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Mittwoch, 30. Januar 2019

Gemeinsam mehr für den Sport in Wandsbek erreichen

Zusammenarbeit von Schulbau Hamburg, den Sportvereinen und dem Bezirk verbessern

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition möchte erreichen, dass die Kosten für die Sanierung von Sportstätten gemeinsam von Schulbau Hamburg, den Sportvereinen und dem Bezirk getragen werden. Cem Berk, Fachsprecher Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir wollen prüfen lassen, ob sich Schulbau Hamburg generell an den Kosten der Sportstättensanierung beteiligen kann. Dabei haben wir insbesondere die Schulsportplätze im Blick, hier könnte die Finanzierung der Umwandlung des Platzes am Gymnasium Buckhorn in einen Kunstrasenplatz als Beispiel dienen. Dort hat sich auch Schulbau Hamburg finanziell beteiligt und der Erfolg gibt diesem Finanzierungsmodell recht – der Platz wird seit seiner Fertigstellung von Sport und Schule genutzt und bestens angenommen.“

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales und Sport der GRÜNEN Bezirksfraktion Wandsbek: „Vereine und Schulen nutzen in Hamburg die Sportstätten gleichermaßen. Trotzdem sind zwei
Behörden zuständig. Für eine gute Zusammenarbeit ist es wichtig, dass alle Beteiligten sich abstimmen und austauschen. Das hilft nicht nur den Sporttreibenden, sondern auch den Sportvereinen, die mit der Finanzierung von Kunstrasen oder neuen Lichtanlagen überfordert wären.“

Die öffentlichen Sportstätten in Hamburg werden zentral vom Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau in großem Umfang modernisiert, von der Sanierungsoffensive konnten in Wandsbek in den letzten fünf Jahren elf Sportanlagen profitieren: Deepenhorn, Ellernreihe, Scharbeutzer Straße, Bültenkoppel, Sthamerstraße, Eichelhäherkamp, Teekoppel, Fichtestraße, Berner Heerweg und Friedrichshöh. Für die Schulsportstätten in Hamburg ist die Behörde – Schulbau Hamburg (SBH) verantwortlich und hat in Wandsbek Sporthallen saniert und zusätzliche Hallenfelder geschaffen.

Die Zusammenarbeit mit SBH kann trotz der vorbildlichen Entwicklungen beim Hallenbau verbessert werden, zumal neben den Sportvereinen die Schulen Hauptnutzer vieler öffentlicher Sportanlagen sind. Schulbau Hamburg hat bei verschiedenen Modernisierungsvorhaben in Wandsbek nicht mit den Sportvereinen von vor Ort oder dem Bezirk zusammengearbeitet. Das hatte zur Folge, dass Kosten (z.B. für Kunstrasen oder Laufbahnen) entweder vollständig den Sportvereinen oder dem Bezirk übernommen werden mussten und so nur kleinere Varianten realisiert werden konnten. Um hier alle Potentiale auszuschöpfen, möchte Rot-Grün eine engere Zusammenarbeit von SBH, den Sportvereinen und dem Bezirk erreichen.

Weitere Vorteile für den Sport in Vereinen und Schule könnten durch ein gemeinsames Vorgehen bei der Sanierung von Schulsportplätzen erzielt werden. Schulsportplätze wie z.B. an der Otto-Hahn-Schule, dem Gymnasium Meiendorf oder der Stadtteilschule Bramfelder Dorfplatz können aufgrund mangelnder Zustände nicht oder nur kaum bespielt werden. Auf der Sportanlage an der Birrenkovenallee/ Delingsdorfer Weg sind sogar zwei Schulen, die Stadtteilschule Oldenfelde und das benachbarte Gymnasium von schlechten Bedingungen betroffen.

Berk und Blumenthal weiter: „In Hamburg wird endlich wieder auf einem für die Stadt hohem Niveau Wohnungsbau betrieben. Für die rot-grüne Koalition in Wandsbek ist klar, dass die soziale Infrastruktur wie z.B. Sportstätten entsprechend mitwachsen muss. Deswegen setzen wir uns für eine Zusammenarbeit der Akteure in diesem Bereich ein und wollen so mehr für den Sport in Wandsbek erreichen.“

Freitag, 07. September 2018

Rot-Grün unterstützt Wassersport in Farmsen

Lehrschwimmbecken am Bramfelder Weg soll aufgewertet werden

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich dafür ein, dass das Lehrschwimmbecken in Farmsen aufgewertet wird. In dem Becken bietet der Farmsener Turnverein Schwimmunterricht an und sorgt damit dafür, dass möglichst viele Kinder schwimmen lernen.

 

Cem Berk, Fachsprecher Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Es rettet Leben, wenn so viele Kinder wie möglich frühzeitig schwimmen lernen, hier leistet der Farmsener Turnverein eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft. Deswegen halten wir es für wichtig, dass das Lehrschwimmbecken attraktiver wird und setzen uns für seine Aufwertung ein.“

 

Oliver Döscher, Fachsprecher Finanzen der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Der Farmsener Turnverein hat das Lehrschwimmbecken 2010 von der Schulbehörde übernommen. Seitdem steht das Bad allen Bevölkerungsschichten offen, die es gern und intensiv nutzen. Die dringende Sanierung unterstützen wir gern, denn sie ist im Interesse aller Bürger, die hier schwimmen lernen und etwas für ihre Gesundheit tun.“

 

In einem ersten Schritt könnten die Umkleidekabinen modernisiert werden. Nach dem Wunsch von Rot-Grün sollen daher Mittel bereitgestellt werden, um gemeinsam mit dem Sportverein die Möglichkeiten für eine Aufwertung zu prüfen und die möglichen Kosten herauszufinden.

