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Jugend

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Freitag, 07. April 2017

Rot-grün setzt sich für Teilhabe von Jugendlichen an der Bezirkspolitik ein

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass auch in diesem Jahr das Planspiel „Jugend im Parlament“ durchgeführt wird. Patrick Martens, Mitglied der SPD-Fraktion in Wandsbek: „Wir möchten sicherstellen, dass möglichst viele junge Menschen in Wandsbek die Gelegenheit bekommen, die Abläufe in der Bezirkspolitik anhand dieses Planspiels kennenlernen. Das schafft Verständnis für und gewährleistet Teilhabe an unserer Demokratie.“

Oliver Döscher, Fachsprecher Jugendhilfe der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele SchülerInnen dieses Angebot wahrnehmen, ihre Ideen und Anregungen einbringen und dabei hautnah miterleben können, wie die Arbeit der BezirkspolitikerInnen aussieht.“

In den vorausgegangenen Jahren wurden Jugendlichen mehrfach die Gelegenheit geboten, die demokratischen und parlamentarischen Abläufe durch die Veranstaltung „Jugend im Parlament“ kennenzulernen. Jetzt sollen in der Sitzung des Hauptausschusses am 8. Mai mögliche Konzepte vorgestellt werden und dann für die Juni-Sitzung der Bezirksversammlung ein Konzept für die Durchführung von „Jugend im Parlament“ noch in diesem Jahr beschlossen werden.

Dienstag, 13. September 2016

Jugendzentrum Jenfeld bleibt bestehen

Das Hamburg-Journal des NDR-Fernsehens berichtete gestern über eine angebliche Schließung des Jugendzentrums Jenfeld, diese Berichterstattung ist unzutreffend. Marc Buttler, Fachsprecher für Jugendhilfe der SPD-Fraktion Wandsbek: „Dem Geschäftsführer des Trägers selbst, der Wandsbeker Verwaltung und dem Jugendhilfeausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung sind solche Pläne nicht bekannt. Der laufende Betrieb des Jugendzentrums Jenfeld ist durch bezirkliche Mittel ausfinanziert und weiterhin gesichert.“

Oliver Döscher, Sprecher für Jugendhilfe der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die Mitarbeiter des
Jugendzentrums Jenfeld leisten eine wichtige Arbeit. Viele jugendlichen Flüchtlinge können hier relativ normal ihre Freizeit gestalten. Für den Bezirk Wandsbek gibt es keinen Anlass, die Einrichtung zu schließen.“

Zutreffend wurde in dem Beitrag berichtet, dass die Finanzbehörde einen Haushaltsbeschluss der Bürgerschaft (Drs. 21/3692) noch nicht umgesetzt hat. Hier geht es um die Finanzierung von Mehrausgaben, die für die Betreuung von Flüchtlingen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit entstehen. Marc Buttler weiter: „Für diese noch ausstehenden Mittel hat die Verwaltung aber bereits eine Zwischenfinanzierung für den Träger des Jugendzentrums sichergestellt.“

Donnerstag, 15. Oktober 2015

35.000 € für Instandsetzung der Jugendfreizeitlobby Eilbek

Der neue Träger der Jugendfreizeitlobby in Eilbek „Voll in Bewegung e.V.“ bekommt aus dem Förderfonds Bezirke bis zu 35.000 € für die Instandsetzung der Räume. Der Jugendhilfeausschuss und der Ausschuss für Finanzen und Kultur in Wandsbek befürworten das Projekt und haben es der Bezirksversammlung für die heutige Sitzung zum Beschluss vorgelegt. Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesem Geld können die Räume so gestaltet werden, dass das Konzept des Trägers umgesetzt werden kann, wir freuen uns, dass die Jugendfreizeitlobby Eilbek damit wieder ihre Arbeit für die Kinder und Jugendlichen aufnehmen kann.“

Ortwin Schuchardt, Fachsprecher Finanzen und Kultur der SPD-Fraktion ergänzt: „Der Träger hat uns eine Liste der erforderlichen Maßnahmen vorgelegt und nachdem wir die beantragten Kosten geprüft haben, haben wir uns entschieden, der Bezirksversammlung zu empfehlen, das Geld zu bewilligen.“

Bis zum 20. Januar diesen Jahres wurde die Jugendfreizeitlobby Eilbek von der Pestalozzi-Stiftung betrieben. Der Jugendhilfeausschuss Wandsbek hat am 20. Mai entschieden, dass „Voll in Bewegung e.V.“ die Leitung der Einrichtung übernehmen soll. Im dem vom Träger vorgelegten Konzept war vorgesehen, dass der Hauptraum multifunktional genutzt werden soll, um auch Angebote wie Tischtennis oder Tanz durchführen zu können. Dadurch die Änderung der Raumnutzung würden die veranschlagten Umbaukosten entstehen, der Jugendhilfeausschuss hat im September befürwortet, dass das Konzept der Jugendfreizeitlobby in dieser Weise geändert wird.

