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Montag, 19. Januar 2015

Finanzierung für Teeny Club Sasel nicht gesichert

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition wehrt sich gegen die Anschuldigungen der örtlichen CDU-Abgeordneten, sie hätte das Projekt Jugendclub Sasel fallen gelassen, obwohl das Geld für den Club vorhanden sei. Dieses entspricht nicht der Wahrheit und würde auch inhaltlich dem widersprechen, wofür die Koalition die ganzen letzten Jahre gekämpft hat.

Richtig ist, dass es in Sasel nach wie vor keine staatlich geförderte Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit gibt. Da der Wandsbeker Jugendhilfeausschuss das Ziel hat, flächendeckend im gesamten Bezirk Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorzuhalten, ist im Stadtteil Sasel objektiv der Bedarf für eine solche Einrichtung vorhanden. Das hat die Wandsbeker SPD immer so vertreten und deshalb schon vor Jahren angeregt, Mittel aus allen Bereichen des Bezirkshaushaltes zugunsten des Betriebes eines solchen Jugendclubs in Sasel umzuschichten. Insgesamt wurden mit Zustimmung aller Fraktionen für den Betrieb eines solchen Clubs 280.000€ über vier Jahre zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wurden Bezirksmittel für den Bau bzw. die Herrichtung von Räumlichkeiten in Höhe von rund 300.000,- Euro bereit gestellt und ein Träger für den Teeny Club ausgewählt. Allein die Suche nach passenden Räumlichkeiten war bisher nicht erfolgreich.

In der Zwischenzeit sind durch Sparvorgaben des Senates die Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) gekürzt worden. Zwar konnten die bestehenden Einrichtungen alle weiter bestehen bleiben, die Betriebsmittel allerdings, die für den bislang nicht verwirklichten Jugendclub in Sasel reserviert waren, werden dafür gebraucht die Finanzierung der vorhandenen Einrichtungen sicher zu stellen. Das heißt, der Jugendclub Sasel kann zum jetzigen Zeitpunkt nur verwirklicht werden, wenn an anderer Stelle eine Einrichtung ihr Angebot kürzt oder geschlossen wird. Das ist allen Mitgliedern des Wandsbeker Jugendhilfeausschusses klar.

„Vor diesem Hintergrund ist es nicht ehrlich, wenn die CDU jetzt aus dem Konsens ausschert und für sich reklamiert, für die zeitnahe Einrichtung des Jugendclubs in Sasel zu sein – zum einen ist nach wie vor kein Raum für den Jugendclub gefunden und zum anderen kann der Teeny Club Sasel nur durch Kürzungen an anderen Orten in Wandsbek verwirklicht werden. Hierzu haben wir allerdings auch von der CDU noch keinen Vorschlag gehört“, sagen die beiden Wandsbeker Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen Anja Quast und Dennis Paustian-Döscher.

Hinzu kommt, dass es intensive Bemühungen darum gibt, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendeinrichtungen die Mittel für die Tarifsteigerungen zusätzlich zu den bislang für die Jugendhilfe bereit gestellten Mittel vom Senat einzuwerben. Hier gäbe es erheblichen Erklärungsbedarf, wenn zwar Geld für eine ganz neue Einrichtung im Bezirk vorhanden wäre, andererseits jedoch Mittel für den Ausgleich der Tariferhöhungen verlangt würden, weil der Haushalt sonst nicht auskömmlich ist.

„In der derzeitigen Situation wäre es unverantwortlich, das Projekt Teeny Club Sasel an den Start zu bringen. Wir würden den Fortbestand bestehender Einrichtungen in Wandsbek gefährden und damit unserer Verantwortung einer nachhaltigen Jugendhilfeplanung für den Bezirk nicht gerecht. Das aktuelle Verhalten der CDU, bei dem sie die sofortige Verwirklichung des Teeny Clubs fordert, kann angesichts der finanziellen Lage des Jugendhilfehaushaltes nur als Wahlkampftaktik verstanden werden“, ergänzen Anja Quast und Paustian-Döscher.

Mittwoch, 26. März 2014

Insgesamt 560.000 Euro für Jugendzentrum in Hohenhorst bewilligt

Die Planungen für den Neubau der Jugendeinrichtung Get-To auf einem Teil des Geländes der Ganztagesschule Potsdamer Straße in Rahlstedt-Hohenhorst gehen voran: Der Wandsbeker Jugendhilfeausschuss hat auf seiner Sitzung am 19. März aus Investitionsmitteln für die Kinder- und Jugendarbeit 310.000,- Euro bewilligt. Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Fraktion in Wandsbek: „Mit dem geplanten Neubau kann die Jugendeinrichtung ihre Arbeit an einer wichtigen Stelle im Stadtteil weiterführen und zugleich mit den umliegenden Schulen gut kooperieren.“

