendenaktion dazu beiträgt,
diese Bastion zu retten. Wünschenswert wäre so ein Engagement, denn aufgrund der begrenzten
Mittel können wir nicht alles aus den Bezirkstöpfen finanzieren“, erklärt Schneider.

Der erste Schritt ist getan!

Montag, 7. November 2011

Die Planungen für den ersten Bauabschnitt der Kulturinsel Bramfeld können konkreter werden

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat am 3.November mit einem interfraktionellen Antrag beschlossen, dass Mittel für die Realisierung eines ersten Bauabschnittes der Bramfelder Kulturinsel zurückgestellt werden. Ortwin Schuchardt, Fachsprecher Kultur und Finanzen der Bezirksfraktion begrüßt die Entscheidung der Be-zirksversammlung: „Mit diesem Beschluss sorgen wir dafür, dass die langjährigen Planungen endlich konkret werden können und für den ersten Bauabschnitt die Mittel zurückgestellt werden.“

Der Bezirksversammlung Wandsbek liegt seit Mai 2010 die Machbarkeitsstudie zur „Kulturinsel Bramfeld“ der Firma ASK/convent vor. Aufgrund dieser Studie hatte sie bereits im Juni 2011 der Kulturbehörde empfohlen, die ermittelten Investitionsbedarfe in den Haushaltsent¬wurf 2011/2012 aufzunehmen, was jedoch nicht erfolgt ist.

Gemäß der Studie könnte unter Finanzierungsgesichtspunkten ein stufenweiser Aufbau der Kulturinsel erfolgen. So könnte man zum Beispiel mit dem Umbau und der Modernisierung bestehender Gebäude beginnen, ein Neu- oder Anbau könnte zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Damit sich eine Entscheidung über den Beginn der Umsetzung der „Kulturinsel Bramfeld“ nicht um weitere zwei Jahre verzögert, sind außerdem Mittel für die konkrete Kostenplanung beschlossen worden. Nach dieser Kostenplanung soll mit der Umsetzung eines ersten Bauabschnittes begonnen werden. Ortwin Schuchardt weiter: „Für die Entwicklung des Bramfelder Zentrums ist es von zentraler Bedeutung, dass das Projekt endlich konkret geplant werden kann und Bramfeld mit der Kulturinsel ein kulturelles Herzstück erhält.“

Regenbogenfahne wird am Wandsbeker Rathaus gehisst

Dienstag, 2. August 2011

Anlässlich des Christopher-Street-Days wird das Wandsbeker Rathaus vom Freitag, den 5. August 2011 bis zum Sonntag, den 7. August 2011 mit der Regenbogenfahne beflaggt. Die Wandsbeker Koalitionsparteien, die sich für die Beflaggung eingesetzt haben, setzen damit ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung.

Am Freitag, den 5. August 2011 wird um 15 Uhr am Bezirksamt Wandsbek, Schloßstraße 60, 22041 Hamburg die Regenbogenfahne von den Bezirksabgeordneten Jan Wegener (SPD) und Dennis Paustian-Döscher (GAL) gehisst.

Kein Askariweg in Jenfeld

Mittwoch, 23. März 2011

Eine Arbeitsgruppe der Jenfelder Stadtteilkonferenz hat dem Bezirksamt Wandsbek einen Entwurf für die Benennung der neu entstehenden Straßen auf dem neuen Wohngebiet „Jenfelder Au“ vorgelegt. Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte die Stadtteilkonferenz zuvor darum gebeten, Vorschläge auszuarbeiten. Ihr selber liegen die Entwürfe bislang allerdings nicht vor.

Die Ideen der Stadtteilkonferenz orientieren sich in erster Linie an historischen Gemarkungsnamen. Zwei Ausnahmen allerdings gibt es und die haben bereits für viel Aufregung gesorgt: ein Askariweg und ein Tansaniaring.

