Wandsbek Aktuell

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Montag, 18. Mai 2020

Wechsel an der Spitze der Wandsbeker SPD-Fraktion

Anja Quast verlässt nach 19 Jahren die Wandsbeker Bezirksversammlung

Die Wandsbeker SPD-Fraktion hat heute einen neuen Vorsitzenden gewählt, der bisherige parlamentarische Geschäftsführer, Marc Buttler übernimmt das Amt von Anja Quast. Der Wechsel war notwendig geworden, weil Anja Quast, die langjährige Vorsitzende der Wandsbeker SPD-Fraktion, nach der Hauptausschusssitzung am 20. April ihr Mandat in der Bezirksversammlung niedergelegt hat und die Wandsbeker Interessen fortan in der Hamburgischen Bürgerschaft vertritt.

Marc Buttler, Vorsitzender der, SPD-Fraktion Wandsbek: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auch wenn es große Fußstapfen sind, die unsere bisherige Fraktionsvorsitzende hinterlässt. Mit Anja Quast hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion eine Abgeordnete dazu gewonnen, die sich mit ganzem Herzen für ihre Themen und die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern einsetzt. Ich wünsche ihr viel Erfolg in der neuen Aufgabe.“

Anja Quast war seit 2001 Mitglied der Wandsbeker Bezirksversammlung, sie hat in vielen Ausschüssen mitgearbeitet und sich für Chancengerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt in den so unterschiedlichen Wandsbeker Stadtteilen eingesetzt. Seit 2011 war sie Fraktionsvorsitzende und hat das politische Handeln der Wandsbeker SPD-Fraktion geprägt: Dabei steht die gemeinsame Suche nach den besten Lösungen für die vielen unterschiedlichen Probleme und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt.

Zwei weitere Mitglieder der Wandsbeker SPD-Fraktion wechseln ebenfalls in die Bürgerschaft: Cem Berk, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Haushalt und Kultur und Kirsten Martens, Fachsprecherin Gesundheit aus den Walddörfern. Für die ausgeschiedenen Mitglieder rücken Carmen Hansch aus Rahlstedt, Ingo Freund aus Eilbek und Frank Schwerin aus dem Wandsbeker Kerngebiet in die Fraktion nach

Mittwoch, 06. Mai 2020

Erfolgreicher erster Livestream der Bezirksversammlung/Hauptausschuss in Wandsbek

Am 30. April wurde der Hauptausschuss, der zurzeit für die Bezirksversammlung Wandsbek tagt zum ersten Mal in einem öffentlichen Livestream übertragen. Das ist eine Premiere nicht nur für Wandsbek sondern für alle Hamburger Bezirke. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, die beim nächsten Livestream behoben sein werden, konnten interessierte Bürger*innen die Übertragung der Sitzung für rund drei Stunden mitverfolgen.

 

Peter Pape (SPD), Vorsitzender der Wandsbeker Bezirksversammlung: „Die Sitzung des Hauptausschusses am 30. April wurde live im Internet übertragen, wir freuen uns, dass wir einen Weg gefunden haben, den Datenschutz zu wahren und die technischen Herausforderungen zu lösen. So konnten die Bürgerinnen und Bürger der Sitzung folgen und sich überzeugen, dass trotz der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie der politische Betrieb weiterläuft und ihre Themen vorangebracht werden. Diesem Vorgehen ist die Bürgerschaft heute mit einem entsprechenden Beschluss (Drucksache 22/124) gefolgt und hat den Rahmen geschaffen, dass die Gremien der Bezirksversammlung als Video- oder Telefonkonferenzen tagen können.“

 

