Verkehr
Unfälle vor dem Kindertagesheim Hohenbuchen: SPD stellt Kleine Anfrage und fordert Tempo 30
Nachdem sich Anfang September erneut ein schwerer Unfall am Fußgängerüberweg vor der KiTa Hohenbuchen in der Poppenbüttler Hauptstraße ereignet hatte, bei dem zwei neun und zehn Jahre alten Mädchen schwer verletzt wurden, stellte die Poppenbütteler SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Karin Timmermann nun eine Kleine Anfrage an den Senat, um Aufschluss darüber zu erhalten, wie die Behörden die Verkehrssituation vor Ort und Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beurteilen. „Wir müssen schnell Wege finden, die die Situation vor Ort verbessern und eine höhere Sicherheit für die Fußgänger insbesondere für die Kinder gewährleistet“, so Karin Timmermann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion. „Ich hoffe, meine Kleine Anfrage macht auch deutlich, wie wichtig hier eine schnelle Entscheidung ist.“
Unterdessen war die Verkehrssicherheit im Umfeld der KiTa Hohenbuchen in der Poppenbüttler Hauptstraße am Donnerstagabend Thema im Wandsbeker Verkehrsausschuss. Einstimmig beschlossen wurde ein Antrag der GAL-Fraktion, in dem gefordert wird, den Zebrastreifen vor der KiTa schnellstmöglich zu einer Ampel auszubauen und die benötigten Gelder hierfür schnellstmöglich einzuwerben. Ein Ergänzungsantrag der SPD-Fraktion, hier als Sofortmaßnahme erst einmal Tempo 30 anzuordnen, lehnte die CDU-Fraktion jedoch mit ihrer Stimmenmehrheit ab. „Das Einrichten von Ampeln nimmt erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit in Anspruch. Durch die Anordnung von Tempo 30 im Bereich der KiTa, und sei es nur vorübergehend bis zur Einrichtung der Ampel, könnte aber sofort ein Mehr an Sicherheit erreichen werden“, meint Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Bezirksfraktion, der für die strikte Ablehnung dieses Punktes durch die CDU-Fraktion kein Verständnis hat.
