Wandsbek Aktuell

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Mittwoch, 22. April 2020

Ein modernes Vereinshaus für den SC Eilbek

Bezirk stellt 120.000 Euro für die Planungen bereit!

Der Hauptausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat mit großer Mehrheit den Antrag von SPD und Grünen beschlossen, dass für den Neubau eines Vereinshauses beim SC Eilbek 120.000 Euro Planungsmittel aus dem Quartiersfonds bereitgestellt werden sollen. Cem Berk, Fachsprecher Haushalt und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Verein hat auch durch den 2018 fertig gestellten Kunstrasenplatz einen großen Zuwachs an Sportlerinnen und Sportlern erfahren. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass mit einem neuen Vereinshaus ein weiterer Schritt in Richtung Zukunftssicherheit gegangen wird. Für die gründliche Planung dieses Vorhabens stellen wir jetzt die erforderlichen Mittel in Höhe von 120.000 Euro bereit.“

 

Maryam Blumenthal, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Das Vereinshaus des SC Eilbek ist in die Jahre gekommen und entspricht schon seit Längerem weder den Anforderungen eines modernen Sportbetriebes noch dem eines attraktiven Treffpunktes für die Mitglieder. Mit dem Zuschuss der Bezirksversammlung soll es dem Verein möglich gemacht werden, mit der Planung für ein zukunftsfähiges Vereinshaus zu beginnen.“

 

Der SC Eilbek hat rund 800 Mitglieder und ist als Stadtteilverein in einem der am dichtesten besiedelten und beständig wachsenden Quartiere Hamburgs für die Eilbekerinnen und Eilbeker unverzichtbar. Mit dem 2018 fertiggestellten Kunstrasenplatz sind die Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler deutlich verbessert worden. Der Verein erfuhr dadurch eine deutliche Aufwertung, was sich nun in einem hohen Zuwachs an Mitgliedern widerspiegelt.

 

Auf der Sportanlage Fichtestraße stehen jedoch lediglich zwei Umkleidekabinen zur Verfügung. Der SC Eilbek hat seit Jahren einen großen Schwerpunkt im Mädchen- und Frauensport. Die Trennung der Räumlichkeiten nach Geschlecht führt beim Trainingsbetrieb immer wieder zu Engpässen. Hier besteht klarer Handlungsbedarf. Hinzu kommt, dass der Verein u. a. für die Sparten Gymnastik, Herzsport und Tischtennis dringend zusätzliche Bewegungsräume benötigt.

Das Vereinsleben findet in vielen Stadtteilvereinen auch neben dem Platz statt. Die Vereinsheime sind dabei häufig Treff- und Anlaufpunkt für viele Menschen. Es ist unbestritten, dass Vereinsheime einen sozialen Mehrwert für den Verein, den Stadtteil und damit allgemein für die Gesellschaft haben.

 

Das Vereinshaus vom SC Eilbek an der Fichtestraße steht dort seit 1976. Der Container wurde damals bereits gebraucht dem Verein zur Verfügung gestellt und weist mittlerweile erhebliche Mängel auf. Eine Sanierung des Containers ist nicht möglich. Für einen Neubau wird vorläufig von einer geschätzten Gesamtsumme von rund 3 Mio. Euro ausgegangen. Unter Federführung des Bezirksamts Wandsbek soll nach genauerer Kostenermittlung mit allen Beteiligten ein Finanzierungskonzept entwickeln werden.

 

Berk weiter: „Der Neubau des Vereinshauses bietet eine große Chance, etwas Modernes und Nachhaltiges für den gesamten Stadtteil zu entwickeln. Am Standort Fichtestraße soll ein Vereinshaus mit Umkleidekabinen, Sanitärräumen, Gastronomie, Geschäftsstelle, Lager und einem Multifunktionsraum entstehen. Mit den jetzt bereitgestellten Planungskosten soll sichergestellt werden, dass das Vereinshaus auf einer verlässlichen Grundlage entstehen kann.“

Mittwoch, 22. April 2020

Politik und Verwaltung in Wandsbek sind trotz Corona für Sie da

Trotz der starken Beschränkungen durch die Corona-bedingte Verordnung hat sich die Bezirkspolitik in Wandsbek dazu entschieden, größtmögliche Transparenz herzustellen und den statt der Bezirksversammlung tagenden Hauptausschuss über einen Livestream öffentlich zu machen. Der Hauptausschuss hat die erforderlichen Mittel für diese Technik bereitgestellt und die Bezirksverwaltung bereitet die Umsetzung für die Sitzung am 30. April vor.