Julia Chiandone, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „ Wir freuen uns, dass die Premiere des Livestreams gut geklappt hat. Etwa 170 Menschen haben die Sitzung live im Internet verfolgt. Das ist ein toller Erfolg. Die GRÜNE Fraktion in Wandsbek setzt sich schon seit 2012 für einen Livestream der Sitzungen der Bezirksversammlung ein, der bisher leider nicht umsetzbar war. Jetzt hat die Corona Krise es ermöglicht, dass die Kommunalpolitik nicht nur für die bisher anwesenden Bürger*innen erlebbar ist, sondern durch den Livestream für einen viel größeren Kreis von Interessierten. Damit bleiben die Entscheidungsfindungen auch in der Corona-Krise transparent, auch wenn keine physische Anwesenheit durch Publikum möglich ist. Die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung hat den Livestream gut vorbereitet. Wir freuen uns drauf, dass es beim nächsten Mal noch besser läuft.“

 

Hintergrund:
Aufgrund der Corona Pandemie sind seit Mitte März die Sitzungen der Bezirksversammlung Wandsbek ausgesetzt. Stattdessen tagt der Hauptausschuss. Auch die Fach- und Regionalausschüsse pausieren, weil die Abstände zwischen den Mitgliedern und dem Publikum nicht eingehalten werden könne.

 

Der Livestream ist nur am Sitzungstag unter folgendem Link erreichbar: https://www.hamburg.de/wandsbek/bezirksversammlung (keine Mediathek). Die Presse kann nach vorheriger Anmeldung an der Sitzung teilnehmen. Bürger*innen können Ihre Themen an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung übermitteln: bezirksversammlung@wandsbek.hamburg.de oder per Telefon (8-15:30 Uhr): 040 / 428 81 2013.

Montag, 04. Mai 2020

Wohnungsbau an der Lohe in Duvenstedt sozial und ökologisch gestalten

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat auf Antrag der rot-grünen Koalition beschlossen, unter welchen Rahmenbedingungen in Duvenstedt zwischen den Straßen Lohe und Tangstedter Weg auf dem Gelände der ehemaligen Rasenschule rund 90 Wohneinheiten errichtet werden sollen. Mit diesen Vorgaben für das laufende Bebauungsplanverfahren Duvenstedt 18 soll der dort vorgesehene Wohnungsbau sozial und ökologisch gestalten werden.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Fraktion Wandsbek: „30% der geplanten Wohneinheiten müssen nun als öffentlich geförderte Wohnungen errichtet werden, von denen neun Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende zur Verfügung stehen. Auch in den wohlhabenderen Stadtteilen des Bezirks muss es mehr bezahlbaren Wohnraum für alle geben. Außerdem werden wir mit der Errichtung einer neuen Kita für 60 Kinder dem wachsenden Bedarf an Kita-Plätzen in Duvenstedt Rechnung tragen.“

Jan-Hendrik Blumenthal, Sprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek:
„Wir freuen uns, dass die Eigentümer des Grundstücks so offen für unsere geforderten ökologischen Parameter sind. Das ist nicht immer der Fall. Neben den in Wandsbek durch die GRÜNEN vorangebrachten und inzwischen üblichen Auflagen wie die Installation von Solaranlagen und einem hohen Energiestandard ist u.a. für die geplante Kindertagesstätte und für alle Carports ein extensives Gründach vorgesehen. Da das Grundstück direkt an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein und damit zur offenen Feldmark liegt, haben wir besonderen Wert auf den Erhalt der Knicks gelegt sowie die Bepflanzung mit heimischen Gehölzen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass auch die Beleuchtung des neuen Quartiers insektenfreundlich und energiesparend ausgeführt wird und dass ausreichend Ladeeinrichtungen für E-Bikes und E-Autos mitgeplant werden.“

Das Bebauungsplanverfahren wurde 2016 eingeleitet. Der bisherige Entwurf sieht vor, dass entlang des Tangstedter Wegs Doppelhäuser und eine Reihenhauszeile errichtet werden, entlang der Straße Lohe zeilenartige Geschosswohnungsbauten sowie ein winkelförmiges Wohn- und Geschäftsgebäude. Das Wohngebäude Lohe 59 soll umgebaut und erweitert werden und zukünftig als Kindertagesstätte genutzt werden.

