Wandsbek Aktuell

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Freitag, 07. Februar 2020

Dem Klimawandel auch in Wandsbek durch Aufforstung entgegentreten

Der Bezirk Wandsbek soll nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition durch eine gezielte Aufforstung einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Rainer Schünemann, Fachsprecher Umwelt und Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir möchten erreichen, dass Flächen gefunden werden, die sich für eine Aufforstung eignen. Dort sollen Mischwälder mit einem möglichst hohen Anteil an Laubbäumen neu angelegt werden. Bedingung für die Auswahl der Flächen ist eine mit der Aufforstung verbundene ökologische Aufwertung der Flächen. So leistet Wandsbek seinen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt für eine ökologische Aufwertung.“

Wandsbek als großstädtisch geprägter Bezirk hat auf seiner begrenzten Fläche weniger Möglichkeiten zum Anlegen von Wäldern als zum Beispiel die benachbarten Landkreise, dennoch soll auch in Hamburgs größtem Bezirk durch eine Aufforstung dem Klimawandel begegnet werden. Schünemann weiter: „Für eine Aufforstung kommen zum Beispiel die landwirtschaftlich genutzte Fläche nördlich der Hoisbüttler Straße in Bergstedt oder Flächen im Bereich am Buchenkamp in Volksdorf in Frage, hier soll zumindest eine teilweise Aufforstung geprüft werden.“

Wälder sind neben den Weltmeeren die wirksamsten natürlichen Faktoren beim Kampf gegen den Klimawandel. Bäume kühlen nicht nur die Luft, sondern speichern auch den durch Verkehr und Produktion freigesetzten Kohlenstoff. Nach einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich können mehr Bäume auf der Erde den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Dabei hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Auswirkungen auf Klima, Temperatur und Wasserhaushalt umso größer sind, je gemischter und natürlicher ein Wald ist.

Mittwoch, 05. Februar 2020

Neue Vorkaufsrechtsverordnung in Tonndorf und Wandsbek – Wir gestalten die Magistralen

Mit der vom Senat beschlossenen Vorkaufsrechtsverordnung für das Gebiet Stein-Hardenberg-Straße / Am Pulverhof / Tonndorfer Weg in Tonndorf und den Bereich zwischen Brauhausstraße und der S- und Güterbahntrasse in Wandsbek hat die Stadt die Möglichkeit, ihre städtebaulichen Ziele für eine standortgerechte Weiterentwicklung an der Magistrale zu sichern.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Damit schafft der Hamburger Senat die rechtliche Grundlage für eine städtebauliche Weiterentwicklung an der Magistrale entlang der ehemaligen B75 in den Stadtteilen Tonndorf und Wandsbek und beugt spekulativen Tendenzen vor. Als Bezirksfraktion werden wir diesen spannenden Prozess begleiten und freuen uns auf die positiven Impulse, die die Entwicklung dieser Gebiete für unseren Bezirk haben wird.“

Am Rande der großen Ausfallstraßen in unserem Bezirk schlummern große Potentiale, so hat unter anderem das internationale Bauforum viele spannende Nutzungsmöglichkeiten für das Gebiet zwischen Wandse, der ehemaligen B75 und der kommenden S4 erarbeitet. Um dieses städtebaulich interessante Gebiet geordnet entwickeln zu können, ist jetzt vom Senat eine Vorkaufsrechtsverordnung beschlossen worden, die eine rechtliche Grundlage für die nächsten Schritte bildet.

Cem Berk, stellvertretender Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion aus Tonndorf: „Im Umfeld der neuen S4-Haltestellen wollen wir gemeinsam mit dem Senat neue Potentiale für Wohnen und Gewerbe erschließen. Damit dort nicht Grundstücksspekulanten sondern die Stadt gewinnt, ist das Vorkaufsrecht hilfreich.“

Freitag, 13. Dezember 2019

Mehr Tempo 30 in Wandsbek ermöglichen

Rot-Grün möchte Einrichtung von Tempo 30 einfacher machen

Die Wandsbeker Regierungskoalition setzt sich dafür ein, dass es zukünftig einfacher wird, vor sozialen Einrichtungen wie Schulen, Seniorenheimen oder Kindergärten, die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h herunter zu setzen.

Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Auf Bundesebene wurden vor einiger Zeit die Hürden für die Ausweisung von Tempo 30 schon herabgesetzt. Wir wollen, dass die Hamburger Richtlinien so überarbeiten werden, dass vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen auch dann Tempo 30 eingerichtet werden kann, wenn dort ein Bus mindestens sechsmal pro Stunde fährt. Immer wieder wenden sich Bürgerinnen und Bürger an uns und bitten um die Einrichtung von Tempo 30-Strecken. Deswegen wollen wir erreichen, dass der Sicherheitsgewinn durch eine verringerte Geschwindigkeit geprüft wird, bevor wegen einer geringfügig längeren Fahrzeit eines Busses die Geschwindigkeitsabsenkung abgelehnt wird. Buslinien dürfen kein pauschaler Ausschlussgrund für Tempo 30 sein.“

Katja Rosenbohm, Mitglied der GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek: „Leider ist es in den vergangenen Jahren oft vorgekommen, dass wir Tempo-30-Bereiche nicht einrichten konnten, weil in den betreffenden Straßenzügen Busse verkehren. Daher wollen wir mit diesem Antrag erreichen, dass die Hamburger Richtlinie in diesem Punkt geändert wird. Busverkehr und langsames Fahren dürfen sich nicht länger ausschließen.“

Bislang sieht die Hamburger Richtlinie vor, dass auf Tempo 30 verzichtet werden soll, wenn der Bus mindestens sechsmal pro Stunde durch die jeweilige Straße fährt. Das hat zur Folge, dass kaum noch neue Tempo 30 Strecken eingerichtet werden konnten. Die Verwaltungsvorschrift auf Bundesebene sieht vor, dass Tempo 30 auch ohne eine spezielle Gefahrensituation vor sozialen Einrichtungen vorgeschrieben werden kann. Rot-Grün möchte erreichen, dass in Hamburg aus Sachgründen entschieden wird, wo die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h vor Schulen oder Kindergärten etc. reduziert werden kann.

Freitag, 13. Dezember 2019

Mehr Sicherheit auf Wandsbeks Straßen

Geschwindigkeitsmessungen durch Dialog-Displays

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit haben SPD und Grüne für alle Wandsbeker Regionalbereiche zusätzliche Dialog-Displays beschlossen, die die Geschwindigkeit anzeigen. In Abstimmung mit den Regionalausschüssen sollen die Standorte ermittelt werden, an denen diese Geräte aufgestellt werden, um durch den Hinweis auf überhöhte Geschwindigkeit Gefahrenpunkte zu entschärfen.

Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Die Forderung, dass insbesondere in Wohngebieten mehr für die Einhaltung von Tempolimits getan werden soll, wird von Bürgerinnen und Bürgern häufig an uns herangetragen und wir freuen uns, dass wir diesem Wunsch nachkommen können. Mit fünf neuen Dialog-Displays für die Regionen unseres Bezirks kann an zusätzlichen Standorten auf eine zu hohe Geschwindigkeit hingewiesen werden. Displays schaffen auch ohne Strafen ein besseres Bewusstsein für angepasstes Fahren und sind darum sehr geeignet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.“

Jan Otto Witt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „So genannte Dialog-Displays signalisieren den Autofahrern, ob sie zu schnell sind oder sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Das ist vor allem wichtig in Tempo-30-Abschnitten. Um für mehr Sicherheit vor allem vor Schulen und anderen sozialen Einrichtungen aber auch in Wohnstraßen zu sorgen, ist es erforderlich, dass noch mehr solcher Anzeigetafeln aufgestellt werden.“

Für die Anschaffung der Dialog-Displays werden auf Antrag von SPD und Grünen 40.000 Euro aus dem Förderfonds Bezirke bereitgestellt. Von diesem Geld können fünf Geräte, für jeden Regionalbereich eines, beschafft werden. Die jährlichen Betriebskosten von 1.500 Euro pro Gerät sollen auf Landesebene eingeworben werden. Die Standorte der Displays werden in enger Abstimmung mit den Regionalausschüssen ermittelt.

Bislang gibt es in Wandsbek zwei fest installierte Dialog-Displays, die den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern mit einer digitalen Anzeige signalisieren, ob sie mit der richtigen Geschwindigkeit unterwegs sind. Zusätzlich hat die Polizei in ihren Kommissariaten mobile Geräte zur Anzeige der Geschwindigkeit.

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