Anja Quast, Vorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Zwar kann die Übertragung der Sitzung im Netz den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern nicht ersetzen, aber wenigstens können Interessierte sich davon überzeugen, dass wir auch während der Krise alle dringenden Themen mit Ernst und Sorgfalt behandeln. Durch großen persönlichen Einsatz stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes an den Hotlines und im Gesundheitsamt sicher, dass in diesen schwierigen Zeiten die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Fragen zum Umgang mit Corona beantwortet bekommen. Die Verwaltung macht einen super Job in dieser herausfordernden Zeit, dafür möchte ich mich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken.“

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, zu allen Tagesordnungspunkten bis einen Tag vor der Sitzung per Post (Geschäftsstelle der Bezirksversammlung, Schloßstraße 60, 22041 Hamburg) oder per Mail (bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de) Eingaben an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung zu adressieren, die in der Sitzung dann wie Wortbeiträge aus dem Publikum behandelt werden.

Katja Rosenbohm, GRÜNE Fraktion und Vizepräsidentin der Bezirksversammlung Wandsbek: „Die GRÜNE Fraktion in Wandsbek begrüßt ausdrücklich die Möglichkeit der Übertragung des Hauptausschusses im Internet. Wir setzen uns schon seit 2012 für einen Livestream der Sitzungen der Bezirksversammlung ein. Gerade in der Corona Krise ist es wichtig, dass auch die Kommunalpolitik für die Bürger erlebbar und die Entscheidungsfindungen transparent sind, auch wenn keine physische Anwesenheit durch Publikum möglich ist. So schaffen wir den Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Öffentlichkeitsbeteiligung.“
Auch die Arbeit des Bezirksamtes hat sich während der Krise stark verändert; der Publikumsverkehr ist auf absolute Notfälle beschränkt, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Aber die Kernfunktionen und die Daseinsvorsorge sind sichergestellt und alle Dienststellen sind per E-Mail und telefonisch erreichbar.

Besonders stark belastet sind seit Beginn der Pandemie das Gesundheitsamt und der Telefonische HamburgService durch die immens hohe Anzahl an Anrufen. Das Personal des Gesundheitsamtes wurde auf mehr als 90 Personen aufgestockt, damit die zusätzlichen Aufgaben bewältigt werden können. Neben Neueinstellungen unterstützen auch viele Kolleginnen und Kollegen aus diversen anderen Fachbereichen und zeigen sich solidarisch.

Der in Wandsbek angesiedelte Hamburg Service (HS) bedient inzwischen die Corona-Hotline, die Senioren-Hotline und die Hotline zum Schutzschirm für Unternehmen. Angesichts der enorm gewachsenen Aufgaben wurde auch hier das Personal aufgestockt. Neben Neueinstellungen unterstützen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Kundenzentren sowie diverse Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt die Hotlines. Besonders hervorzuheben ist, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schichten rund um die Uhr zur Verfügung stehen; wie z. B. bei der Corona-Hotline. Auch das Gesundheitsamt ist am Wochenende zwischen 14 und 20 Uhr erreichbar.

Donnerstag, 27. Februar 2020

Gutes Signal für den Sport in Sasel: Die Sportanlage Petunienweg vom TSV Sasel wird modernisiert!

