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Ein Ort der Verständigung und des Lernens soll in Großlohe entstehen

Interkulturelle Gemeinschaftsgärten sind Gartenprojekte, bei denen Konzepte des interkulturellen Lebens, der Völkerverständigung und der Integration im Mittelpunkt stehen. Nach dem Willen der Wandsbeker rot-grünen Koalition soll ein solcher Garten in Großlohe entstehen. Carmen Hansch, SPD-Bezirksfraktion: „Wir begrüßen es sehr, dass in Großlohe ein kollektiv betriebener Garten entstehen soll, in dem Menschen mit unterschiedlichster Herkunft miteinander gärtnern und so das Gemeinschaftsleben stärken.“

Karin Jung von der Wandsbeker Grünen-Fraktion ergänzt: „Interkulturelle Gärten haben neben der Völkerverständigung das Ziel, gärtnerisches Alltags- und Fachwissen auszutauschen und in einer Großstadt eigene und gesunde Lebensmittel zu produzieren.“ Beispiele für erfolgreiche Gemeinschaftsgärten gibt es seit 1996, die bewirtschafteten Grundstücke liegen meist in der Stadt.

Mit ihrem Antrag setzt sich die rot-grüne Koalition dafür ein, dass die Verwaltung den Trägerverein in Großlohe bei der Umsetzung des Projektes unterstützt und dass geprüft wird, ob die ins Auge gefasste Fläche am Bachstückenring unter ökologischen und naturschutzfachlichen Aspekten geeignet ist.

Hintergrund:

Ein Interkultureller Gemeinschaftsgarten in Großlohe (IGG) soll ein Ort der Verständigung und des Lernens sein, der von der Großloher Bevölkerung sowie von Menschen aus der Umgebung genutzt werden könnte. Ein Konzept für einen solchen Garten liegt vor und würde vom Treffpunkt Großlohe als Betreiber unter der Trägerschaft des Seniorenbüros Hamburg e.V. umgesetzt werden. Hierzu gab es schon einige Veranstaltungen, die reges Interesse fanden. Der Träger des Projektes hat auch bereits eine Fläche von privat gepachtet, auf der das Projekt verwirklicht werden soll. Die Fläche liegt neben dem Kleingartenverein 590, Bachstückenring, im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet und ist durch einen Knick vom Gelände des Kleingartenvereins getrennt, mit welchem für das Projekt eine Kooperation eingegangen werden soll.

Am 12.05.14 wurde von Seiten des Trägers ein Antrag zur Nutzung der Fläche bzw. für die damit verbundene Durchwegung des Knicks gestellt. Am 14.11.14 hat ein Vor-Ort-Termin mit dem Träger und einem Vertreter des zuständigen WBZ stattgefunden. Hierbei wurde über erforderliche Unterlagen für die Bearbeitung des Antrages gesprochen.

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