Wandsbek Aktuell

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Donnerstag, 27. Februar 2020

Gutes Signal für den Sport in Sasel: Die Sportanlage Petunienweg vom TSV Sasel wird modernisiert!

Der TSV Sasel erhält rund 1,15 Millionen Euro für die Modernisierung der Sportanlage am Petunienweg. Geplant sind ein Kunstrasenplatz, eine Lärmschutzwand und die Sanierung der Laufbahn. Cem Berk, Fachsprecher Haushalt und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Durch einen Schulterschluss von Bezirk und Landesebene haben wir erreicht, dass der TSV Sasel die Mittel erhält, mit denen seine Sportanlage zukunftsfest gemacht werden kann. Der Verein kann nach der Sanierung unabhängig vom Wetter Sportangebote machen, das ist ein gutes Signal für den Sport.“

Der Verein benötigt 700.000 Euro für die Umwandlung eines Naturrasenplatzes in einen Kunstrasenplatz, für die Errichtung einer Lärmschutzwand 350.000 Euro und für die Sanierung der Laufbahn weitere 100.000 Euro. In einem späteren Schritt werden die Umkleidekabinen für 900.000 Euro neu gebaut. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Sportanlage am Petunienweg unabhängig von den Witterungsbedingungen zur Verfügung stehen und der Verein kann weitere Trainings- und Spielzeiten anbieten.

Für die erforderlichen Arbeit stellt der Bezirk in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 200.000 Euro zu Verfügung, 450.000 Euro fließen von der Landesebene in das Projekt, 400.000 stellt das Fachamt bezirklicher Sportstättenbau im Jahr 2021 zur Verfügung und der TSV Sasel bringt 100.000 Euro auf.

Berk weiter: „Weil alle Akteure hier eng zusammen arbeiten, kann dieses große Projekt realisiert werden und der Verein kann sein für den Stadtteil und den Bezirk immens wichtiges Sportangebot weiter vorhalten und es zukünftig sogar ausweiten.“

Der TSV Sasel bespielt momentan neben dem Saseler Parkweg auch die Sportanlage am Petunienweg. Mit rund 3800 Mitgliedern und 43 angemeldeten Fußballmannschaften zum Spielbetrieb leistet der TSV Sasel eine großartige Arbeit für die Menschen in Wandsbek..

Die Sportanlage Petunienweg zeichnet sich durch den großen Naturrasenplatz, die Grandlaufbahn sowie dem Funktionsgebäude aus. Leider kann der Verein durch begrenzte Kapazitäten keine Sportlerinnen und Sportler mehr aufnehmen, obwohl der Bedarf im Stadtteil vorhanden ist. Ein Grund für die geringen Kapazitäten, ist der Zustand der Sportanlage Petunienweg. Der Naturrasen am Petunienweg bietet keine wetterunabhängige Bespielbarkeit und muss regelmäßig gesperrt werden. Die Folge sind sowohl der Ausfall von Trainings- und Spielzeiten als auch der Aufnahmestopp von neuen Mitgliedern.

Freitag, 07. Februar 2020

Dem Klimawandel auch in Wandsbek durch Aufforstung entgegentreten

Der Bezirk Wandsbek soll nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition durch eine gezielte Aufforstung einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Rainer Schünemann, Fachsprecher Umwelt und Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir möchten erreichen, dass Flächen gefunden werden, die sich für eine Aufforstung eignen. Dort sollen Mischwälder mit einem möglichst hohen Anteil an Laubbäumen neu angelegt werden. Bedingung für die Auswahl der Flächen ist eine mit der Aufforstung verbundene ökologische Aufwertung der Flächen. So leistet Wandsbek seinen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt für eine ökologische Aufwertung.“

Wandsbek als großstädtisch geprägter Bezirk hat auf seiner begrenzten Fläche weniger Möglichkeiten zum Anlegen von Wäldern als zum Beispiel die benachbarten Landkreise, dennoch soll auch in Hamburgs größtem Bezirk durch eine Aufforstung dem Klimawandel begegnet werden. Schünemann weiter: „Für eine Aufforstung kommen zum Beispiel die landwirtschaftlich genutzte Fläche nördlich der Hoisbüttler Straße in Bergstedt oder Flächen im Bereich am Buchenkamp in Volksdorf in Frage, hier soll zumindest eine teilweise Aufforstung geprüft werden.“

Wälder sind neben den Weltmeeren die wirksamsten natürlichen Faktoren beim Kampf gegen den Klimawandel. Bäume kühlen nicht nur die Luft, sondern speichern auch den durch Verkehr und Produktion freigesetzten Kohlenstoff. Nach einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich können mehr Bäume auf der Erde den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Dabei hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Auswirkungen auf Klima, Temperatur und Wasserhaushalt umso größer sind, je gemischter und natürlicher ein Wald ist.