Ortwin Schuchardt, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek stellt dazu klar: „Mit der SPD als Mehrheitsfraktion in der Bezirksversammlung wird es keinen Askariweg und auch keinen Tansaniaring in dem Gebiet Jenfelder Au geben. Die SPD-Bezirksfraktion wird alle Bestrebungen unterstützen, die ein von der Öffentlichkeit getragenes postkoloniales Erinnerungskonzept beinhalten. Dabei sollen die Opfer, Gegnerinnen und Gegner der deutschen Kolonialherrschaft gewürdigt und geehrt werden.“

Kultur nur für bestimmte Stadtteile wichtig?

Freitag, 2. Juli 2010

Wandsbek hat Chance verpasst, sich für Kulturinsel Bramfeld auszusprechen

Es sollte losgehen, die Machbarkeitsstudie hatte das Ergebnis, dass die Kulturinsel in Bramfeld realisierbar ist und verschiedene Modellrechnungen aufgestellt, wie sich die Kulturinsel selbst tragen könnte. Dazu Ortwin Schuchardt, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion in Wandsbek: „Nach der Vorstellung der Studie ist jetzt der Bezirk an der Reihe, sich für das Projekt einzusetzen.“

Doch auf der Sitzung der Bezirksversammlung am 1. Juli wurde deutlich, dass die Fraktionen von CDU und FDP sich nicht eindeutig für das Projekt aussprechen wollen. Vordergründig wurde die vermeintlich unsichere Finanzierung als Grund für die Ablehnung genannt. Aber zwischen den Zeilen wurde in den Redebeiträgen der Koalitionäre deutlich, dass die Kulturinsel insgesamt nicht gewollt wird.

Die Ergebnisse der Studie wurden von den Rednern der CDU und FDP angezweifelt und staatliche Mittel sollten ihrer Meinung nicht bereit gestellt werden. Ortwin Schuchardt weiter: „Es drängt sich der Verdacht auf, dass Kultur in Wandsbek nur in den Stadtteilen gewollt ist, wo sich die Bürgerinnen und Bürger Kultur leisten können.“ Anders kann man die Diskussionsbeiträge nicht deuten, schließlich ist das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, dass eine Kulturinsel ohne dauerhafte staatliche Finanzierung machbar ist.

Das Ziel der SPD ist es, die Kulturinsel Bramfeld auf der Grundlage der Machbar-keitsstudie vom Juni zügig zu verwirklichen. Damit sollen die vielen Kulturschaffenden vor Ort unterstützt werden und ein wichtiger Beitrag für die Erneuerung und Entwicklung des Ortskernes von Bramfeld geleistet werden. Die Kulturinsel umfasst das BRAKULA und das ehemalige Försterhaus, die davor liegende Freifläche und einen möglichen Neubau für ein Kino.

Dauerhafte Sicherung der Rahlstedter Kulturwochen

Donnerstag, 28. August 2008

Auf Initiative der SPD Bezirksfraktion wird in der nächsten Bezirksversammlung ein interfraktioneller Antrag beraten, der die dauerhafte Sicherung der am 2. September beginnenden Rahlstedter Kulturwochen zum Inhalt hat. Die Förderung dieser Institution soll über den Haushalt der Kulturbehörde sichergestellt werden.

Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Ritzenhoff: „Im Jahre 2009 finden die Rahlstedter Kulturwochen zum 15. Mal statt. Diese durch ehrenamtliches Engagement ins Leben gerufene und organisierte Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf erworben.“

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Der Sklaven-Graf ist weg!