Der TSV Sasel erhält rund 1,15 Millionen Euro für die Modernisierung der Sportanlage am Petunienweg. Geplant sind ein Kunstrasenplatz, eine Lärmschutzwand und die Sanierung der Laufbahn. Cem Berk, Fachsprecher Haushalt und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Durch einen Schulterschluss von Bezirk und Landesebene haben wir erreicht, dass der TSV Sasel die Mittel erhält, mit denen seine Sportanlage zukunftsfest gemacht werden kann. Der Verein kann nach der Sanierung unabhängig vom Wetter Sportangebote machen, das ist ein gutes Signal für den Sport.“

Der Verein benötigt 700.000 Euro für die Umwandlung eines Naturrasenplatzes in einen Kunstrasenplatz, für die Errichtung einer Lärmschutzwand 350.000 Euro und für die Sanierung der Laufbahn weitere 100.000 Euro. In einem späteren Schritt werden die Umkleidekabinen für 900.000 Euro neu gebaut. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Sportanlage am Petunienweg unabhängig von den Witterungsbedingungen zur Verfügung stehen und der Verein kann weitere Trainings- und Spielzeiten anbieten.

Für die erforderlichen Arbeit stellt der Bezirk in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 200.000 Euro zu Verfügung, 450.000 Euro fließen von der Landesebene in das Projekt, 400.000 stellt das Fachamt bezirklicher Sportstättenbau im Jahr 2021 zur Verfügung und der TSV Sasel bringt 100.000 Euro auf.

Berk weiter: „Weil alle Akteure hier eng zusammen arbeiten, kann dieses große Projekt realisiert werden und der Verein kann sein für den Stadtteil und den Bezirk immens wichtiges Sportangebot weiter vorhalten und es zukünftig sogar ausweiten.“

Der TSV Sasel bespielt momentan neben dem Saseler Parkweg auch die Sportanlage am Petunienweg. Mit rund 3800 Mitgliedern und 43 angemeldeten Fußballmannschaften zum Spielbetrieb leistet der TSV Sasel eine großartige Arbeit für die Menschen in Wandsbek..

Die Sportanlage Petunienweg zeichnet sich durch den großen Naturrasenplatz, die Grandlaufbahn sowie dem Funktionsgebäude aus. Leider kann der Verein durch begrenzte Kapazitäten keine Sportlerinnen und Sportler mehr aufnehmen, obwohl der Bedarf im Stadtteil vorhanden ist. Ein Grund für die geringen Kapazitäten, ist der Zustand der Sportanlage Petunienweg. Der Naturrasen am Petunienweg bietet keine wetterunabhängige Bespielbarkeit und muss regelmäßig gesperrt werden. Die Folge sind sowohl der Ausfall von Trainings- und Spielzeiten als auch der Aufnahmestopp von neuen Mitgliedern.

Freitag, 07. Februar 2020

Dem Klimawandel auch in Wandsbek durch Aufforstung entgegentreten

Der Bezirk Wandsbek soll nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition durch eine gezielte Aufforstung einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Rainer Schünemann, Fachsprecher Umwelt und Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir möchten erreichen, dass Flächen gefunden werden, die sich für eine Aufforstung eignen. Dort sollen Mischwälder mit einem möglichst hohen Anteil an Laubbäumen neu angelegt werden. Bedingung für die Auswahl der Flächen ist eine mit der Aufforstung verbundene ökologische Aufwertung der Flächen. So leistet Wandsbek seinen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt für eine ökologische Aufwertung.“

Wandsbek als großstädtisch geprägter Bezirk hat auf seiner begrenzten Fläche weniger Möglichkeiten zum Anlegen von Wäldern als zum Beispiel die benachbarten Landkreise, dennoch soll auch in Hamburgs größtem Bezirk durch eine Aufforstung dem Klimawandel begegnet werden. Schünemann weiter: „Für eine Aufforstung kommen zum Beispiel die landwirtschaftlich genutzte Fläche nördlich der Hoisbüttler Straße in Bergstedt oder Flächen im Bereich am Buchenkamp in Volksdorf in Frage, hier soll zumindest eine teilweise Aufforstung geprüft werden.“

Wälder sind neben den Weltmeeren die wirksamsten natürlichen Faktoren beim Kampf gegen den Klimawandel. Bäume kühlen nicht nur die Luft, sondern speichern auch den durch Verkehr und Produktion freigesetzten Kohlenstoff. Nach einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich können mehr Bäume auf der Erde den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Dabei hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Auswirkungen auf Klima, Temperatur und Wasserhaushalt umso größer sind, je gemischter und natürlicher ein Wald ist.

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