Mittwoch, 05. Februar 2020

Neue Vorkaufsrechtsverordnung in Tonndorf und Wandsbek – Wir gestalten die Magistralen

Mit der vom Senat beschlossenen Vorkaufsrechtsverordnung für das Gebiet Stein-Hardenberg-Straße / Am Pulverhof / Tonndorfer Weg in Tonndorf und den Bereich zwischen Brauhausstraße und der S- und Güterbahntrasse in Wandsbek hat die Stadt die Möglichkeit, ihre städtebaulichen Ziele für eine standortgerechte Weiterentwicklung an der Magistrale zu sichern.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Damit schafft der Hamburger Senat die rechtliche Grundlage für eine städtebauliche Weiterentwicklung an der Magistrale entlang der ehemaligen B75 in den Stadtteilen Tonndorf und Wandsbek und beugt spekulativen Tendenzen vor. Als Bezirksfraktion werden wir diesen spannenden Prozess begleiten und freuen uns auf die positiven Impulse, die die Entwicklung dieser Gebiete für unseren Bezirk haben wird.“

Am Rande der großen Ausfallstraßen in unserem Bezirk schlummern große Potentiale, so hat unter anderem das internationale Bauforum viele spannende Nutzungsmöglichkeiten für das Gebiet zwischen Wandse, der ehemaligen B75 und der kommenden S4 erarbeitet. Um dieses städtebaulich interessante Gebiet geordnet entwickeln zu können, ist jetzt vom Senat eine Vorkaufsrechtsverordnung beschlossen worden, die eine rechtliche Grundlage für die nächsten Schritte bildet.

Cem Berk, stellvertretender Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion aus Tonndorf: „Im Umfeld der neuen S4-Haltestellen wollen wir gemeinsam mit dem Senat neue Potentiale für Wohnen und Gewerbe erschließen. Damit dort nicht Grundstücksspekulanten sondern die Stadt gewinnt, ist das Vorkaufsrecht hilfreich.“

Freitag, 13. Dezember 2019

Mehr Tempo 30 in Wandsbek ermöglichen

Rot-Grün möchte Einrichtung von Tempo 30 einfacher machen

Die Wandsbeker Regierungskoalition setzt sich dafür ein, dass es zukünftig einfacher wird, vor sozialen Einrichtungen wie Schulen, Seniorenheimen oder Kindergärten, die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h herunter zu setzen.

Patrick Martens, Fachsprecher Mobilität der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Auf Bundesebene wurden vor einiger Zeit die Hürden für die Ausweisung von Tempo 30 schon herabgesetzt. Wir wollen, dass die Hamburger Richtlinien so überarbeiten werden, dass vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen auch dann Tempo 30 eingerichtet werden kann, wenn dort ein Bus mindestens sechsmal pro Stunde fährt. Immer wieder wenden sich Bürgerinnen und Bürger an uns und bitten um die Einrichtung von Tempo 30-Strecken. Deswegen wollen wir erreichen, dass der Sicherheitsgewinn durch eine verringerte Geschwindigkeit geprüft wird, bevor wegen einer geringfügig längeren Fahrzeit eines Busses die Geschwindigkeitsabsenkung abgelehnt wird. Buslinien dürfen kein pauschaler Ausschlussgrund für Tempo 30 sein.“

Katja Rosenbohm, Mitglied der GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek: „Leider ist es in den vergangenen Jahren oft vorgekommen, dass wir Tempo-30-Bereiche nicht einrichten konnten, weil in den betreffenden Straßenzügen Busse verkehren. Daher wollen wir mit diesem Antrag erreichen, dass die Hamburger Richtlinie in diesem Punkt geändert wird. Busverkehr und langsames Fahren dürfen sich nicht länger ausschließen.“

Bislang sieht die Hamburger Richtlinie vor, dass auf Tempo 30 verzichtet werden soll, wenn der Bus mindestens sechsmal pro Stunde durch die jeweilige Straße fährt. Das hat zur Folge, dass kaum noch neue Tempo 30 Strecken eingerichtet werden konnten. Die Verwaltungsvorschrift auf Bundesebene sieht vor, dass Tempo 30 auch ohne eine spezielle Gefahrensituation vor sozialen Einrichtungen vorgeschrieben werden kann. Rot-Grün möchte erreichen, dass in Hamburg aus Sachgründen entschieden wird, wo die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h vor Schulen oder Kindergärten etc. reduziert werden kann.

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