Riesen-Bordelle verhindern!
Freitag, 31. Oktober 2008
Laut diversen Berichten Hamburger Tageszeitungen plant ein Investor am Friedrich-Ebert-Damm ein Bordell mit ca. 300 Prostituierten. Im Zusammenhang mit ähnlichen, bereits genehmigten Plänen im Bezirk Mitte und nach Behördenangaben steht ein Konkurrenzkampf mit weiteren Gewalteskalationen zu befürchten.
Das Vorhaben in dieser Größenordnung würde außerdem für das ansässige Gewerbe der „Automeile Wandsbek“ eine große Belastung darstellen.Nicht zuletzt wäre eine Berühmtheit Wandsbeks als Standort des größten Bordells Deutschlands verheerend.
Die Bezirksversammlung beschließt vor diesem Hintergrund:
Die Bezirksverwaltung Wandsbek beginnt umgehend ein Verfahren zur textlichen Änderung des geltenden Bebauungsplans Wandsbek 69/ Tonndorf 29 am Friedrich-Ebert-Damm und fügt dabei die Untersagung der Genehmigungsfähigkeit einer Ansiedelung von Prostitution förderndem Gewerbe (Bordelle, erotische Saunaklubs u.ä.) ein.