Unsere Themen

Bürgerbeteiligung

Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Bürgerbeteiligung”. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Stöbern und Informieren.

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buero@spdfraktion-wandsbek.de

Freitag, 17. August 2018

„Bleiben wir im Gespräch“ am 30. August in den Walddörfern

Die Veranstaltungsreihe der Bezirksfraktion geht weiter: Am 30. August freuen sich die Fraktionsvorsitzende Anja Quast und Dr. Andreas Dressel, der Senator für Finanzen und Bezirke auf Ihre Themen und Anliegen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im „Goldenen Tapir“, Bergstedter Markt 1.

Montag, 11. Juni 2018

„Bleiben wir im Gespräch“ am 4. Juli um 19 Uhr

Unter dem Motto „Bleiben wir im Gespräch“ lädt die SPD-Bezirksfraktion am 4. Juli um 19 Uhr zu einer Veranstaltung in das Kulturschloss Wandsbek ein.

 

Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen und Bezirke, und Anja Quast, die Fraktionsvorsitzende, freuen sich auf viele Fragen, Themen und Anregungen aus dem Publikum.

Freitag, 27. April 2018

Mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit rund um den U-Bahnhof Farmsen

Die Verkehrssicherheit und Übersichtlichkeit rund um den U-Bahnhof Farmsen sind Themen, die die Wandsbeker Bezirkspolitik bereits seit geraumer Zeit beschäftigen – nun tut sich endlich etwas. Wie im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung mitgeteilt wurde, werden die Planungen für eine Umgestaltung des Bereichs in Kürze beginnen. SPD und Grüne, die das Thema bereits 2014 aufgegriffen und eine Neuplanung angeregt hatten, freuen sich.

„Es ist an der Zeit, dass sich in Farmsen etwas tut. Dort kommt es viel zu oft zu Verkehrsunfällen und gefährlichen Situationen, das direkte Bahnhofsumfeld ist für alle Verkehrsteilnehmer viel zu unübersichtlich“, so Lars Kocherscheid-Dahm, verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion. Der Bereich rund um den U-Bahnhof Farmsen soll im Zuge der Umsetzung von Maßnahmen zur Busbeschleunigung ohnehin „angefasst“ werden, dieses soll mit einer deutlichen Verbesserung verknüpft werden. „Davon profitieren alle, die hier täglich als Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer oder Nutzer von Bus und Bahn entlangkommen.“

Joachim Nack, Fachsprecher für Verkehr der GRÜNEN-Fraktion: „Der Bereich um den U-Bahnhof Farmsen ist einer der am stärksten frequentierten Straßenabschnitte im Bezirk Wandsbek. Für eine klare Neuordnung und mehr Übersichtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmer setzt sich die Bezirksversammlung Wandsbek schon seit vielen Jahren ein. Es ist erfreulich, dass die Planungen jetzt beginnen können.“

Schon 2014 hatte sich die rot-grüne Koalition mit einem Antrag dafür eingesetzt, dass der Bereich um den Farmsener Bahnhof durch eine klarere Ordnung der Flächen übersichtlicher und vor allem auch sicherer für die Nutzerinnen und Nutzer wird. Dazu sollte unter anderem der Straßenquerschnitt der August-Krogmann-Straße zwischen Berner Heerweg und Am Luisenhof neugestaltet werden, Radfahrstreifen auf der Straße eingeführt werden und die Situation an den Bushaltestellen so verändert werden, dass die Fahrgäste sicherer ein- und aussteigen und warten können.

Kocherscheid-Dahm und Nack sind sich einig: „Von zentraler Bedeutung ist für uns dabei, dass von Anfang an die Bürgerinnen und Bürger an den Planungen beteiligt werden, um deren tägliche Erfahrungen vor Ort mit einzubeziehen. Wir begrüßen es sehr, dass die Planungen für diese für Farmsen und den Bezirk wichtige Umbaumaßnahme jetzt endlich beginnen sollen.“

Freitag, 23. März 2018

Neues Quartier am Rehagen: Konsens zwischen Bürgerinitiative, Stadt und Politik

Integration durch eine gute soziale Mischung

Am Rehagen in Hummelsbüttel entsteht zurzeit ein gemischtes Wohnquartier, das sowohl der Unterbringung von Geflüchteten mit guter Bleibeperspektive im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung (örU) dient und zu einem großen Anteil auch dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum für alle Wohnungsuchenden in Hamburg bietet. Die rot-grüne Koalition in Wandsbek hat in langen Verhandlungen auf der Basis der Einigung mit der hamburgweiten Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“ mit der Initiative „Hummelsbüttel für gute Integration“ eine Einigung erzielt, die vor allem auf die soziale Mischung im neuen Quartier abzielt.

Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir sind sehr froh, dass wir einen gemeinsam getragenen Plan mit der Bürgerinitiative und der Stadt für die weitere Entwicklung des neuen Wohnquartiers am Rehagen erarbeiten konnten. Diese Einigung ist eine ganz wichtige Voraussetzung, damit das Quartier gelingt. Alle Beteiligten ziehen jetzt an einem Strang, auch diejenigen Anwohnerinnen und Anwohner, die Vorbehalte hatten und sich mit großem Einsatz für eine soziale Struktur der zukünftigen Bewohnerschaft eingesetzt haben, die die bestmögliche Integration der Flüchtlinge im Stadtteil ermöglicht. Der zukünftige Quartiersbeirat wird auf Grundlage dieses Konsenses die Entwicklung konstruktiv begleiten können. Als SPD war uns besonders wichtig, dass wir einen guten Ausgleich finden zwischen den Anliegen der Bürger vor Ort und den wichtigen Zielen, die Geflüchteten in einem möglichst integrationsfreundlichen Umfeld unterzubringen und für die Bleibeberechtigten genauso wie für alle Mietinteressenten in Hamburg dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“

Oliver Schweim, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion: „In Summe sehen wir GRÜNE hier eine Einigung, die dazu beiträgt, weitere Konflikte im Stadtteil zu reduzieren und einen Konsens zwischen den verschiedenen Interessen herzustellen. Dennoch haben wir GRÜNE große Bauchschmerzen mit der von der Initiative eingeforderten Berichtspflicht. Diese ist in Bezug auf die informationelle Selbst¬bestimmung der dort lebenden Menschen grenzwertig. Keiner von uns würde es begrüßen, wenn vergleichbare Daten über sein Quartier erhoben und veröffentlicht werden. Es muss daher in der Praxis genau betrachtet werden, dass durch die Daten kein Rückschluss auf die einzelnen Personen erfolgen kann. 2015 mussten wir schnell handeln und uns nach Flächen umsehen, die stadteigen und schnell verfügbar sind. Die Fläche am Rehagen erfüllte diese Kriterien. Wir haben dieser Fläche aufgrund der Abwägung unter sozialen Aspekten zugestimmt. Mit der jetzigen Vereinbarung möchten wir ein Quartier entwickeln, das durch eine optimale Durchmischung die Integration von Geflüchteten vorbildlich meistern kann.“

Hintergrund:
Am Rehagen werden 364 Wohnungen entstehen, von denen ein Teil (bis zu 360 Plätze) für die öffentliche Unterbringung bereitgestellt wird. Bis Ende 2019 erfolgt eine Reduzierung auf 300 Plätze. Nach etwa 15 Jahren werden alle Wohnungen zu regulärem Wohnraum. Wesentliche Leitbilder für die Realisierung des neuen Wohnquartiers sind eine soziale Durchmischung unter Berücksichtigung stabiler Quartiersverhältnisse und der hohe Anteil familiengerechten Wohnraums. Hinzu kommen umfangreiche Maßnahmen zur Stärkung der sozialen Infrastruktur, die auch dem benachbarten Quartier am Tegelsbarg zugutekommen.
Das Petitum des Antrags entspricht der Einigung zwischen der Bürgerinitiative „Hummelsbüttel für gute Integration“, der rot-grünen Koalition auf Landes- und Bezirksebene, dem Bezirksamt Wandsbek, der SAGA als Bauherrin und Eigentümerin und Fördern und Wohnen (f & w) als Betreiberin der örU zur Belegung der Wohnungen im neu entstehenden Quartier am Rehagen. Der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) hat die reduzierten Platzzahlen für die Unterbringung von Geflüchteten zugesagt.

Ein entsprechender Antrag (DRS 20-5677) ist zur Bezirksversammlung am 22. März zur Debatte angemeldet.

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