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Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Farmsen eG (MGF) bekommt Treuhandvertrag für 2.500 Wohnungen – solide Grundlage für Fortbestand und neuen bezahlbaren Wohnraum

Der Senat hat am 15. Mai einem Vertrag mit der Gartenstadt Farmsen eG Mieter- und Wohnungsbaugenossenschaft (MGF) zugestimmt, der den Weg für Nachverdichtung und Altlastensanierung im Stadtteil freimachen soll. Rund 800 Wohneinheiten können auf diesem Wege perspektivisch in Farmsen realisiert werden. Nach Zustimmung der Bürgerschaft werden die Planungen von Bezirk, Fachbehörden und Kommunalpolitik unter intensiver Bürgerbeteiligung fortgeführt. Mit dem Vertrag wird die MGF bis 2077 Treuhandnehmerin der sogenannten Gartenstadt Farmsen mit ihren derzeit 2.558 Wohnungen.

Dazu Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Fraktion Wandsbek: „Es ist für Farmsen-Berne und besonders die Mieter der Gartenstadt eine sehr gute Nachricht, dass die MGF mit einem eigenen Treuhandvertrag eine solide Grundlage für die Fortsetzung ihrer seit rund 30 Jahren erfolgreichen Arbeit im Quartier bekommt. Sie ist jetzt in der Lage, in ihrem Bestand maßvoll weiteren Wohnraum zu schaffen und auf benachbarten städtischen Flächen ebenfalls bezahlbare Wohnungen zu bauen. Dazu gehört auch die stark durch Altlasten belastete ehemalige Deponiefläche am Neusurenland, für die der Senat eine Sanierung in Aussicht gestellt hat. Es freut uns sehr, dass diese langjährige Forderung der SPD in Wandsbek nun eine greifbare Perspektive bekommt. Außerdem sicherte die MGF zu, dauerhaft mindestens 35 Prozent der Bestandwohnungen an Inhaber eines Paragraf 5-Scheins und vordringlich Wohnungsuchende zu vergeben. Die MGF wird damit weiterhin ein wichtiger Garant für ein lebenswertes und grünes Quartier, bezahlbaren Wohnraum und soziale Stabilität in Farmsen-Berne sein.“

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