Dienstag, 26. August 2008

Das umstrittene Denkmal für Heinrich Carl Graf von Schimmelmann ist nach einer fast zweijährigen Debatte, die weit über die Grenzen Wandsbeks hinausreichte, jetzt abgebaut worden. Am 14. August wurde es frühmorgens auf einen Schwerlasttransporter verladen und an den Leihgeber, die Firma Imtech, zurückgegeben. Mittlerweile ist es an den Künstler zurückgegangen.
Direkt im Anschluss an die feierliche Einweihung des Denkmals durch den damaligen Bezirksamtsleiter Gerhard Fuchs in Anwesenheit der Kultursenatorin Karin von Welck am 10. September 2006, dem Tag des Offenen Denkmals, entbrannte eine teilweise sehr emotional geführt Diskussion.
Im Puvogelgarten auf dem Wandsbeker Marktplatz folgten diverse Demonstrationen, u.a. von der „Black Community“, Ankettungen und Farbbeschmierungen, die mit viel Aufwand wieder entfernt wurden.
Graf Schimmelmann hatte die Entwicklung Wandsbeks
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Gnadenfrist für Schimmelmann

Mittwoch, 18. Juni 2008

Initiiert durch einen Antrag der SPD-Fraktion hat die Wandsbeker CDU/FDP-Koalition im gestrigen Kulturausschuss beschlossen, das Denkmal für Graf Schimmelmann auf dem Wandsbeker Marktplatz am 30. September zu entfernen. Außerdem soll eine Kommission einberufen werden, die bis zum 30. September einen Vorschlag erarbeitet, was mit dem Denkmal weiter geschehen soll.

Thomas Ritzenhoff, SPD-Fraktionsvorsitzender, fragt: „Warum steht das Denkmal für den Sklavenhändler Schimmelmann jetzt doch noch drei weitere Monate auf dem Marktplatz, obwohl auch die CDU endlich eingesehen hat, dass die kritiklose Ehrung des Sklavenhändlers beendet werden muss? Oder wird die von der CDU geplante Schimmelmann-Kommission möglicherweise zu dem Schluss kommen, dass das Denkmal doch an Ort und Stelle bleibt?“

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SPD erreicht Konsens mit allen Parteien für Entfernung des Schimmelmann-Denkmals

Freitag, 9. Mai 2008

Nachdem die Schimmelmann-Büste im September 2006 aufgestellt worden war, es zahlreiche Widerstände in der Bevölkerung und Protestaktionen gab, hat der erneute Antrag der SPD-Fraktion, das Schimmelmann-Denkmal zu entfernen, nun zu einem breiten Konsens geführt.
In der letzten Legislatur hatte die CDU-Mehrheit jede Veränderung abgelehnt.
Nun wurde einstimmig vereinbart, dass das Schimmelmann-Denkmal entfernt wird und der noch zu gründende Kulturausschuss sich damit befasst, was mit der Bronze-Skulptur weiter geschieht.

Rainer Schünemann, Regionalsprecher der SPD-Fraktion für das Kerngebiet Wandsbek: “Es war höchste Zeit, dass wir in Wandsbek wieder zu einem angemessenen Augenmaß im Umgang mit unserer Geschichte zurückgefunden haben und die einseitige Ehrung des Sklaven-Grafen Schimmelmann hoffentlich noch vor der Sommerpause beendet wird.”

Historisches Bauernhaus an der Meiendorfer Straße: SPD fordert sofortige Unterschutzstellung

Donnerstag, 19. Juli 2007

Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung fordert den Erhalt des historischen Bauernhauses in der Meiendorfer Straße 89. „Wegen seiner exponierten Lage direkt an der Meiendorfer Straße prägt dieses Gebäude das Bild des Ortskerns Meiendorf in ganz außerordentlicher Weise. Auch nur ein Teilabriss würde das Meiendorfer Stadtbild nachhaltig verändern, und das ganz bestimmt nicht zum Positiven. Erst recht nicht, wenn hier Platz für einen Supermarkt gemacht werden soll“, sagt Ole Buschhüter, Rahlstedter SPD-Bezirksabgeordneter, und ergänzt: „Wir haben außerdem Zweifel an der Behauptung, dass das Gebäude teilweise in einem so schlechten Zustand ist, dass nur noch ein Teilabriss in Frage kommt. Es wurden schon ganz andere Gebäude vor einem Abriss bewahrt. Man muss es nur wollen.“
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