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„Kids in die Clubs“ verhindert auch für ältere Jugendliche soziale Probleme
Letzte Woche hat die Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen, dass das Programm „Kids in die Clubs“ auch für ältere Jugendliche gelten soll. Jetzt ist die zuständige Behörde am Ball und soll prüfen, wie dieses Programm auch über das 18. Lebensjahr hinaus möglich gemacht werden kann. Dazu Michael Ludwig-Kircher, der sportpolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion: „Dieses so wichtige soziale Sportunterstützungsprogramm bedeutet für viele Jugendliche einen Ankerplatz in der Gesellschaft.“
„Kids in die Clubs“ hat von Hamburg ausgehend bundesweit Schule gemacht. Ziel dieses Projektes ist es, jedem Kind und jedem Jugendlichen die Teilnahme am Hamburger Vereinssport zu ermöglichen, wenn die Eltern dazu finanziell nicht in der Lage sind. Es soll überlegt werden, ob eine Verlängerung dieses Programms zumindest für die Jugendlichen gelten kann, die sich im Vereinssport etabliert haben, Erfolge erzielen und klar ihr Engagement dokumentieren.
Mit einem Antrag bei der Hamburger Sportjugend (HSJ) auf Kostenübernahme für eine Vereinsmitgliedschaft kann die Teilnahme am Breitensport ermöglicht werden. Allein im vergangenen Jahr wurde so 2097 Hamburger Kids der Sport in Vereinen ermöglicht. Problematisch wird es dann, wenn die jungen Sportler das 18. Lebensjahr vollendet haben. Denn dann endet diese Unterstützung und die jungen Heranwachsenden stehen ohne diese stabile gesellschaftliche Verankerung da. Diese Jungerwachsenen fallen in ein Loch, weil es kein weiterführendes Programm gibt. Die Arge Wandsbek hat sich mit diesem Problem bereits beschäftigt und sich an den Hamburger Sportbund gewandt, der ebenfalls keine Möglichkeiten besitzt, diese Problemlage zu verändern.
