Archive for Dezember 2006

Umweltzentrum Karlshöhe: SPD-Bezirksfraktion informierte sich vor Ort. Zusage weiterer Unterstützung für die Anwohner, Bedauern über den Rückzug des BUND als Betreiber

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Eine Überlastung des Stadtteils Berne und der Siedlung Hohnerkamp durch sprunghaft angestiegenen Verkehr, die Vernichtung jahrelanger ehrenamtlicher Aufbauarbeit, die Opferung eines funktionierenden und vom BUND geleiteten Umweltzentrums, ja sogar ein gewolltes Scheitern und geheime Bebauungspläne – über die Zukunft der Einrichtung an der Karlshöhe wurde in den letzten Monaten viel spekuliert. Vorangegangen war die Kündigung des Trägers BUND zum 31. Dezember diesen Jahres durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU). Eine Nachfolgeregelung gibt es bis jetzt nicht.

Dazu Thomas Ritzenhoff, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung Wandsbek: „Die Zukunft dieses pädagogisch so unglaublich wertvollen Umweltzentrums, das jährlich bereits von zehntausenden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besucht wird, ist jetzt vollkommen ungewiss.

SPD fordert Fahrradausleih-Stationen auch in Wandsbek

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Die Einrichtung von Fahrradausleih-Stationen im Hamburger Stadtgebiet ist Bestandteil der Neuausschreibung für die Außenwerbung an „Stadtmöblierer“. In anderen Großstädten sind bereits gute Erfahrungen mit Fahrradausleih-Systemen gemacht worden. Für Hamburg ist bisher nur der Bezirk Mitte als potentieller Standort vorgesehen.

Jan Balcke, Tourismusexperte der SPD-Fraktion Wandsbek: „Bei der Planung der Fahrradausleih-Stationen sollte Wandsbek auf Grund der Naherholungsgebiete im Alstertal und in den Walddörfern, sowie der Attraktivität für Touristen unbedingt berücksichtigt werden!“

Senkung der Klassenfrequenzen in Wandsbek

Freitag, 08. Dezember 2006

Der CDU- Senat hat ein Förderprogramm für benachteiligte Stadtteile beschlossen. Bestandteil des Programms ist die Senkung der Klassenfrequenzen. Damit ist ein großer Fehler des Senates der letzten Jahre, für diese Stadtteile korrigiert worden.

Für Schulen die an diese Stadtteile angrenzen sind durch die Ungleichbehandlung Existenzängste und viel Fragen aufgeworfen worden.

Zukunft für Kultur im Wandsbeker Kerngebiet

Donnerstag, 07. Dezember 2006

Die Diskussion über das Wandsbeker Bürgerhaus hat gezeigt, dass die offiziellen Darstellungen des Bezirksamtes über den Bedarf und die von den Nutzern des Bürgerhauses wie die der umliegenden Bevölkerung vorgebrachte Darstellung erheblich voneinander abweichen.
Kulturinitiative im Wandsbeker Zentrum darf aber nicht durch rein fiskalische Erwägungen des Senates im Kern erstickt werden. Um sich ein Bild über das bürgerschaftliche Engagement im Kulturbereich verschaffen zu können, ist es daher erforderlich, alle Beteiligten in diesem Zusammenhang zu Wort kommen zu lassen. Die Bezirksversammlung soll daher eine Anhörung starten, was aus Sicht der Kulturschaffenden, wie auch aus der der Nutzer von Kulturangeboten erforderlich ist, um kulturelles Engagement im Wandsbeker Kern zu unterstützen.
Da die Finanzierung des kulturellen Engagements sowie der dafür erforderlichen Räumlichkeiten nicht mehr gesichert ist, sind hierfür Gelder aus dem Gestaltungsfonds für Bezirke wie aus dem Sonderinvestitionsfonds zu reservieren.

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