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Jugend

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Montag, 08. April 2019

Bezirksversammlung bringt Jugendbeirat auf den Weg

Das Thema der verbesserten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird schon seit längerer Zeit intensiv in den Gremien der Bezirksversammlung Wandsbek diskutiert. Nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition soll gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode ein Jugendbeirat eingerichtet werden.

Dazu Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Das ist ein wichtiger Schritt, um Kindern und Jugendlichen ein Forum zur Beteiligung an der Bezirkspolitik zu bieten, schließlich zeigen sie uns jeden Freitag mit den Demos „Friday for Future“, das sie sich für die Gestaltung ihrer Zukunft interessieren. Mit einem Jugendbeirat werden wir diesem Interesse hier im Bezirk gerecht.“

Oliver Döscher, Sprecher für Jugendhilfe der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: „Die Jugendlichen müssen noch viel länger mit den Entscheidungen leben, die wir heute treffen, daher wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich aktiv an der Politik im Bezirk Wandsbek zu beteiligen, um sich Gehör zu verschaffen.“

Bevor der Jugendbeirat tätig werden kann, müssen noch rechtliche Fragen zur Einrichtung, Regeln für die Zusammensetzung und weitere Detailfragen geklärt werden, dass soll die neue Bezirksversammlung nach der Wahl in Angriff nehmen.

Mithilfe einer Anhörung im Jugendhilfeausschuss soll eine Liste der Jugendeinrichtungen, -verbände und -institutionen und Schülerräte erstellt werden, weiterhin soll die Verwaltung prüfen, welche Möglichkeiten einer Kinder- und Jugendbeteiligung es gibt und schließlich sollen 15.000 Euro für diese Vorarbeiten zu einem Jugendbeirat von der Bezirksversammlung aus dem Förderfonds bereitgestellt werden.

Buttler und Döscher sind sich einig: „Mit diesen Vorarbeiten können wir in der neu gewählten Bezirksversammlung rasch einen Jugendbeirat einsetzen und so für die Jugendlichen in Wandsbek vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung und Mitsprache schaffen.“

Freitag, 07. April 2017

Rot-grün setzt sich für Teilhabe von Jugendlichen an der Bezirkspolitik ein

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass auch in diesem Jahr das Planspiel „Jugend im Parlament“ durchgeführt wird. Patrick Martens, Mitglied der SPD-Fraktion in Wandsbek: „Wir möchten sicherstellen, dass möglichst viele junge Menschen in Wandsbek die Gelegenheit bekommen, die Abläufe in der Bezirkspolitik anhand dieses Planspiels kennenlernen. Das schafft Verständnis für und gewährleistet Teilhabe an unserer Demokratie.“

Oliver Döscher, Fachsprecher Jugendhilfe der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele SchülerInnen dieses Angebot wahrnehmen, ihre Ideen und Anregungen einbringen und dabei hautnah miterleben können, wie die Arbeit der BezirkspolitikerInnen aussieht.“

In den vorausgegangenen Jahren wurden Jugendlichen mehrfach die Gelegenheit geboten, die demokratischen und parlamentarischen Abläufe durch die Veranstaltung „Jugend im Parlament“ kennenzulernen. Jetzt sollen in der Sitzung des Hauptausschusses am 8. Mai mögliche Konzepte vorgestellt werden und dann für die Juni-Sitzung der Bezirksversammlung ein Konzept für die Durchführung von „Jugend im Parlament“ noch in diesem Jahr beschlossen werden.

Dienstag, 13. September 2016

Jugendzentrum Jenfeld bleibt bestehen

Das Hamburg-Journal des NDR-Fernsehens berichtete gestern über eine angebliche Schließung des Jugendzentrums Jenfeld, diese Berichterstattung ist unzutreffend. Marc Buttler, Fachsprecher für Jugendhilfe der SPD-Fraktion Wandsbek: „Dem Geschäftsführer des Trägers selbst, der Wandsbeker Verwaltung und dem Jugendhilfeausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung sind solche Pläne nicht bekannt. Der laufende Betrieb des Jugendzentrums Jenfeld ist durch bezirkliche Mittel ausfinanziert und weiterhin gesichert.“

Oliver Döscher, Sprecher für Jugendhilfe der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die Mitarbeiter des
Jugendzentrums Jenfeld leisten eine wichtige Arbeit. Viele jugendlichen Flüchtlinge können hier relativ normal ihre Freizeit gestalten. Für den Bezirk Wandsbek gibt es keinen Anlass, die Einrichtung zu schließen.“

Zutreffend wurde in dem Beitrag berichtet, dass die Finanzbehörde einen Haushaltsbeschluss der Bürgerschaft (Drs. 21/3692) noch nicht umgesetzt hat. Hier geht es um die Finanzierung von Mehrausgaben, die für die Betreuung von Flüchtlingen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit entstehen. Marc Buttler weiter: „Für diese noch ausstehenden Mittel hat die Verwaltung aber bereits eine Zwischenfinanzierung für den Träger des Jugendzentrums sichergestellt.“

Donnerstag, 15. Oktober 2015

35.000 € für Instandsetzung der Jugendfreizeitlobby Eilbek

Der neue Träger der Jugendfreizeitlobby in Eilbek „Voll in Bewegung e.V.“ bekommt aus dem Förderfonds Bezirke bis zu 35.000 € für die Instandsetzung der Räume. Der Jugendhilfeausschuss und der Ausschuss für Finanzen und Kultur in Wandsbek befürworten das Projekt und haben es der Bezirksversammlung für die heutige Sitzung zum Beschluss vorgelegt. Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesem Geld können die Räume so gestaltet werden, dass das Konzept des Trägers umgesetzt werden kann, wir freuen uns, dass die Jugendfreizeitlobby Eilbek damit wieder ihre Arbeit für die Kinder und Jugendlichen aufnehmen kann.“

Ortwin Schuchardt, Fachsprecher Finanzen und Kultur der SPD-Fraktion ergänzt: „Der Träger hat uns eine Liste der erforderlichen Maßnahmen vorgelegt und nachdem wir die beantragten Kosten geprüft haben, haben wir uns entschieden, der Bezirksversammlung zu empfehlen, das Geld zu bewilligen.“

Bis zum 20. Januar diesen Jahres wurde die Jugendfreizeitlobby Eilbek von der Pestalozzi-Stiftung betrieben. Der Jugendhilfeausschuss Wandsbek hat am 20. Mai entschieden, dass „Voll in Bewegung e.V.“ die Leitung der Einrichtung übernehmen soll. Im dem vom Träger vorgelegten Konzept war vorgesehen, dass der Hauptraum multifunktional genutzt werden soll, um auch Angebote wie Tischtennis oder Tanz durchführen zu können. Dadurch die Änderung der Raumnutzung würden die veranschlagten Umbaukosten entstehen, der Jugendhilfeausschuss hat im September befürwortet, dass das Konzept der Jugendfreizeitlobby in dieser Weise geändert wird.

Oliver Döscher, jugendpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion ergänzt: „Mit dem neuen Konzept für die Jugendfreizeitlobby in Eilbek gewinnt der Bezirk eine neue Facette in der Jugendarbeit hinzu und für den Stadtteil ist es ein gutes Signal, dass die Einrichtung bestehen bleibt. Es ist außerdem eine gute Nachricht für die Eilbeker Jugendlichen, die sich seit Januar aktiv für den Erhalt ihrer Jugendeinrichtung eingesetzt haben.“

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