Durch eine Grundstücksübertragung eines Teils (375 m²) des Schulgeländes der Grundschule Potsdamer Straße wird der Neubau der Jugendeinrichtung ermöglicht und wird neben den vom Jugendhilfeausschuss bewilligten Mittel aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) in Höhe von 250.000,- Euro finanziert. Insgesamt sind Kosten von 569.000,- Euro veranschlagt. In dieser Summe sind auch die Kosten für den Abriss des alten, mit Asbest belasteten Gebäudes der Jugendeinrichtung enthalten. Neben der nahezu identischen Lage wie die bisherige Jugendeinrichtung ist ein weiterer Pluspunkt des Neubaus, dass die Betriebskosten sich laut der vorliegenden Kostenschätzung deutlich reduzieren werden.

Anfang März 2014 wurde das Architekturbüro STATTBAU Hamburg mit der Vorplanung und der Baubetreuung beauftragt, der Baubeginn soll im Herbst 2014 sein und mit einer Fertigstellung der neuen Jugendeinrichtung wird 2015 gerechnet. Quast weiter: „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist das ein gutes Signal für den Stadtteil.“

Dienstag, 25. März 2014

85.000,- Euro für die zügige Sanierung des Hauses der Jugend in Volksdorf

Der Wandsbeker Jugendhilfeausschuss hat auf seiner Sitzung am 19. März eine Abschlagszahlung von 85.000 Euro für die nötigen Sanierungsmaßnahmen im Haus der Jugend Volksdorf bewilligt, damit der neue Träger Die Malteser zügig mit der notwendigen Sanierung beginnen kann. Für die restlichen Arbeiten, insbesondere die Erneuerung der WC-Anlagen, sollen zunächst noch weitere Angebote von ausführenden Betrieben eingeholt werden.

Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Fraktion in Wandsbek: „Wir freuen uns, dass jetzt rasch mit der Herrichtung des Jugendzentrums in Volksdorf begonnen werden kann, damit der neue Träger seine Arbeit in renovierten Räumen weiterführen kann.“

Der Malteser Hilfsdienst e.V. hat das Jugendzentrum von der Stadt übernommen und trotz der nötigen Sanierungsmaßnahmen den Betrieb schon aufgenommen. Die Eigentümerin des Gebäudes SAGA, der Malteser Hilfsdienst e.V. und die Verwaltung wollen bis Ende März die nötigen Instandhaltungs- und Reinigungsmaßnamen abgeschlossen haben. Darüber hinaus sollen umfangreiche Dekorationsarbeiten und Umbauten im Sanitärbereich vorgenommen werden, für die dem Jugendhilfeausschuss vorläufige Kalkulation vorgelegt wurde.

Quast weiter: „In dem Gebäude hat sich über die Jahre ein erheblicher Investitionsbedarf angestaut, den der neue Träger zunächst beseitigen möchte, bevor er richtig in die Arbeit einsteigt. Wir werden prüfen, in welcher Höhe wir auch die Sanierung der Toilettenanlagen finanzieren können. Zunächst einmal sind wir froh, dass der vordere offene Bereich des Hauses mit Tresen und Küche in Angriff genommen werden kann.“

Donnerstag, 29. August 2013

Mädchentreff Steilshoop bald unter neuer Trägerschaft

Steilshoop behält wichtige Einrichtung der Jugendarbeit im Stadtteil

Der Jugendhilfeausschuss Wandsbek hat auf seiner August-Sitzung beschlossen, dass für den Mädchentreff Steilshoop ein neuer Träger gesucht werden soll und die Einrichtung aus der kommunalen Trägerschaft entlassen werden soll. Noch in diesem Jahr soll der neue Träger den Mädchentreff übernehmen sich mit seinem Angebot ausschließlich an Mädchen und junge Frauen von 9-18 Jahren aus Steilshoop richten. Dazu Anja Quast, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek: „Gerade in Steilshoop mit dem im Vergleich zum restlichen Bezirk hohen Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist es von großer Bedeutung, ein spezielles Angebot für Mädchen und junge Frauen vorzuhalten.“

Der Jugendhilfeausschuss hat einer umfassenden Ausschreibung des Bezirksamtes zugestimmt, mit der ein neuer Träger gefunden werden soll. Die Ausschreibungsfrist endet am 30. September 2013. Ein wichtiger Schwerpunkt des Konzeptes soll es sein, durch die bewusste Förderung von den Mädchen und jungen Frauen deren Chancen zu verbessern und auch denjenigen ein Angebot zu machen, denen es aufgrund ihres Umfeldes untersagt ist, gemischtgeschlechtliche Angebote der Jugendhilfe wahrzunehmen.

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