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Donnerstag, 12. April 2012

Wohnbebauung auf dem Concordia-Sportplatz in Marienthal: Einigung mit Bürgerinitiative

Die Wandsbeker Koalition aus SPD und GAL hat vor Ostern mit der örtlichen Bürgerinitiative eine Einigung über die Bebauung des ehemaligen Concordia-Stadions in der Oktaviostraße erzielt.

Es sollen 24 Wohneinheiten in acht Gebäuden entstehen. Eine hintere Bebauung entfällt, da ungefähr die Hälfte des Gesamtgeländes als Ausgleichsfläche dienen soll. Sie wird zukünftig zum angrenzenden Gehölz gehören und entsprechend aufgewaldet. Die Gebäude werden aus Erdgeschoss, 1. Stockwerk und einem Dach- oder Staffelgeschoss bestehen.

SPD und GAL wollen diese Rahmenbedingungen am 17. April im Wandsbeker Planungsausschuss beschließen. Sie sollen Grundlage für die Konzeptausschreibung und das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren sein.

Rainer Schünemann, Fachsprecher für Stadtplanung der SPD-Fraktion, meinte nach den Gesprächen: „Das ist ein sehr gutes Ergebnis für alle Seiten. Wir konnten auf Bezirksebene den Konflikt auflösen, der nach der alten Methode zu einem Stillstand des Verfahrens über zweieinhalb Jahre geführt hatte. Nicht gegen, sondern im Einvernehmen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern wird es jetzt zeitnah mit der Ausschreibung der städtischen Fläche losgehen.  Die Bebauung wird sich städtebaulich in die historisch gewachsene und baurechtlich geschützte Einzelhausstruktur des Quartiers einfügen. Im Rahmen unserer Anstrengungen für mehr Wohnraum werden dabei jedoch 50% mehr Wohnungen zugelassen, als es in den angrenzenden Bebauungsplänen festgesetzt ist.“

Auch die GAL hält die Lösung für gelungen. Deren Fraktionsvorsitzende Susanne Zechendorf sagte dazu: „Mit Größen von Hintergärten, die bei der Entwicklung städtischer Flächen nicht zeitgemäß sind, und einem Verzicht auf hintere Bebauung hätten wir uns schwer getan. Aber durch die straßenbegleitend höhere Anzahl von Wohneinheiten und die Vergrößerung des Gehölzes gibt es jetzt einen echten Mehrwert für die Allgemeinheit.“

Zum Umgang mit den Anwohnern sagte Schünemann: „Wir sind den Mitgliedern der Bürgerinitiative auf Augenhöhe begegnet und haben uns mit ihrer Argumentation ernsthaft auseinandergesetzt. Auch wenn wir sie mit unseren Vorstellungen konfrontiert haben, führte so das konstruktive Klima der Gespräche zu einem gemeinsam getragenen Ergebnis. “

Hintergrund

Im Oktober 2009 befasste sich der Planungsausschuss in Wandsbek zum ersten Mal mit einer Vorlage mit Rahmenbedingungen für eine Wohnbebauung auf der städtischen Fläche des ehemaligen Concordia-Stadions an der Oktaviostraße. Nur drei Wochen später wurde diese Vorlage mit nur geringfügigen Änderungen gegen die Stimmen von SPD und bei Enthaltung der GAL beschlossen, die Ausschreibung durch die Finanzbehörde sollte beginnen.

Als Folge gab es massive Proteste der Anwohner, die an der Stelle eine erhebliche Schädigung der städtebaulichen Struktur und der angrenzenden Gehölzbereiche befürchteten, sowie fehlende Bürgerbeteiligung und Transparenz im Verfahren kritisierten.

Dienstag, 03. April 2012

Neue Wohnungen für den Bezirk Wandsbek

Wandsbeker Wohnungsbauprogramm greift

Eckerkoppel, Ritterstraße, Hammer Straße, Lengerckestieg – diese Wohnungsbauprojekte aus dem Wandsbeker Wohnungsbauprogramm sind nur einige Beispiele dafür, wie gemeinsam mit Bauträgern zeitnah eine relativ hohe Anzahl an Wohneinheiten auf den Weg gebracht werden kann.Außerdem wurden Ende März drei neue Bebauungsplanverfahren begonnen und mehrere Veranstaltungen für die Bürgerbeteiligung im Vorwege eines weiteren Planverfahrens beschlossen. Bei diesen Vorhaben am Bramfelder Dorfplatz, Bramfelder Dorfgraben, in der Marienthaler Rauchstraße und am Bredenbekkamp in Wohldorf-Ohlstedt geht es um weitere 260 Wohneinheiten.