Mittwoch, 22. April 2020

Ein modernes Vereinshaus für den SC Eilbek

Bezirk stellt 120.000 Euro für die Planungen bereit!

Der Hauptausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat mit großer Mehrheit den Antrag von SPD und Grünen beschlossen, dass für den Neubau eines Vereinshauses beim SC Eilbek 120.000 Euro Planungsmittel aus dem Quartiersfonds bereitgestellt werden sollen. Cem Berk, Fachsprecher Haushalt und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Verein hat auch durch den 2018 fertig gestellten Kunstrasenplatz einen großen Zuwachs an Sportlerinnen und Sportlern erfahren. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass mit einem neuen Vereinshaus ein weiterer Schritt in Richtung Zukunftssicherheit gegangen wird. Für die gründliche Planung dieses Vorhabens stellen wir jetzt die erforderlichen Mittel in Höhe von 120.000 Euro bereit.“

 

Maryam Blumenthal, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Das Vereinshaus des SC Eilbek ist in die Jahre gekommen und entspricht schon seit Längerem weder den Anforderungen eines modernen Sportbetriebes noch dem eines attraktiven Treffpunktes für die Mitglieder. Mit dem Zuschuss der Bezirksversammlung soll es dem Verein möglich gemacht werden, mit der Planung für ein zukunftsfähiges Vereinshaus zu beginnen.“

 

Der SC Eilbek hat rund 800 Mitglieder und ist als Stadtteilverein in einem der am dichtesten besiedelten und beständig wachsenden Quartiere Hamburgs für die Eilbekerinnen und Eilbeker unverzichtbar. Mit dem 2018 fertiggestellten Kunstrasenplatz sind die Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler deutlich verbessert worden. Der Verein erfuhr dadurch eine deutliche Aufwertung, was sich nun in einem hohen Zuwachs an Mitgliedern widerspiegelt.

 

Auf der Sportanlage Fichtestraße stehen jedoch lediglich zwei Umkleidekabinen zur Verfügung. Der SC Eilbek hat seit Jahren einen großen Schwerpunkt im Mädchen- und Frauensport. Die Trennung der Räumlichkeiten nach Geschlecht führt beim Trainingsbetrieb immer wieder zu Engpässen. Hier besteht klarer Handlungsbedarf. Hinzu kommt, dass der Verein u. a. für die Sparten Gymnastik, Herzsport und Tischtennis dringend zusätzliche Bewegungsräume benötigt.

Das Vereinsleben findet in vielen Stadtteilvereinen auch neben dem Platz statt. Die Vereinsheime sind dabei häufig Treff- und Anlaufpunkt für viele Menschen. Es ist unbestritten, dass Vereinsheime einen sozialen Mehrwert für den Verein, den Stadtteil und damit allgemein für die Gesellschaft haben.

 

Das Vereinshaus vom SC Eilbek an der Fichtestraße steht dort seit 1976. Der Container wurde damals bereits gebraucht dem Verein zur Verfügung gestellt und weist mittlerweile erhebliche Mängel auf. Eine Sanierung des Containers ist nicht möglich. Für einen Neubau wird vorläufig von einer geschätzten Gesamtsumme von rund 3 Mio. Euro ausgegangen. Unter Federführung des Bezirksamts Wandsbek soll nach genauerer Kostenermittlung mit allen Beteiligten ein Finanzierungskonzept entwickeln werden.

 

Berk weiter: „Der Neubau des Vereinshauses bietet eine große Chance, etwas Modernes und Nachhaltiges für den gesamten Stadtteil zu entwickeln. Am Standort Fichtestraße soll ein Vereinshaus mit Umkleidekabinen, Sanitärräumen, Gastronomie, Geschäftsstelle, Lager und einem Multifunktionsraum entstehen. Mit den jetzt bereitgestellten Planungskosten soll sichergestellt werden, dass das Vereinshaus auf einer verlässlichen Grundlage entstehen kann.“

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