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Freitag, 07. September 2018

Rot-Grün unterstützt Wassersport in Farmsen

Lehrschwimmbecken am Bramfelder Weg soll aufgewertet werden

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass das Lehrschwimmbecken in Farmsen aufgewertet wird. In dem Becken bietet der Farmsener Turnverein Schwimmunterricht an und sorgt damit dafür, dass möglichst viele Kinder schwimmen lernen.

 

Cem Berk, Fachsprecher Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Es rettet Leben, wenn so viele Kinder wie möglich frühzeitig schwimmen lernen, hier leistet der Farmsener Turnverein eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft. Deswegen halten wir es für wichtig, dass das Lehrschwimmbecken attraktiver wird und setzen uns für seine Aufwertung ein.“

 

Oliver Döscher, Fachsprecher Finanzen der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Der Farmsener Turnverein hat das Lehrschwimmbecken 2010 von der Schulbehörde übernommen. Seitdem steht das Bad allen Bevölkerungsschichten offen, die es gern und intensiv nutzen. Die dringende Sanierung unterstützen wir gern, denn sie ist im Interesse aller Bürger, die hier schwimmen lernen und etwas für ihre Gesundheit tun.“

 

In einem ersten Schritt könnten die Umkleidekabinen modernisiert werden. Nach dem Wunsch von Rot-Grün sollen daher Mittel bereitgestellt werden, um gemeinsam mit dem Sportverein die Möglichkeiten für eine Aufwertung zu prüfen und die möglichen Kosten herauszufinden.

 

Bevor die konkreten Planungen beginnen können, müssen noch die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen auf der benachbarten Deponiefläche abgewartet und in die Überlegungen einbezogen werden.

 

Berk und Döscher weiter: „Mit unserem Antrag unterstützen wir den Farmsener Turnverein bei seiner wichtigen Arbeit für den Stadtteil, denn ein aufgewertetes Schwimmbecken führt auch dazu, dass mehr Menschen dort Sport treiben wollen.“

Montag, 19. Februar 2018

Wandsbeks Beteiligung am Sportstättenbeirat stärken

Der überbezirkliche Beirat Sportstättenbau soll seit 2013 sicher stellen, dass die Mitglieder der Bezirksversammlungen und ihrer Ausschüsse an den Maßnahmen für anstehende Investitionen auf Sportplätzen beteiligt sind. Bisher spiegelt die Sitzverteilung in diesem Beirat nicht unbedingt die Mehrheitsverhältnisse in der Bezirksversammlung wider. Vor allem kleine Fraktionen sind im Nachteil. Das soll sich jetzt ändern.

Oliver Döscher, Fachsprecher für Finanzen der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die rot-grüne Koalition in Wandsbek möchte zusammen allen Fraktionen in Wandsbek den bezirklichen Sportstättenbeirat so organisieren, dass die Benachteiligungen der kleinen Fraktionen gemildert werden. Die Rechte der Abgeordneten der Bezirksversammlungen dürfen durch die Beschlüsse des Beirats nicht eingeschränkt werden.“

Patrick Martens, SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten erreichen, dass alle Fraktionen der Bezirksversammlung bzw. die von ihnen bestimmen Vertreter an den Sitzungen teilnehmen können und dass der Informationsfluss verbessert wird. Damit stellen wir sicher, dass alle Fraktionen an den Beratungen und Entscheidungen beteiligt sind.“

In einem interfraktionellen Antrag zusammen mit der FDP, der CDU und den LINKEN fordern SPD und GRÜNE, dass der Sportstättenbeirat, die anderen Bezirksversammlungen und die zuständigen Fachbehörden sich dafür einsetzen sollen, dass allen Fraktionen der Bezirksversammlung oder den von ihnen benannten Personen in geeigneter Weise Zugang zu den Sitzungen, Einladungen, Informationen und Niederschriften des bezirklichen Sportstättenbeirates gewährt wird.

Wichtig ist der rot-grünen Koalition auch, dass der Beirat wie ein Ausschuss der unmittelbaren Verwaltung behandelt wird. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit erhalten.