Bei der Bearbeitung dieser Projekte wurde schnell klar, wie zögerlich und zurückhaltend bisher damit umgegangen wurde, hier etwas voranzubringen. Doch jetzt ist deutlich zu merken: die meisten Menschen haben begriffen, dass der Wohnungsbau dringend voran kommen muss,die Verwaltung genauso wie die Wohnungsgesellschaften und Projektentwickler. Und auch Anwohnerinnen und Anwohner lassen sich eher überzeugen, dass es wichtig ist, wenn Wohnraum entsteht – möglicherweise auch in ihrem Umfeld. Rainer Schünemann, stadtplanungspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek: „Die Aufgabe der Politik im Bezirk ist es dabei vor allem, neue Projekte anzuschieben, dabei das richtige Augenmaß zu behalten und für Bürgerbeteiligung und Transparenz zu sorgen.“

Die Gestaltungsräume in der Kommunalpolitik sind dabei größer, als man vielleicht denken mag. Die Investoren sind natürlich dankbar, dass sie jetzt endlich offene Türen einlaufen und “ein neuer Wind weht”. Dafür wird ihnen im Interesse der Wohnquartiere teilweise aber auch viel abverlangt. Sei es der Anteil an sozialem Wohnungsbau, eine energieeffiziente Bauweise, altengerechtes Wohnen oder Raumaufteilungen, die besonders für junge Familien geeignet sind.

Schünemann weiter: „Wenn wir damit erreichen, dass es für Durchschnitts- und Geringverdiener in unserer Stadt wieder erschwinglich ist, Wohnraum zu finden, sind wir auch bereit, ein Geschoss mehr zu genehmigen, als es im Bestand vorhanden ist. Das muss behutsam geschehen und sich in das städtebauliche Umfeld einfügen. Bei zukunftsgerichteter Betrachtung sollten wir uns eher an einem Mehr als an einem Weniger orientieren.“

Ein weiterer Aspekt muss in einer Großstadt immer die effiziente Nutzung des Raumes sein. Das bedeutet, dass vor allem Flächen gesucht werden, die eine innerstädtische Nachverdichtung ermöglichen als dass grüne Außenflächen an den Stadträndern aufgegeben werden und dass eine gute verkehrliche Anbindung wichtig ist. Und zwar insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um den Individualverkehr nicht noch mehr zu belasten.

Mit 1.246 genehmigten Wohneinheiten lag Wandsbek in 2011 immerhin 13 % über den Vorgaben nach dem “Vertrag für Hamburg”. Auch die ersten Monatszahlen in 2012 lassen hochgerechnet erwarten, dass der Bezirk Wandsbek gemessen an seinem Anteil neuen Wohnraums weiterhin der wichtigste Partner des Senats im Einsatz für mehr Wohnungen und für eine Begrenzung der Mietsteigerungen ist.

Freitag, 24. Februar 2012

Für ein attraktives Quartier: Tempo 30 für die Jenfelder Au

Das Wohngebiet Jenfelder Au soll sich nach seiner Fertigstellung dadurch auszeichnen, dass es hohe Standards im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit, die Familienfreundlichkeit und die Lebensqualität erfüllt. Deshalb setzt sich die Wandsbeker SPD-Fraktion auch weiter dafür ein, dass im gesamten Gebiet künftig Tempo 30 gilt. Diese Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit und eine Vermeidung von Durchgangsverkehr ist in den Augen der Sozialdemokraten ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts der Jenfelder Au.

