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Wohnungsbau, Flüchtlingsunterbringung und Naturerhalt am Buchenkamp

Der Planungsausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat in seiner Sitzung am 6. September beschlossen, dass für Flächen im Umfeld des so genannten Ferckschen Hofs am Buchenkamp zeitnah ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden soll. Dort soll Wohnungsbau möglich gemacht werden, eine Teilfläche an der Eulenkrugstraße soll für 15 Jahre für die Unterbringung von rund 260 Flüchtlingen genutzt werden und die dahinter liegenden, weitreichenden Grünflächen sollen erhalten und ökologisch aufgewertet werden. Der Wohnungsbau soll am Ferckschen Hof ca. 57 Wohnungen in Stadthäusern und Reihenhäusern umfassen, zusätzlich ist eine Einrichtung für Demenzkranke mit bis zu 30 Plätzen vorgesehen. Für das südlich davon gelegene Grundstück an der Ecke Eulenkrugstraße weist der Entwurf bis zu ca. 47 Wohnungen aus.

 

Rainer Schünemann, Fachsprecher Stadtplanung der SPD-Bezirksfraktion: „Wir haben den Einleitungsbeschluss im Gespräch mit vielen Interessengruppen gründlich vorbereitet. Er ist eine gute Grundlage für das folgende Planverfahren, denn insbesondere die Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Naturschutzverbänden wurden aufgegriffen und berücksichtigt. So bringen wir die Bedarfe für zusätzlichen Wohnungsbau und Folgeunterbringungsplätze mit den Belangen der Natur- und Stadtteilverträglichkeit zusammen.“

 

Oliver Schweim, Fachsprecher Stadtplanung der Grünen Fraktion: „Um darüber hinaus bis zur östlichen Landesgrenze alle Grünflächen, Biotope und auch landwirtschaftlich genutzten Flächen zu erhalten und zu schützen, werden Bereiche hinter den zu bebauenden Flächen als freizuhaltende Pufferzone in das Plangebiet aufgenommen und auf diesen zusätzliche Biotope umgesetzt. Außerdem wird der vorhandene Knick geschützt, heimische Bäume werden nachgepflanzt und die Bauweise zeichnet sich durch Nullenergiehäuser und Solaranlagen aus.“

 

Das gesamte Vorhaben wird nach dem Beschluss des Planungsausschusses bei einer öffentlichen Plandiskussion am 10. Oktober präsentiert. Hier können die Bürgerinnen und Bürger sich über die geplante Bebauung informieren, Fragen stellen und eigene Vorstellungen einbringen.

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