Oliver Döscher, jugendpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion ergänzt: „Mit dem neuen Konzept für die Jugendfreizeitlobby in Eilbek gewinnt der Bezirk eine neue Facette in der Jugendarbeit hinzu und für den Stadtteil ist es ein gutes Signal, dass die Einrichtung bestehen bleibt. Es ist außerdem eine gute Nachricht für die Eilbeker Jugendlichen, die sich seit Januar aktiv für den Erhalt ihrer Jugendeinrichtung eingesetzt haben.“

Montag, 19. Januar 2015

Finanzierung für Teeny Club Sasel nicht gesichert

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition wehrt sich gegen die Anschuldigungen der örtlichen CDU-Abgeordneten, sie hätte das Projekt Jugendclub Sasel fallen gelassen, obwohl das Geld für den Club vorhanden sei. Dieses entspricht nicht der Wahrheit und würde auch inhaltlich dem widersprechen, wofür die Koalition die ganzen letzten Jahre gekämpft hat.

Richtig ist, dass es in Sasel nach wie vor keine staatlich geförderte Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit gibt. Da der Wandsbeker Jugendhilfeausschuss das Ziel hat, flächendeckend im gesamten Bezirk Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorzuhalten, ist im Stadtteil Sasel objektiv der Bedarf für eine solche Einrichtung vorhanden. Das hat die Wandsbeker SPD immer so vertreten und deshalb schon vor Jahren angeregt, Mittel aus allen Bereichen des Bezirkshaushaltes zugunsten des Betriebes eines solchen Jugendclubs in Sasel umzuschichten. Insgesamt wurden mit Zustimmung aller Fraktionen für den Betrieb eines solchen Clubs 280.000€ über vier Jahre zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wurden Bezirksmittel für den Bau bzw. die Herrichtung von Räumlichkeiten in Höhe von rund 300.000,- Euro bereit gestellt und ein Träger für den Teeny Club ausgewählt. Allein die Suche nach passenden Räumlichkeiten war bisher nicht erfolgreich.

In der Zwischenzeit sind durch Sparvorgaben des Senates die Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) gekürzt worden. Zwar konnten die bestehenden Einrichtungen alle weiter bestehen bleiben, die Betriebsmittel allerdings, die für den bislang nicht verwirklichten Jugendclub in Sasel reserviert waren, werden dafür gebraucht die Finanzierung der vorhandenen Einrichtungen sicher zu stellen. Das heißt, der Jugendclub Sasel kann zum jetzigen Zeitpunkt nur verwirklicht werden, wenn an anderer Stelle eine Einrichtung ihr Angebot kürzt oder geschlossen wird. Das ist allen Mitgliedern des Wandsbeker Jugendhilfeausschusses klar.

„Vor diesem Hintergrund ist es nicht ehrlich, wenn die CDU jetzt aus dem Konsens ausschert und für sich reklamiert, für die zeitnahe Einrichtung des Jugendclubs in Sasel zu sein – zum einen ist nach wie vor kein Raum für den Jugendclub gefunden und zum anderen kann der Teeny Club Sasel nur durch Kürzungen an anderen Orten in Wandsbek verwirklicht werden. Hierzu haben wir allerdings auch von der CDU noch keinen Vorschlag gehört“, sagen die beiden Wandsbeker Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen Anja Quast und Dennis Paustian-Döscher.

Hinzu kommt, dass es intensive Bemühungen darum gibt, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendeinrichtungen die Mittel für die Tarifsteigerungen zusätzlich zu den bislang für die Jugendhilfe bereit gestellten Mittel vom Senat einzuwerben. Hier gäbe es erheblichen Erklärungsbedarf, wenn zwar Geld für eine ganz neue Einrichtung im Bezirk vorhanden wäre, andererseits jedoch Mittel für den Ausgleich der Tariferhöhungen verlangt würden, weil der Haushalt sonst nicht auskömmlich ist.

„In der derzeitigen Situation wäre es unverantwortlich, das Projekt Teeny Club Sasel an den Start zu bringen. Wir würden den Fortbestand bestehender Einrichtungen in Wandsbek gefährden und damit unserer Verantwortung einer nachhaltigen Jugendhilfeplanung für den Bezirk nicht gerecht. Das aktuelle Verhalten der CDU, bei dem sie die sofortige Verwirklichung des Teeny Clubs fordert, kann angesichts der finanziellen Lage des Jugendhilfehaushaltes nur als Wahlkampftaktik verstanden werden“, ergänzen Anja Quast und Paustian-Döscher.

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