Sebastian Hahn, SPD-Bezirksabgeordneter aus Jenfeld „Mit einer Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h in der gesamten Jenfelder Au gehen wir von Anfang an einen wichtigen Schritt. Wir unterstützen dabei die Punkte, die in unseren Augen dieses Projekt am besten beschreiben: Familienfreundlichkeit, Umweltfreundlichkeit und hohe Lebensqualität.“

Auch in dem Wissen, dass es sich bei der Kellogg-Wilson-Straße um eine für den Busverkehr vorgesehene Straße handelt, hält die SPD-Bezirksfraktion es für richtig und wichtig, dass diese Straße von Beginn an also 30 km/h-Bereich ausgewiesen wird. Dazu Lars Kocherscheid-Dahm, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion: „Mit der Ausnahme von der in Hamburg bestehenden „Regel“, dass sich Busverkehr und Tempo-30-Zonen ausschließen, kann hier ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet werden, dass das Quartier Jenfelder Au noch attraktiver für seine zukünftigen Bewohner wird.“

Mit der Jenfelder Au soll ein grünes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden und dazu gehört auch eine geringe Verkehrsbelastung. Sebastian Hahn weiter: „Ohne die Begrenzung auf 30 km/h wird entsteht hier eine beliebte Abkürzung für Autofahrer oder sogar LKW, die bequem von Rahlstedt nach Billstedt, oder von Tonndorf zur Autobahn möchten. Wir möchten verhindern, dass hier unnötig viel Verkehr durch ein Wohngebiet gelenkt wird.“

Donnerstag, 26. Januar 2012

Rot-Grün spricht sich für einen Runden Tisch aus

Sicherungsverwahrte in Jenfeld: Sorgen der Anwohner ernst nehmen

Die rot-grüne Koalition in Wandsbek setzt sich dafür ein, dass in Jenfeld im Zusammenhang mit der übergangsweisen Unterbringung der ehemals Sicherungsverwahrten in einem ehe-maligen Seniorenwohnheim ein Runder Tisch eingerichtet wird. Dazu sollen Vertreter der Anwohnerinnen und Anwohner, der Bezirkspolitik und der Fachbehörden eingeladen werden, die Moderation sollte extern erfolgen. Dazu Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion: „Wir unterstützen die Ansicht der Bischöfin Kirsten Fehrs, dass jeder der Beteiligten in seiner Rolle zur Beruhigung der Situation beitragen kann, wenn alle offen und sachlich aufeinander zugehen.“

Der Runde Tisch soll das Gremium sein, das gemeinsam mit den Anwohnern die Durchführung der Unterbringung begleitet. Er soll dazu dienen, einen Austausch von Informationen zwischen den Beteiligten zu gewährleisten, Hintergründe der Unterbringungsmaßnahme darzulegen und die Sorgen und Ängste der Anwohner aufzunehmen. Dadurch sollen die Umstände der Umsetzung des Konzeptes am Elfsaal gemeinsam verbessert werden.

Weiterhin setzt sich die rot-grüne Koalition dafür ein,

• dass die Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern verstärkt wird,
• dass sichergestellt wird, dass tatsächlich alle Haushalte im Umkreis der Einrichtung die angekündigten Hauswurfsendungen zeitnah erhalten,
• dass die Transparenz gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern noch weiter erhöht wird und diese auch über Veränderungen, beispielsweise anstehende Einzüge von ehemals Sicherungsverwahrten, informiert werden,
• das Angebot der evangelischen Kirche aufzugreifen und diese in die Gespräche mit den Anwohnern einzubinden,
• weiterhin unbedingt wie geplant daran festzuhalten, die Nutzung des Standortes am Elfsaal für die Unterbringung der ehemals Sicherungsverwahrten auf ein Jahr zu begrenzen,
• dass, sobald sich eine langfristige Lösung für eine Unterbringung an einem anderen Ort abzeichnet, die Anwohner informiert werden und die Nutzung am Elfsaal wenn möglich auch bereits früher beendet wird.

Die Fraktionsvorsitzenden von SPD- und GAL-Bezirksfraktion, Anja Quast und Susanne Zechendorf weiter: „Wir sprechen uns für ein möglichst baldiges Zustandekommen des Runden Tisches aus, damit alle Informationen ausgetauscht werden können und sachlich und offen an der Beruhigung der Situation vor Ort gearbeitet werden kann.“

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