Hintergrund:

2013 ist die Aufgabe des Sportstättenbaus gemäß Senatsbeschluss auf die Bezirke übergegangen und wird beim Bezirksamt Hamburg-Mitte durch das neu eingerichtete Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau wahrgenommen.
Die Bezirke entsenden grundsätzlich die/den Vorsitzenden der Bezirksversammlung und des zuständigen Fachausschusses in den Beirat. Zusätzlich entsendet die Bezirksversammlung bisher je eine/n Vertreter/in der größten Regierungs- und Oppositionsfraktionen. Kleinere Fraktionen hatten bisher nur einen Stellvertreterposten.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Neue Wege in der Sportstättenfinanzierung

Bezirk und Land erarbeiten Finanzierungskonzept für den SC Poppenbüttel

Der SC Poppenbüttel soll nach dem Wunsch der Bezirksversammlung Wandsbek einen neuen Kunstrasenplatz bekommen. Bei der Finanzierung dieses Projektes werden neue Wege beschritten – gemeinsam wollen Bezirk und Land die Kosten stemmen. Vorgesehen ist eine Finanzierung aus dem Masterplan Active City in Höhe von 400.000,00 Euro und eine Mitfinanzierung aus Mitteln des Bezirkes in Höhe von 300.000,00 Euro.

So kann der Verein den Naturrasenplatz an der Bültenkoppel in einen Kunstrasenplatz umwandeln und dadurch seine Kapazität für Sportangebote steigern. Da die Flüchtlingsunterkunft am Poppenbüttler Berg in unmittelbarer Nähe der Sportanlage Bültenkoppel liegt kann der Verein mit der Modernisierung das Sportangebot dort ausweiten und so einen großen Beitrag zur Integration im Stadtteil leisten.

Cem Berk, Fachsprecher Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesem neuen Finanzierungskonzept haben wir den Weg freigemacht, dass der Verein schon vor dem ursprünglich geplanten Zeitpunkt einen Kunstrasenplatz erhält – das ist gut für den Verein und auch für den Stadtteil.“

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales und Sport der GRÜNEN-Fraktion:
„Wir freuen uns, dass wir über den Masterplan Active City des Senats Mittel für ein Projekt im Bezirk Wandsbek bekommen können. Damit tragen wir unseren Teil dazu bei, dass Hamburg in Bewegung bleibt.“

Montag, 04. Dezember 2017

Schule in der Lienaustraße soll für den Stadtteil erhalten bleiben

Die Wandsbeker Bezirksversammlung bekräftigt ihre Forderung, das denkmalgeschützte Schulgebäude in der Lienaustraße zu erhalten und für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke zu nutzen. Im Stadtteil besteht ebenfalls ein großes Interesse, das Gebäude zu erhalten und zu nutzen, eigens dafür hat sich der Verein „Kultur- und Bildungszentrum Berne“ gegründet, der für die Weiterführung in eigener Regie ein Nutzungskonzept erarbeitet hat.

„Wir freuen uns über das Engagement des Vereines und seiner Mitglieder für den Erhalt des Schulgebäudes in Berne und setzen uns dafür ein, dass auch Bürgerschaft und Senat dieses Vorhaben unterstützen,“ so Patricia Hauto, SPD-Bezirksabgeordnete aus Berne.

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die Bezirksversammlung hat sich in mehreren Beschlüssen dafür ausgesprochen, dass die Schule dem Stadtteil erhalten bleibt. Wir freuen uns daher besonders, dass es engagierten Bürgern gelungen ist, ein tragbares Nutzungskonzept für den Erhalt des Gebäudes auf die Beine zu stellen und dass sich bisher schon so viele Interessenten gefunden haben, die Interesse an Räumen in der ehemaligen Schule haben.“

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition spricht sich dafür aus, dass die Sporthalle der Schule Lienaustraße auch über einen möglichen Grundstücksverkauf hinaus durch den Sportverein TuS Berne genutzt werden kann. Im Dialog mit den Institutionen aus dem Stadtteil sollen die Fachbehörden Wege finden, das Schulgebäude für den Stadtteil zu erhalten. So sollen beispielsweise an einem Weiterbetrieb Interessierte Zugang zu Gutachten über den baulichen Zustand und mögliche Schadstoffbelastungen erhalten, damit diese Informationen in eine Kostenkalkulation für ein Nutzungskonzept einfließen können.

Hauto und Blumenthal: „Das Schulgebäude in der Lienaustraße ist eines der letzten, weitgehend unverfälscht erhaltenen Schulgebäude, das Fritz Schumacher geplant hat, deswegen sollte es auch im Sinne des Denkmalschutzes unbedingt erhalten bleiben.“

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