 

Bevor die konkreten Planungen beginnen können, müssen noch die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen auf der benachbarten Deponiefläche abgewartet und in die Überlegungen einbezogen werden.

 

Berk und Döscher weiter: „Mit unserem Antrag unterstützen wir den Farmsener Turnverein bei seiner wichtigen Arbeit für den Stadtteil, denn ein aufgewertetes Schwimmbecken führt auch dazu, dass mehr Menschen dort Sport treiben wollen.“

Montag, 19. Februar 2018

Wandsbeks Beteiligung am Sportstättenbeirat stärken

Der überbezirkliche Beirat Sportstättenbau soll seit 2013 sicher stellen, dass die Mitglieder der Bezirksversammlungen und ihrer Ausschüsse an den Maßnahmen für anstehende Investitionen auf Sportplätzen beteiligt sind. Bisher spiegelt die Sitzverteilung in diesem Beirat nicht unbedingt die Mehrheitsverhältnisse in der Bezirksversammlung wider. Vor allem kleine Fraktionen sind im Nachteil. Das soll sich jetzt ändern.

Oliver Döscher, Fachsprecher für Finanzen der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die rot-grüne Koalition in Wandsbek möchte zusammen allen Fraktionen in Wandsbek den bezirklichen Sportstättenbeirat so organisieren, dass die Benachteiligungen der kleinen Fraktionen gemildert werden. Die Rechte der Abgeordneten der Bezirksversammlungen dürfen durch die Beschlüsse des Beirats nicht eingeschränkt werden.“

Patrick Martens, SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten erreichen, dass alle Fraktionen der Bezirksversammlung bzw. die von ihnen bestimmen Vertreter an den Sitzungen teilnehmen können und dass der Informationsfluss verbessert wird. Damit stellen wir sicher, dass alle Fraktionen an den Beratungen und Entscheidungen beteiligt sind.“

In einem interfraktionellen Antrag zusammen mit der FDP, der CDU und den LINKEN fordern SPD und GRÜNE, dass der Sportstättenbeirat, die anderen Bezirksversammlungen und die zuständigen Fachbehörden sich dafür einsetzen sollen, dass allen Fraktionen der Bezirksversammlung oder den von ihnen benannten Personen in geeigneter Weise Zugang zu den Sitzungen, Einladungen, Informationen und Niederschriften des bezirklichen Sportstättenbeirates gewährt wird.

Wichtig ist der rot-grünen Koalition auch, dass der Beirat wie ein Ausschuss der unmittelbaren Verwaltung behandelt wird. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit erhalten.

Hintergrund:

2013 ist die Aufgabe des Sportstättenbaus gemäß Senatsbeschluss auf die Bezirke übergegangen und wird beim Bezirksamt Hamburg-Mitte durch das neu eingerichtete Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau wahrgenommen.
Die Bezirke entsenden grundsätzlich die/den Vorsitzenden der Bezirksversammlung und des zuständigen Fachausschusses in den Beirat. Zusätzlich entsendet die Bezirksversammlung bisher je eine/n Vertreter/in der größten Regierungs- und Oppositionsfraktionen. Kleinere Fraktionen hatten bisher nur einen Stellvertreterposten.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Neue Wege in der Sportstättenfinanzierung

Bezirk und Land erarbeiten Finanzierungskonzept für den SC Poppenbüttel

Der SC Poppenbüttel soll nach dem Wunsch der Bezirksversammlung Wandsbek einen neuen Kunstrasenplatz bekommen. Bei der Finanzierung dieses Projektes werden neue Wege beschritten – gemeinsam wollen Bezirk und Land die Kosten stemmen. Vorgesehen ist eine Finanzierung aus dem Masterplan Active City in Höhe von 400.000,00 Euro und eine Mitfinanzierung aus Mitteln des Bezirkes in Höhe von 300.000,00 Euro.

So kann der Verein den Naturrasenplatz an der Bültenkoppel in einen Kunstrasenplatz umwandeln und dadurch seine Kapazität für Sportangebote steigern. Da die Flüchtlingsunterkunft am Poppenbüttler Berg in unmittelbarer Nähe der Sportanlage Bültenkoppel liegt kann der Verein mit der Modernisierung das Sportangebot dort ausweiten und so einen großen Beitrag zur Integration im Stadtteil leisten.

Cem Berk, Fachsprecher Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Mit diesem neuen Finanzierungskonzept haben wir den Weg freigemacht, dass der Verein schon vor dem ursprünglich geplanten Zeitpunkt einen Kunstrasenplatz erhält – das ist gut für den Verein und auch für den Stadtteil.“

Maryam Blumenthal, Fachsprecherin für Soziales und Sport der GRÜNEN-Fraktion:
„Wir freuen uns, dass wir über den Masterplan Active City des Senats Mittel für ein Projekt im Bezirk Wandsbek bekommen können. Damit tragen wir unseren Teil dazu bei, dass Hamburg in Bewegung bleibt.“

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